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LEHREN VON DR. ROY BRANSON

LESSONS FROM DR. ROY BRANSON
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.,
Pastor Emeritus

Ein Unterricht in der Baptist Tabernacle of Los Angeles
Sonntag Nachmittag, den 2. August 2020
A lesson given at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Afternoon, August 2, 2020

Hymne vor der Predigt
“Am I a Soldier of the Cross?” (von Isaac Watts, 1674-1748).


Die Berufung von Gott

Dr. Roy Branson said, In der Schrift steht es, “Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden?” Das bedeutet nicht, sie werden von einer Kirche gesandt. Das bedeutet, sie müssen von Gott gesandt werden. Dr. Roy Branson sagte,

“Bist du ein Prediger, wahrscheinlich sollst du das nicht sein.”

“In deiner Kirche ist der Pastor wahrscheinlich einer, der was anders tun sollte.”

“Mindestens neun aus zehn Pastoren, die an die Bibel glauben, sollen was anders sein.”

“Mindestens neun aus zehn Kirchen, die an die Bibel glauben, haben Pastoren, die kein Recht haben, Pastor zu sein oder zu predigen.”

“Mindestens neunzehn aus zwanzig solche Kirchen haben keine Ahnung, was sie bei einem Pastor suchen sollen.”

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Wie kann Dr. Branson solche Fragen stellen? Er selbst ist seit fast fünfzig jahren Prediger. Wenn er von unerträglichen Schmerzen schreibt, da zeigt er durch seine Erfahrung, worum er spricht. Er hat bei einer furchtbaren Kirchenspaltung gelitten, als er Pastor einer großen Kirche war, und blieb dort die Bruchteile aufzuholen.

Dr. W.A. Criswell sagte von Dr. Bransons Buch, Dear Preacher, Please Quit (Lieber Herr Prediger, treten Sie bitte ab.), “Pflichtmäßiges Lesen für jeden Kirchendiener.” Dr. John Rawlings sagte, “Ich preise Dr. Branson für seine Mühe.” Dr. Lee Roberson sagte, “Ich stimme gewißlich mit der Hauptthese [von Dr. Branson].” Dr. David Otis Fuller sagte, das Buch sei “reich im vernünftigen Rat...die Schrift wird häufig zitiert.”

In der Bibel steht es, “Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden?” (Röm. 10:15). Dr. Branson sagt, Gott “offenbart auf vielen verschiedenen Weisen seine Berufung. Wenn aber er einen Mann beruft, so wird jener Mann das wissen und wird es gedenken.”

Für mich als junger Mann gab es keine elektrisierende Berufung. Ich dachte mir, was ich mit meinem Leben tun sollte. Ich war Schauspieler. Ich hatte in vielen Schauspielen verschiedene Rollen gespielt, aber ich wußte, es gab keine Hoffnung, daß ich im Theater Erfolg finde. Bei der Altareinladung-- eine baptistische Praxis in Amerika, wobei der Pastor am Ende jedes Gottesdiensts Kirchenbesucher zum Altar einlädt, man kommt voran, und man bekennt Jesum als Heiland und bitten ihn, ihn selig zu machen—ging ich voran, und sagte dem Pastor, ich werde Prediger. Das war das ganze. Ich bekam mehrere Jahre danach keine geistigere Berufung als das, bis ich bei allem versagt hatte, und Gott berief mich spät in der Nacht, als ich bei einem liberalen Seminar (den ich haßte) studierte.

Meine “Berufung” wurde in meiner Kirche nicht gut erhalten. Meine erste Predigt war katastrophal. Ich schwur, nie wieder zu predigen. Aber dieses Eid konnte ich nicht behalten!

Man hält Dr. Martyn Lloyd-Jones für einen der größten Prediger des 20. Jahrhunderts. Dr. Lloyd-Jones sagte, und ich zitiere ihn nach Erinnerung, eine Weise, auf der man feststellen kann, ob man eine Berufung habe, ist zu hören, was die anderen Leiter der Kirche von einem meinen. Sie werden sagen, ob man von Gott gesandt worden ist, und ob man die Gabe hat, zu predigen. Dr. Branson sagte, “[Gott] mag seine Berufung auf verschiedenen Weisen offenbaren.”

Gottes Kraft

Dr. Branson zitierte einen Arzt, der einem Pastor sagte, “Ich könnte nie unter der Last aufstehen, die Sie tragen...Ich wundere mich, wie mehr Pastoren Zusammenbrüche verschiedener Art nicht erleben.”

Dr. Branson sagte, “Die Worte des Predigers fallen mehr auf taube Ohren als auf empfängliche. Seine Motive werden verdächtigt, und werden ihm öfter als die jedes anderen falsch zugeschrieben. Wenn er der Bibel treu ist, da gibt es keinen anderen, der so von der allgemeinen Welt gehaßt wird. Kein Geschlecht der Menschen in der ganzen Geschichte hat so viel Verfolgung, Vorurteile, Mißbrauch, Spott, Widerstand, und Inhaftierung erleben müssen wie die Prediger. Keine sind so sehr das Ziel von Bosheit, Tratschen, Verleumdung, falsche Vorwürfe und Haß gewesen wie die Prediger. Mehr als fünfzig Millionen Baptisten wurden vor der Zeit Martin Luthers Martyrer. Immer waren es vorerst die Pastoren, die verhaftet, gefoltert oder getötet wurden. Pastor Constantinus wurde 690 AD gesteinigt. Pastor Gerhard wurde mitten in den 1100-Jahren in England grausam bestraft. Das Leben John Wycliffs war andauernd in Gefahr bis zu seinem Tod im Jahr 1384. Johann Huß wurde 1415 am Scheiterhaufen verbrannt. Der große Prediger Savonarola wurde 1498 gefoltert und ermordet. John Bunyan wurde 12 Jahre in einem Kerker gehalten. Sein “Verbrechen” war, das Evangelium Christi zu predigen. Seine blinde Tochter mußte betteln und geprügelt werden. Doch Bunyan sagte, 'Ich muß predigen. Das muß ich.'

“Roger Williams, John Clarke und viele anderen Prediger wurden 1635 aus Massachusetts verbannt. Pastor James Ireland wurde in Virginien inhaftiert, weil er predigte. Als er in Haft war versuchten seine Feinde ihn mit Explosiven zu töten, dann ihn mit dem Brennen von Schwefel ersticken zu lassen. Dann wollten sie einen Arzt ihn vergiften lassen.

“Im vergangenen Jahrhundert sind viele Prediger verfolgt oder verhaftet worden, da sie das Evangelium gepredigt hatten. Wo Kommunisten an die Macht gekommen sind, da sind christliche Pastoren die ersten gewesen, verfolgt und getötet zu werden. Pastor Wurmbrand hatte lebenslänglich überall Narben, nach vierzehn Jahren in einem kommunistischen Gefängnis.

“Jetzt in Amerika erleben schon die Pastoren die öffentliche Verfolgung. Pastor Everett Sileven war 157 Tage lang im Gefängnis, da er den Kindern die Bibel in seiner Sonntagsschule lehrte. Pastor Lester Roloff wurde inhaftiert, und Lügen wurden am Vorderumschlag einer Zeitschrift über ihn veröffentlicht. Sein “Verbrechen” war, jungen Leuten zu helfen, sich von Rauschgift zu befreien.”

Ich lese neulich ein Buch über das Leben von Dr. J. Gresham Machen. Er war Professor bei der Princeton-Universität. Ich brach zusammen und weinte, als ich las, was die Liberalen diesem großen Gelehrten und Mann Gottes angetan hatten. 1922 fing Harry Emerson Fosdick an zu streiten, als er eine “Predigt” hielt, mit der Titel, “Sollen die Fundamentalisten Siegen?” Gedenket, Fosdick hatte Dr. John Sung in ein Irrenhaus bringen lassen, da er die Bibel geglaubt hat. Nun wollte er Dr. Machen niederbringen. Fosdick griff die Eingebung der Schrift an. Er griff die Lehre an, Jesus ist aus einer Jungfrau geboren. Er griff die Lehre der Wiederkunft Christi an. Er hat den Glauben selbst angegriffen—er sagte, der Glaube sei “engstirnig” und “wertlos”.

An der fünften Seite seiner “Predigt” sagte Fosdick, die Grundlehren der Christenheit seien, “einige Kleinigkeiten des Sektiertums.” Am Ende seiner Schmährede wies Fosdick an “die wichtigeren Sachen des Gesetzes—Aufgeschlossenheit, Toleranz und Liberalismus.”

Hört zu, was die “Liberalen” den größten Predigern aller Zeit angetan haben.

Chrysostom wurde verbannt.
  Luther wurde vertrieben.
   Baxter wurde imTower von London inhaftiert.
    John and Charles Wesley wurde es verboten, in anglikanischen Kirchen zu predigen,
     Whitefield wurde aus jeder Kirche in London verbannt.
      Edwards wurde von seiner Kirche entlassen.
       Spurgeon wurde von der Baptist Union getadelt.
        Machen wurde von der presbyterischen Kirche aus dem Predigtamt enthoben.

Haben diese Männer geirrt? Nein! Es war Harry Emerson Fosdick, und ähnliche, die irrten, dann und jetzt!!! Schauet bitte Joh. 15,19.20 an.

“ Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt. Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: "Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr." Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.” (Joh. 15:19, 20).

Schauet nun John 16,2 an.

“Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran.” (Joh. 16,2).

Dazu steht es in der Bibel,

“Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden.” (II Tim. 3,12).

Wo finden wir denn die Kraft, Gott weiterhin zu dienen?

Gott gibt die Kraft stufenweise

Wir haben vor einer Woche gesehen, wie Joseph lernte, Gott zu trauen und, durch eine Reihe der Prüfungen, die Kraft zu haben. Das stimmt bei jedem, der ein Überwinder sein will—besonders ein Prediger, aber auch jeder, der ein Überwinder sein will.

Viele Prediger und Kirchenmitglieder haben mich gefragt, wie ich so stark sein kann. Hier ist die Antwort.

Dr. Branson sagt, “Gott bereitet uns vor den größeren Aufträgen und Trübsalen, indem er zuvor uns die minderen begegnen läßt. Mit Mose verlief es von der Zeit, als er Aaron vor Pharao reden ließ, bis er selber redete, und dann das Volk aus Ägypten führte, und dann das mächtigste Heer der Welt furchtlos entgegenstand. ”

Dr. A.W. Tozer sagte, “Es gibt wenig, was mehr Mitleid erregt, wie wenn man einen eitelen, kleinen Mann sieht, der sich groß machen will, um zu verbergen, wie klein er ist.” Ich erinnere mich, wie ich einen kleinen Mann sah, der einen schwarzen Cowboyhut, der ihm viel zu groß war, anzog; damit schaute er wie ein Zwerg aus. Ein anderes Mal sah mein Sohn einen großen Mann, der die Straße entlang ging, in Cowboystiefeln und Stetson-Hut, damit er wie Goliath aussehe! Auch wenn sein Körper groß war hat mein Sohn ihn ausgelacht!!! Ein kleiner Mann, der groß aussehen wollte! Ein großer Mann mit einer kleinen Seele, der verbergen wollte, wie klein er innerlich war!!

Beide dieser Männer haben sich als “Prediger” vorgegeben. Sie waren aber innerlich zu klein, Gott sehr viel zu leisten! Cowboystiefel und Cowboyhüte machen einen nicht ausreichend groß, Gott viel zu leisten!

Was macht der Prediger, wenn Gott ihm sagt, er soll etwas tun, und er weiß, das wird Unruhe anstiften, und vielleicht sogar seine Kirche spalten wird? Na ja, er soll wirklich beten, um Gottes Führung in der Sache zu haben.

Hier ist etwas, was mir geschehen ist. Ohne die ganze Geschichte zu erzählen, ich sage nur, ich fing an zu erkennen, daß in unserer Kirche in der Stadtmitte von Los Angeles, da kam die Mehrheit der Leute aus bösen Kulturen. Es war alles, was sie machen konnten, Sonntags in der Kirche zu sein. Sie hatten keine Ahnung, wie man ein christliches Haus hat, und sie konnten sich nicht erinnern, oder eigentlich tun, was ich aus der Kanzel gelehrt hatte. Ich gebe nicht leicht auf. Also machte ich weiter, in der Kirche zu predigen und die Kirche zu leiten. Doch alle einige Jahre haben die widerspenstigen Leute immer wieder eine Kirchenspaltung verursacht. Ich habe lange nichts geändert, doch die Probleme haben sich nicht entfernt. Endlich hat Gott mich an zwei Schriftverse gewiesen:

(1) Matth. 7,6.

“ Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.” (Matth. 7,6).

(2) Luk. 10,10-11.

“Wo ihr aber in eine Stadt kommt, da sie euch nicht aufnehmen, da geht heraus auf ihre Gassen und sprecht:

11 Auch den Staub, der sich an uns gehängt hat von eurer Stadt, schlagen wir ab auf euch; doch sollt ihr wissen, daß euch das Reich Gottes nahe gewesen ist.” (Luk. 10,10-11).

Ich wußte schon innerlich, Gott wollte, daß unsere Kirche versuche, missionarweise durch unsere Webseite Prediger in der Dritten Welt zu erreichen. Doch die Mehrheit der Leute in unserer Kirche in der Stadtmitte konnte nie, wegen ihrer Kultur, eine Kirche aufbauen, die machen könnte, was ich wußte, Gottes Wille war.

Ich bin nie vor der Unruhe geflohen. Psalm 27 ist jahrelang mein persönlicher Psalm gewesen. Die letzten zwei Verse haben mich durch alle Schwierigkeiten weiter gehen lassen. Schauet diese zwei Verse an, und stehet auf, während ich sie vorlese—Psalm 27,13.14.

“Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendigen. Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!” (Psalm 27,13. 14).

Nehmt wieder Platz. Also entscheide ich nichts schnell. “Harre des HERRN!” (Ps. 27,14).

Wochen- und monatelang habe ich mit Ps. 27,13-14 und den zwei Versen aus den Matthäus- und Lukasevangelien überlegt. Schließlich fing ich an, unseren Leuten zu lehren, es werde Zeit, die innere Stadt zu verlassen und eine neue Gemeinde aufzubauen, mit Leuten aus einer besseren Kultur, mit den Chinesen und anderen Morgenländischen, die in einem Vorort von Los Angeles wohnen. Als ich das lehrte wußte ich, das wird die Kirche spalten. Ich wußte, die meisten Leute würden wollen, in der Stadtmitte zu bleiben. Eine Kirche, die kaum mehr als eine Mission in einem alten Geschäftsgebäude wäre, würde ihre Kultur besser anpassen. Man kann für sich selbst sehen, was ihre Kultur war, wenn man die Fernsehnachrichten anschaue, mit der Unstabilität und den Aufruhren, die jede Nacht dort im Gange sind. Ich wußte, unsere Kirche müßte eine große Kirchenspaltung mitmachen, damit wir das tun könnten, was Gott will, daß wir tun.

Und so war es. Als die Zeit näher kam, die Kirche zum Vorort zu bringen, dann begann die nächste Kirchenspaltung. Ein Diakon wollte mit mir—vor mehreren von unseren Leuten—eine Schlägerei anfangen. Ein anderer Diakon fing an, “geheime Treffen” zu halten um Leute für eine neue Kirche, die er in der inneren Stadt stiften wollte, anzuwerben. Ein dritter Diakon ließ pornographische Fotoaufnahmen von ihm und seiner Frau machen, die er dann am Internet veröffentlichte. Die Kirche platzte auseinander, und die Leute von der inneren Stadt haben rebelliert, auf einer Weise, die ein Prediger bei einer besseren Kultur und besseren Umständen kaum glauben könnte. Ich erinnere mich an den Tag, als so viele Leute die Kirche verließen, daß mein junger “Prediger-Bub” meinte, das sei das Ende der Kirche und is auch ausgerissen. Gott hat mir aber den vollkommenen Frieden verleiht, denn ich hatte im Voraus gewußt, das wird geschehen. Und dann kam der Coronavirus! Mein Sohn Robert hat das Gebäude in der Stadtmitte verkauft, und Dr. Cagan hat ein anderes Kirchengebäude gefunden, welches wir kauften.

Die zwei Männer, die Cowboy-Hüte trugen, sind mit zwei Drittel unserer Leute ausgerissen. Wir müssen in Häusern treffen, mit Predigt per Video, wegen des Coronavirus.

Das ist ja ein seltsames Ding, wenn ein Mann wie ich, im 80. Lebensjahr, eine neue Kirche gründet. Ich hätte es sicherlich nicht machen können, wären Dr. Cagan, meine liebe Frau und meine zwei Söhne nicht bei uns gewesen wären. “Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.” (Phil. 4,13).

Stehet bitte auf, während ich den 23. Psalm vorlese:

“Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.” (Psalm 23,1-6).

Singt unsere Hymne wieder!

Bin ich Soldat des Kreuzes, Ein Nachfolger des Lammes;
Und werde ich furchten, seine Sache anzueignen, Oder rot werden, wenn ich seinen Namen aussage?

Muß man mich in den Himmel tragen, Auf sanften Betten der Blumen,
Wenn andere kämpften, den Preis zu erringen, und durch blutige Meere segelten?

Gibt es keine Feinde, die ich begegnen muß? Brauche ich nicht, die Flut einzudämmen?
Ist diese widrige Welt der Gnade ein Freund, Der mir zu Gott helfe?

Gewiß muß ich kämpfen, wenn ich herrschen will; Vermehre meinen Mut, O Herr!
Ich werde die Last tragen, die Schmerzen aushalten, Von deinem Wort gestützt.
   (Übersetzung von “Am I a Soldier of the Cross?” von Dr. Isaac Watts, 1674-1748).

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Wenn du noch nicht selig geworden bist, nun will ich, daß du Jesu Christo trauest. Er kam vom Himmel hernieder, am Kreuz zu sterben, die Strafe deiner Sünden zu bezahlen. Im Moment, wenn du Jesu trauest, da wird sein Blut dich von aller Sünde rein machen. Ich bete, du wirst Jesu trauen.


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
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