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WIE WIRD MAN EIN ÜBERWINDER!

HOW TO BE AN OVERCOMER!
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.,
Pastor Emeritus
Eine Bearbeitung von einer lebensverwandelnden Predigt
von Timothy Lin, Ph.D., der 24 Jahre lange mein Pastor war.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Nachmittag, den 26. Juli 2020
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of los Angeles
Lord’s Day Afternoon, July 26, 2020

Hymne vor der Predigt:
     “Am I a Soldier of the Cross?” (von Isaac Watts, 1674-1748).

“Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen!” (Hohelied 4,16).


Das ist die wichtigste Predigt, die ich in meinem Leben gehört habe. Wenn ihr meine Autobiographie leset, da werdet ihr sehen, warum diese Predigt mein Leben verändert hat. Dr. Robert L. Sumner sagte, “Ich schätze und verehre einen Mann, der für die Wahrheit fest steht, auch wenn alles gegen ihn geht. So ein Mann ist R.L. Hymers, Jr..” (The Honor Was All Mine: Giants of the Faith Whose Paths Crossed Mine, Biblical Evangelism Press, 2015, S. 103-105). Einer unserer Missionare an Indonesien sagte, “Dr. Hymers ist ein Held, der viele todgefährliche Kriege überlebt hat.” Das ist die Predigt, die mich für die Arbeit begeisterte, ein Überwinder zu werden. Ich hoffe, diese Mitteilung wird auch euere Leben verändern.

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Dr. Timothy Lin sagte, “Der Mensch wurde nicht durch Zufall geschöpft; er wurde geschöpft, die Herrschaft über der ganzen Schöpfung Gottes zu haben....Josephs Leben offenbart die notwendige Vorbereitung, womit der Gläubige die künftige Herrschaft [im künftigen Reich Christi] haben kann.”

Bevor Joseph ein Machthaber in Ägypten wurde hat Gott ihn eine lange, harte Bahn entlang geführt, ihn vorzubereiten, ein Überwinder und seinem Wort treu, bis zum Ende seines Lebens, zu werden. Die großartigen Leistungen Josephs betrafen nicht nur Ägypten sondern auch Israel und die Kirche Gottes zu allen Zeiten. Ohne die Herrschaft Josephs hätten nicht nur die Ägypter verhungert, sondern das Volk Israels wäre vernichtet worden, und die Erlösung, im 1. Buch Mose offenbart, wäre nicht vollbracht.

Die Maßnahmen Gottes, das geistliche Leben Josephs aufzubauen, darf man im Licht des Hohelieds 4,16 berücksichtigen.

“Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen!” (Hohelied 4,16).

Wenn man das Leben Josephs studiert, da kann man merken, wie Gott den Nordwind und den Südwind abwechselnd auf ihn blasen ließ, bis die aromatischen Würzen seines Charakters hinausfloßen. Gott hat seinen Charakter durch die Leiden vorbereitet, sein Leib mit Schwerstarbeit trainiert, hat ihn der Schmach und Demütigung übergeben, und hat ihn mit Unrecht und Undankbarkeit frustriert, damit sein Sinn gezüchtet und stabilisiert werde, hat seinen Willen gestärkt, seinen Glauben und Charakter ausgebaut, und seinen Glauben vermehrt. Die Wirkungen des Nordwinds und des Südwinds in Josephs Leben lassen sich deutlich sehen.

Südwind—Er Genießt die Elternliebe

Schauet bitte 1 Mose 37,1-4 an.

“Jakob aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling gewesen war, im Lande Kanaan. Und dies sind die Geschlechter Jakobs: Joseph war siebzehn Jahre alt, da er ein Hirte des Viehs ward mit seinen Brüdern; und der Knabe war bei den Kinder Bilhas und Silpas, der Weiber seines Vaters, und brachte vor ihren Vater, wo ein böses Geschrei wider sie war. Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine Kinder, darum daß er ihn im Alter gezeugt hatte; und machte ihm einen bunten Rock. Da nun seine Brüder sahen, daß ihn ihr Vater lieber hatte als alle seine Brüder, waren sie ihm feind und konnten ihm kein freundlich Wort zusprechen.” (Genesis 37,1-4).

Dr. Lin sagte, “Die Elternliebe hat viel mit dem künftigen Charakter eines Kindes zu tun.”

“Joseph erkannte den Unterschied zwischen der Liebe und der Bosheit...die Liebe und die Wahrheit sind zwei verwandte Begriffe, aber das ist mit der Liebe und der Bosheit nicht der Fall, denn das sind zwei völlig verschiedene Begriffe. Die Einzelheiten von Josephs zwei Träumen haben den Stolz und hat in ihm den Neid erregt; doch Joseph hat trotzdem seine Brüder geliebt, und blieb seinem Vater ein gehorsamer Sohn.”

Ich selber hatte die Liebe meines Vaters nicht, aber die Liebe und das Lob meiner Mutter hielten mich davon, daß ich meinem Vater bitter würde. Meine Mutter war keineswegs perfekt, aber “Sie war die gütigste, süßeste, Klügste Person, die ich in meinem jungen Leben kannte. Sie hat es mir beigebracht, die Bücher lieb zu haben, ein Auto zu fahren, und vor allem aufzustehen und zu sagen, was gesagt werden mußte, auch wenn ich allein stände.” (S. 16 in meiner Autobiographie). Meine Mutter war also immer meine Verteidigerin und Fürsprecherin. Die letzten Worte meiner Mutter zu mir waren, “Ich liebe dich, Robert.” (S. 181). Als meine Mutter endlich im Alter von 80 Jahren selig wurde war das eins der großartigsten Dinge, die mir in meinem Leben geschehen sind.

Nordwind—In die Sklaverei Verkauft
1 Mose 37,18-36

Schauet nun 1 Mose 37,23-28 and und stehet auf, während ich das vorlese.

“Als nun Joseph zu seinen Brüdern kam, zogen sie ihm seinen Rock, den bunten Rock, aus, den er anhatte, und nahmen ihn und warfen ihn in die Grube; aber die Grube war leer und kein Wasser darin. Und setzten sich nieder, zu essen. Indes hoben sie ihre Augen auf und sahen einen Haufen Ismaeliter kommen von Gilead mit ihren Kamelen; die trugen Würze, Balsam und Myrrhe und zogen hinab nach Ägypten. Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was hilft's uns, daß wir unseren Bruder erwürgen und sein Blut verbergen? Kommt, laßt uns ihn den Ismaeliten verkaufen, daß sich unsre Hände nicht an ihm vergreifen; denn er ist unser Bruder, unser Fleisch und Blut. Und sie gehorchten ihm. Und da die Midianiter, die Kaufleute, vorüberreisten, zogen sie ihn heraus aus der Grube und verkauften ihn den Ismaeliten um zwanzig Silberlinge; die brachte ihn nach Ägypten.” (1 Mose 37:23-28).

Nehmt wieder Platz.

Die Aufrichtigkeit, das Gehorsam, das Geduld, die Treue, der Fleiß, die Rücksichtigkeit, und die Weisheit kommen nicht durch ein leichtes Leben, sondern indem man die Not und die Hindernisse aushält. Joseph wäre nie richtig ausgerüstet worden, [ein Überwinder] zu werden, wäre er zu Hause geblieben. Um 20 Silberlinge verkauft zu werden hätte viele todkrank gemacht. Joseph hat aber seine Brüder weder angeklagt noch geschimpft, auch wenn er sich vielleicht wunderte, wie Gott seine zwei Träume durch diese Umstände erfüllen wollte.”

Südwind—Er verdient das Vertrauen und die Achtung –
1 Mose 39,1-6

Schauet bitte 1 Mose 39,1-6 an, während ich das vorlese.

“Joseph ward hinab nach Ägypten geführt; und Potiphar, ein ägyptischer Mann, des Pharao Kämmerer und Hauptmann, kaufte ihn von den Ismaeliten, die ihn hinabbrachten. Und der HERR war mit Joseph, daß er ein glücklicher Mann ward; und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause. Und sein Herr sah, daß der HERR mit ihm war; denn alles, was er tat, dazu gab der HERR Glück durch ihn, Also daß er Gnade fand vor seinem Herrn und sein Diener ward. Der setzte ihn über sein Haus, und alles, was er hatte, tat er unter seine Hände. Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR des Ägypters Haus um Josephs willen; und war eitel Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde. Darum ließ er alles unter Josephs Händen, was er hatte, und nahm sich keines Dinges an, solange er ihn hatte, nur daß er aß und trank. Und Joseph war schön und hübsch von Angesicht.” (Genesis 39:1-6).

Schauet auf.

Joseph wurde an einen Hauptmann von Pharaos Wache, namens Potiphar, verkauft. Anstatt zu klagen fing Joseph das Werk an, und erfüllte die Pflichte, die ihm aufgetragen wurde. Er gewann damit das Vertrauen seines Herrn, Potiphar, und wurde ein erfolgreicher Mann. Joseph brauchte aber weitere Ausbildung. Also ließ Gott ihn demütigt werden.

Nordwind – Er begegnet die Versuchung und das Unrecht –
1 Mose 39,7-20

Stehet nun auf, während ich 1 Mose 39,1-18 vorlese. Dr. Lin sagte, “Wenn der Nordwind in ihre Leben bläst, so meinen viele jungen Leute, das ist tragisch....Solches Trübsal ist aber oft eine Offenbarung der Gnade Gottes. Jeremias sagte, 'Es ist ein köstlich Ding einem Mann, daß er das Joch in seiner Jugend trage.' (Klagelieder 3,27). Ein Leben des Mußiggangs, ohne Schwierigkeiten, kann einen jungen Menschen ruinieren. Aber das Joch, in der Jugend ist ein Trittstein, womit er eine höhere Ebene erreicht.”

“Joseph ward hinab nach Ägypten geführt; und Potiphar, ein ägyptischer Mann, des Pharao Kämmerer und Hauptmann, kaufte ihn von den Ismaeliten, die ihn hinabbrachten. Und der HERR war mit Joseph, daß er ein glücklicher Mann ward; und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause. Und sein Herr sah, daß der HERR mit ihm war; denn alles, was er tat, dazu gab der HERR Glück durch ihn, Also daß er Gnade fand vor seinem Herrn und sein Diener ward. Der setzte ihn über sein Haus, und alles, was er hatte, tat er unter seine Hände. Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR des Ägypters Haus um Josephs willen; und war eitel Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde. Darum ließ er alles unter Josephs Händen, was er hatte, und nahm sich keines Dinges an, solange er ihn hatte, nur daß er aß und trank. Und Joseph war schön und hübsch von Angesicht. Und es begab sich nach dieser Geschichte, daß seines Herrn Weib ihre Augen auf Joseph warf und sprach: Schlafe bei mir! Er weigerte sich aber und sprach zu ihr: Siehe, mein Herr nimmt sich keines Dinges an vor mir, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er unter meine Hände getan, und hat nichts so Großes in dem Hause, das er mir verhohlen habe, außer dir, indem du sein Weib bist. Wie sollte ich denn nun ein solch groß Übel tun und wider Gott sündigen? Und sie trieb solche Worte gegen Joseph täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, daß er nahe bei ihr schliefe noch um sie wäre. Es begab sich eines Tages, daß Joseph in das Haus ging, sein Geschäft zu tun, und war kein Mensch vom Gesinde des Hauses dabei. Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus. Da sie nun sah, daß er sein Kleid in ihrer Hand ließ und hinaus entfloh, rief sie das Gesinde im Hause und sprach zu ihnen: Sehet, er hat uns den hebräischen Mann hereingebracht, daß er seinen Mutwillen mit uns treibe. Er kam zu mir herein und wollte bei mir schlafen; ich rief aber mit lauter Stimme. Und da er hörte, daß ich ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und lief hinaus. Und sie legte sein Kleid neben sich, bis der Herr heimkam, sagte zu ihm ebendieselben Worte und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns hereingebracht hast, kam zu mir herein und wollte seinen Mutwillen mit mir treiben. 18 Da ich aber ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh hinaus.” (1 Mose 39,1-18).

Nehmt wieder Platz.

Eines Tages, als Joseph in Potiphars Haus arbeitete, da fing Potiphars Frau ihn mit dem Kleid, und wollte, das er mit ihr schlafe. Joseph aber riß sich davon weg, verließ das Kleid in ihrer Hand, und rannte weg.

Für andere jungen Männer wäre diese Versuchung unwiderstehlich, aber Joseph hat sie überwunden. Er lief sofort davon. Manche Versuchungen kann man dadurch überwinden, daß man sie direkt ablehne, aber die Versuchungen von Sex und Lust kann man nur durch Fliehen überwinden. (In II Tim. 2,22 steht es, “Fliehe die Lüste der Jugend.”) Josephs Sieg, seine Treue zu Gott, zu Potiphar, der so viel Vertrauen auf ihn hatte, und zu sich selbst, damit seine Reinheit nicht verseucht werde. Um Gottes Willen ging er lieber ins Gefängnis als der bösen Frau Lust nachzugeben. Um Potiphars Willen hat er sich nicht verteidigt, damit er die Frau seines Herrn nicht schandet. Also schwieg er. Als Potiphar heim kam hat er die Anklage seiner Frau geglaubt und hat Joseph inhaftiert.

Südwind – Beförderung und Freundschaft –
1 Mose 39,21-40,22

Schauet bitte 1 Mose 39,19-22 an. Steht bitte auf, während ich das vorlese.

“Als sein Herr hörte die Rede seines Weibes, die sie ihm sagte und sprach: Also hat mir dein Knecht getan, ward er sehr zornig. Da nahm ihn sein Herr und legte ihn ins Gefängnis, darin des Königs Gefangene lagen; und er lag allda im Gefängnis. Aber der HERR war mit ihm und neigte seine Huld zu ihm und ließ ihn Gnade finden vor dem Amtmann über das Gefängnis, daß er ihm unter seine Hand befahl alle Gefangenen im Gefängnis, auf daß alles, was da geschah, durch ihn geschehen mußte.” (1 Mose 39,19-22).

Nehmt wieder Platz.

Auch wenn Josephs konkrete Umstände anders wurden, da wurde seine geistige Überzeugung nicht anders. Und die Anwesenheit Gottes blieb ihm auch im Gefängnis ein Segen.

Joseph konnte auch im Gefängnis freundliche Umstände erzeugen. Pharaos Schenke und Bäcker, die zur Zeit auch inhaftiert waren, wurden von Träumen gestört. Niemand konnte ihnen sagen, was diese Träume bedeuteten. In Josephs Sinn konnte aber Gott alles tun. Er hat die Träume des Schenkens und des Bäckers erklärt. Drei Tage nachher wurden beide Erklärungen erfüllt. Der Schenke wurde wieder in seine Stelle eingesetzt, und der Bäcker wurde gehenkt. So blies der Südwind auf Joseph, auch im Gefängnis.

Nordwind–Fortwährende Undankbarkeit und Verspätung–
1 Mose 40,23

Schauet 1 Mose 40,23 an.

“Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß ihn” (1 Mose 40,23).

Josephs zweijährige weitere Haft muß ihm gewiß ein harter Nordwind gewesen sein. “Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß ihn.” (1 Mose 40,23). Dabei merken wir den undankbaren Charakter des Schenkens. Durch so was könnte man dazu kommen, daß man die Welt wegen der Undankbarkeit hasse; Joseph aber nicht. Er hat die Tugend gelernt, bis Gott was tat zu warten. Gott hat Josephs Zeit im Gefängnis verlängert, damit Josephs Geduld, auf Gott zu warten, sich vermehrte und seine Zuversicht an Gott tiefer wurde. Die Verspätung Gottes war eigentlich ein Beweis von seiner Gnade an seinen Überwinder. In späteren Zeiten schrieb David, “Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!” (Psalm 27,14).

Südwind–Wie ein König herrschen--
1 Mose 47,12-31

Steht bitte auf, während ich 1 Mose 47,12-17 vorlese.

“Und er versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot, einen jeglichen, nachdem er Kinder hatte. Es war aber kein Brot in allen Landen; denn die Teuerung war sehr schwer, daß das Land Ägypten und Kanaan verschmachteten vor der Teuerung. Und Joseph brachte alles Geld zusammen, das in Ägypten und Kanaan gefunden ward, um das Getreide, das sie kauften; und Joseph tat alles Geld in das Haus Pharaos. Da nun Geld gebrach im Lande Ägypten und Kanaan, kamen alle Ägypter zu Joseph und sprachen: Schaffe uns Brot! Warum läßt du uns vor dir sterben, darum daß wir ohne Geld sind? Joseph sprach: Schafft euer Vieh her, so will ich euch um das Vieh geben, weil ihr ohne Geld seid. Da brachten sie Joseph ihr Vieh; und er gab ihnen Brot um ihre Pferde, Schafe, Rinder und Esel. Also ernährte er sie mit Brot das Jahr um all ihr Vieh.” (1 Mose 47,12-17).

Nehmt bitte Platz.

Dr. Lin sagte, “Keine Strafe wird genossen, wenn sie auf einen kommt; sie ist immer schmerzhaft und unangenehm. Sie bringt aber die Frucht der Gerechtigkeit in denen, die dadurch gezüchtet worden sind.” Schauet nun Hebr. 12,11 an:

“Alle Züchtigung aber, wenn sie da ist, dünkt uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; aber darnach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind.” (Hebr. 12,11).

Schauet wieder herauf.

Am Ende jener zwei langen Jahre ließ Gott Pharao etwas träumen. Der oberste Schenke erinnerte sich, Joseph hatte seinen Traum erklärt. Der Schenke sagte Pharao, er soll Joseph bitten, den Traum zu erklären! Der Traum bedeutete, die sieben Jahre der Fülle wurden mit sieben mageren Jahren enden. Pharao hat Joseph eingesetzt, einen Plan einzusetzen, um vor den sieben mageren Jahren zu bereiten. Pharao sah, Joseph war übernaturlich begabt, dieses Werk zu erledigen. Also wurde Joseph Herr über das ganze Land Ägypten (41,38-43). Joseph hat voll Weisheit und Mitleid über den Ägyptern geherrscht—und über seinen Brüdern mit Disziplin und Liebe. Schließlich wurde Joseph über seinen Brüdern geehrt (49,26).

Dr. Lin sagte, “Wie Gott Joseph züchtete, das er über ein irdisches Reich zu herrschen vermochte, so züchtet Gott seine Überwinder, die Autorität in seinem künftigen Reich zu haben. Die Seligkeit ist unbedingt, indem keine Werke eine Rolle spielen. Mit Christo zu herrschen ist aber bedingt.” In der Bibel steht es,

“dulden wir, so werden wir mitherrschen” (II Tim. 2,12).

Pastor Richard Wurmbrand hat 14 Jahre der Leiden in einem kommunistischen Gefängnis erlebt. Pastor Wurmband sagte, “Ich habe keinen Christen gekannt, der durch Widrigkeiten und inneren Kampf treu blieb, der nicht dadurch bereichert wurde.” (Vorwort zu “If Prison Walls Could Speak.”)

Dazu hat Pastor Wurmbrand auch gesagt, “Meine Brüder und Schwestern, ihr müßt glauben, euere Leben sind wie Ton in Gottes Händen. Wenn er euch manchmal hart wird...trauet nur. Entdeckt die Mitteilung für die er euch bereitet. Amen.” (S. 16).

Wer Überwinder wie Joseph wird, der hat diese Verheißung von Gott. Schauet Offenb. 2,26 an:

“Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden” (Offenb. 2,26).

Ich danke Ihnen, Dr. Timothy Lin, daß Sie mir das gelehrt haben, was wir in deiner großen Predigt hören. Das hat mein Leben verwandelt, lieber Herr Pastor. Ich schulde mein Leben dieser Lehre!

Stehet bitte auf, und singt mit mir unsere heutige Hymne, “Am I a Soldier of the Cross?” (Bin ich Soldat des Kreuzes?)

Bin ich Soldat des Kreuzes, Ein Anhänger des Lammes;
Und soll ich mich scheuen, seine Sache aufzunehmen, Oder rot werden, ihn zu nennen?

Muß ich in die Himmel getragen werden, Auf blumenvollen Ruhebetten,
Während andere kämpften, den Preis zu erringen, Und durch blutige Meere segelten?

Gibt es keine Feinde, die ich begegnen muß, keine Flut einzudämmen?
Ist diese widerliche Welt der Gnade ein Freund, Der mich zu Gott hilft?

Ich trage die Last, halte die Schmerzen aus,
Von deinem Wort unterstützt.
   (Übersetzung von “Am I a Soldier of the Cross?” von Dr. Isaac Watts, 1674-1748).

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Wenn du noch nicht selig geworden bist, so will ich, daß du Jesu Christo trauest. Er kam vom Himmel hernieder, am Kreuz zu sterben, daß er die Schuld deiner Sünde bezahle. Im Moment, wenn du Jesu traust, so wird sein Blut dich aller Sünde rein machen.


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
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