Der Zweck dieser Webseite ist, die Pastoren und Missionäre überall in der Welt mit Abschriften und Videos von Predigten zu versorgen, insbesondere in der Dritten Welt, wo es nur wenig, wenn überhaupt welche, Seminare oder Bibelanstalten gibt.

Diese Predigtabschriften werden nun jeden Monat zu etwa 1.500.000 Computers in mehr als 221 Landen über www.sermonsfortheworld.com gesandt. Hunderte von anderen schauen die Videos im YouTube an, aber sie verlassen bald YouTube, denn jede Videopredigt weist sie an unseren Website. YouTube ist eine Quelle der Zuschauer von unserem Website. Die Abschriften werden monatlich auf 43 Sprachen zu etwa 120.000 Computers ausgegeben. Die Predigtabschriften stehen nicht unter Urheberrecht; Prediger dürfen sie also ohne unsere Genehmigung benützen. Bitte hier anklicken zu lesen, wie man monatliche Spenden geben kann, uns zu helfen, dieses große Werk der Verkündigung des Evangelii in alle Welt, einschließlich in muslimische und hinduistische Lande, zu bringen.

Wenn Sie Dr. Hymers anschreiben, schreiben Sie auch immer in welchem Land Sie wohnen; sonst kann er Ihnen nicht antworten. Dr. Hymers E-mail ist rlhymersjr@sbcglobal.net.




JONA—DER PROPHETE DER ERWECKUNG!

JONAH – THE PROPHET OF REVIVAL!
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.,
Pastor Emeritus

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles
Sonntag Nachmittag, den 14. Juni 2020
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Afternoon, June 14, 2020

“Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach: Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.” (Jona 1,1. 2).


Das Buch Jona muß wirklich vom Propheten Jona selbst geschrieben worden. Ich sage das, weil es die Gedanken und Gebete Jonas offenbart, und niemand außer Jona selbst konnte das wissen. Die Tatsache, daß Jona wirklich eine Person war, wird uns im II. Buch der Könige gegeben, wie die alten Rabbiner ihn so hissen: “Jona, den Sohn Amitthais, den Propheten, der von Gath-Hepher war.” (II. Kön. 14,25). Der Herr Jesus Christus selbst hat von Jona als echter, historische Prophete gesprochen. Schauet auf Matth. 12,39-41. Steht auf, während ich das vorlese, was Jesus von Jona sagte:

“Und er antwortete und sprach zu ihnen: Die böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und es wird ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleichwie Jona war drei Tage und drei Nächte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte mitten in der Erde sein. Die Leute von Ninive werden auftreten am Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.” (Matth. 12,39-41).

Bleibt stehen und schauet auf Luk. 11,29-30.

“Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehrt ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlecht.” (Luk. 11,29-30).

Nehmt bitte Platz.

II Kön.14,25 gibt uns also die geschichtliche Information über Jona; Luk. 11,29-30 gibt uns wie Jesus Christus Jona als Zeichen erwähnte. Und Matth. 12,39-41 gibt uns die Aufersehung Jonas als Hinweis auf seine eigene Beerdigung und Auferstehung am dritten Tag nach seiner Beerdigung. Es steht also im Alten Testament, daß Jona ein echter Mensch war, und Christus selbst sagt uns, Jonas Tod und Auferstehung seien eine Voraussagung seines eigenen Todes und seiner Auferstehung.

Sir Winston Churchill hat recht gesagt, “Wir werden von den dicken (liberalen) Bänden von Professor Gradgrind und Dr. Dryasdust (also “Professor Langweilig” und “Dr. Staubtrocken”) nicht überzeugt. Wir dürfen ganz gewiß sein, daß diese Dinge alle genau so geschehen sind, wie sie laut der Heiligen Schrift (der Bibel) dargestellt sind.” (Zitiert von Dr. J. Vernon McGee, Thru the Bible, III. Band, Anmerkung zu Jona, Einleitung, S. 738).

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +
UNSERE PREDIGTEN SIND AN IHREM MOBILTELEFON VORHANDEN.
SCHAUEN SIE AN WWW.SERMONSFORTHEWORLD.COM.
KLICKEN SIE DEN GRÜNEN KNOPF MIT DEM WORD “APP” DARAN.
FOLGEN SIE DANN DER ANWEISUNG, DIE DANN ERSCHEINT.

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

I. Erstens, Jonas Berufung

“Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach: Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.…” (Jona 1,1. 2).

Der 3. Vers,

“Aber Jona machte sich auf und floh vor dem HERRN” (Jona 1,3).

Diesen Mann Jona verstehe ich gut. Daher ist das kleine Buch Jona eins meiner Lieblingsbücher im Alten Testament. Jona floh vor dem Herrn. Das habe ich nicht getan. Ich wurde berufen, Missionar zu werden, und ich wußte das. Ich war aber so ein schlechter Student, daß ich wußte, ich mache nie erfolgreich meinen Abschluß von der Universität. Ich mußte meine Abschlüsse von der Uni und vom Seminar haben, um ein Southern Baptist-Missionar zu werden. Ich fühlte mich trotzdem wie Jona. Ich wußte, ich war berufen worden, aber ich wollte vor Gott fliehen, aus Angst, daß ich bei den Studien versage. Gott sagte mir, ich sollte etwas unmögliches tun.

Ein junger Student im Seminar sagte mir, “Ich kann nicht ins Predigtamt gehen, denn ich weiß, ich stürze ab und brenne.” Er hatte Angst, er werde im Predigtamt versagen. Das habe ich mir überlegt. Dann sagte ich, “Ich habe schon so oft versagt, ich habe keine Angst mehr davor.”

Es ist die Angst, die einen von Gott berufenen Mann vom Amt zurückhält. Dieser junge Mann war bei alles, was er unternahm, erfolgreich—doch er hatte Angst vor dem Amt. Sein jüngerer Bruder sagte von ihm, “Mein Bruder kann alles.” Er konnte aber nicht von der Angst, daß er versage, losbrechen. Er stand mehr als 1,83 M groß, hatte hervorragende Noten, und war ein begabter Prediger. Er floh aber vor dem Gesicht Gottes, da er Angst hatte!

Nun, meine jungen Leute, laßt mich euch etwas sagen, was ich im Leben gelernt habe. “Du kannst alles machen, wozu Gott dich beruft – alles!” In der Bibel steht es, “ Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.” (Phil. 4,13). Da ich diesen Vers bewiesen habe, weiß ich, das ist die Wahrheit. Da stehe ich, in meinem 80. Lebensjahr; ich habe Krebs überlebt, und habe Arthritis in meinen Knien. Doch ich habe keine Angst, obwohl zwei boshafte Männer ¾ unserer Kirche bei einer furchtbaren Kirchenspaltung hinausgenommen haben. Ich bleibe aber so ruhig wie ein kleines Baby im Mutterschoß. Habe ich Angst? Ehrlich, ich habe gar keine Angst! Meine Großmutter hat mir gesagt, “Du brauchst nichts zu furchten außer der Furcht selbst.” Das hat sie Präsident Franklin D. Roosevelt während der großen Wirtschaftskrise sagen hören. Und ich hab erfahren, meine alte Großmutter hatte recht!

Ich habe auch erfahren, man kann nie “vor dem Herrn” fliehen. Warum? Weil Gott mit dir geht, es macht nichts wohin du gehst—darum! Du kannst wie Jona nach Tharsis fahren. Gott ist aber dort sowohl wie bei dir zu Hause! Und Gott läßt einen Prediger nicht ohne den größten Kampf gehen.

ch kannte einmal einen Mann, der Alkoholiker war. Ich habe nachher erfahren, er trank, damit er es aus seinem Sinn halten könnte, daß Gott ihn berufen hatte. Nun also trank er jede Nacht, daß er keine Angst habe. Er hiß John Birch, und er war mit mir dort am Seminar; er schlich in den Studentenheim hinein und heraus, da er betrunken war!

Ich kannte einen anderen, der Alan hiß. Ich führte Alan zu Christo, aber das war schwer. Warum? Alan hatte Angst, wenn er selig werde, so müsse er in den Himmel fahren! Warum hatte er Angst, in den Himmel zu fahren? Er sagte mir eines Tages, “Dort müßte ich meinen Vater wieder sehen, und er ist böse auf mich, da ich nicht zum Seminar ging, um presbyterianischer Pastor zu werden, wie er war.” Alan war mehr als sechzig Jahre alt. Er saß Sonntags in einer presbyterianischen Kirche, mit Angst davor, daß er selig werde, weil sein toter Vater im Himmel böse auf ihn wäre! Dieser Gedanke hat ihn mehr als vierzig Jahre gequält. Ich konnte ihn überzeugen, daß sein Vater [Pfarrer Black] auf ihn lächeln und ihn umarmen würde, wie der Vater des verlorenen Sohnes, nachdem der Junge heimkam. Alan war der erste, den ich je zu Christo geführt habe!

Als ich beim Seminar war wurde ein junges Fräulein, etwa im Studentenalter, selig. Sie war schüchtern, aber ich merkte, sie war betrübt; also ging ich zu ihr und sprach mit ihr. “Ich habe Angst, meiner Mutter zu sagen, daß ich selig geworden bin.” Ich sagte ihr, “Gehe hin und sage es ihr. Sie wird nicht böse.” Ich irrte aber. Als ihre Mutter erfuhr, sie war selig geworden, stoß sie dieses Fräulein aus dem Haus! Ich sah sie weinen. Ich sagte also, “Laße mich dahingehen und mit deiner Mutter reden.” Ich habe mich im Anzug und Krawatte angezogen, und ging, diese Frau zu besuchen. Als sie erfuhr, wer ich war, fing sie an, mich anzuschreien. Schließlich gelang es mir, ins Wohnzimmer zu gehen. Ich sagte ihr, “Lassen Sie doch Ihre Tochter heimkommen.” Sie sagte mir, “Ich konnte es leiden, als sie Sex und Rauschgift trieb. Nun ist sie aber Christin! Und ich lasse sie nie wieder in mein Haus.”

Das arme Fräulein zog ins Haus von Mitgliedern unserer Kirche, fand einen Arbeitsplatz, und dann machte ihre Studien fertig. Danach heiratete sie einen anständigen christlichen Mann. Ich vernehme, ihre Mutter war nicht bei der Trauung. Das junge Ehepaar fuhr als Missionare nach einem gewissen Land in Europa. Wir senden ihnen monatlich Geld, um ihnen zu helfen.

Nachher hörte ich, es gab einen Haufen Zeitungen vor der Haustür ihrer Mutter. Die Polizei sind hineingebrochen, und sie fanden die Mutter—tot auf dem Fußboden—mit einer halbleeren Flasche Vodka in der Hand!

Ach, was für Tränen und Schmerz mußte jenes Fräulein mitmachen, um Christin und Missionarin zu werden! Sie liebte aber Jesum genug, daß sie ihre Angst überwand, und dem Herrn zur Mission folgte! Und sie war geistlich genug zu hören, was Jesus sagte, und ihn zu gehorchen.

Steht auf, und schauet Matth. 10,34-39 an.

“ Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.” (Matth. 10,34-39).

Nehmt wieder Platz.

Ich weiß, es gibt welche unter euch, die versuchen, euch zu überzeugen, daß ihr aus der Kirche austretet. Gedenkt die Tapferkeit dieses Fräuleins und folgt ihrem Muster. Tut ihr das, da werden sie einiger Zeit lange auf euch sehr böse sein. Wenn aber sie euere guten Leben sehen, so werden sie schließlich—in der Zukunft—mit dir zu unserer Kirche kommen. Ihr müßt aber zu euerem Glauben fest halten, Christo zu folgen, auch wenn sie euch nie wieder akzeptieren! Seid nicht wie Jona; versucht nicht vor dem Angesicht des Herrn zu fliehen!!!

In der chinesischen Kirche hatte ich zwei enge Freunde, namens Ben und Jack. Ben war gegen Dr. Lin rebellisch. Schließlich ist er mit seiner Freundin weggelaufen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Jack aber studierte, Apotheker zu werden. Es hat ihm aber nicht gefallen; also ging er zum Talbot-Seminar, und wurde Prediger. Er war mir ein enger Freund. Ich war sein Trauenzeuge. Bei einer unserer Versammlungen kam er dazu, daß er Jesu traute. Nachher schrieb er, “Jahre danach hat der Glaube meines eigenen Vaters und meiner Mutter seine Frucht hervorgebracht...Ich war Zeuge dazu, wie mein Vater Lehrer in der Sonntagsschule war, wie das die Leben seiner Lernenden beeinflußt und das Wachstum der Kirche befördert hat.”

II. Zweitens, Jonas Bedrängnis.

“Aber Jona machte sich auf und floh vor dem HERRN und wollte gen Tharsis und kam hinab gen Japho. Und da er ein Schiff fand, das gen Tharsis wollte fahren, gab er Fährgeld und trat hinein, daß er mit ihnen gen Tharsis führe vor dem HERRN. Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, daß man meinte, das Schiff würde zerbrechen.” (Jona 1,3-4).

Schauet auf. Jona wußte, das Ungewitter kam von Gott.

“Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird euch das Meer still werden. Denn ich weiß, daß solch groß Ungewitter über euch kommt um meinetwillen.” (Jonah 1:12).

Schließlich nahmen die Matrosen Jona, und warfen ihn ins Meer, und das Meer hörte auf zu stürmen.

“Aber der HERR verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches.” (Jona 1,17-2,1).

Es fiel mir schwer im Anfang, das zu glauben. Nachher sah ich, dieses Zwischenfall war ein Hinweis auf Jesum, der am Kreuz starb, begraben wurde, und dann aus den Toten erstand.

Nachher habe ich das gelesen, was Dr. M.R. DeHaan von Jona und dem großen Fisch schrieb. Dr. DeHaan schrieb, Jona sei innerhalb des großen Fisches tot gewesen. Dr. J. Vernon McGee schrieb,

Dieses Buch weist eigentlich auf die Auferstehung. Der Herr Jesus selbst sagte, genau wie Jona ein Zeichen den Niniviten war, er werde ein Zeichen zu seiner Generation durch seine Auferstehung aus den Toten.... Das kleine Buch Jona ist eine Abbildung und Lehre der Auferstehung des Herrn Jesu. (Thru the Bible, Anmerkung zur Jonas Auferstehung aus den Toten,, Band III, S. 739).

Schauet Jona 1,17 an.

“Aber der HERR verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.” (Jona 1,17).

Schauet nun die wichtigsten Worte des Buches Jona, die letzten fünf Worte von Jona 2,9.

“die Hilfe ist des HERRN.” (Jona 2,9b).

Laßt mich hier aufhalten, meine eigenen Gedanken über das Bedrängnis Jonas im großen Fisch.

Als ich vorgestern Abend das Buch Jona las fiel mir etwas auf, woran ich nie zuvor gedacht hatte. Man denkt üblicherweise, die Erweckung werden von äußerlichen Umständen “gezündet”. Mehrere bekannte Prediger behaupten, der Coronavirus werde eine Erweckung “zünden”. Das glaube ich überhaupt nicht!!! Das ist ein Gedanke, der von Finney stammt, und der ist gar nicht wahr.

Hier ist die Tatsache mit Erweckung—sie wird von Gott selbst “gezündet.” (Eigentlich gefällt mir dieser Ausdruck, den die Neoevangelikalen heutzutage anwenden, gar nicht.) “Die Hilfe ist des HERRN.” (Jona 2,9b).

Was ich vorgestern Abend klar vernommen habe—wenn man von den großen Erweckungen in der Geschichte liest, da entdeckt man, ihre führenden Leute haben am Anfang Bedrängnisse erlebt. Ich werde einige erwähnen:

John Wesley – Bloß Beispiele seiner Bedrängnisse vor der Ersten Großen Erweckung wähle ich hier aus. Er versagte als Missionar in Georgia. Er erlebte Konflikte mit Dämonen. Er ist fast gestorben. Er wurde in Effigie verbrannt. Sein Freund George Whitefield hat die Gemeinschaft mit ihm abgebrochen. Seine eigene Kirchengemeinschaft hat ihn verleumdet. Er wurde in der Kirche seines Vaters verleumdet, und der Pastor hat geweigert, ihm das Heilige Abendmahl zu reichen. Er heiratete eine Frau, die seine Haare auszog und ihn dann verließ. Dann erlebte Wesley sein eigenes Pfingsten! Tausende Menschen standen im eiskalten Wetter, ihn predigen zu hören. Sein Leben und Werk wurden folgenderweise vom Anwalt des Königs erwähnt: “Kein einziger Mensch hat so viele Sinne beeinflußt. Keine einzige Stimme hat so viele Herzen berührt. Kein einziger Mensch hat für England so ein Lebenswerk geleistet.” Es wurde von einem Verlagshaus neuerdings geschrieben, John Wesley sei “einer der kräftigsten Prediger seit der Apostelzeit.”

Marie Monsen – Sie fing an zu fasten und um eine Erweckung in China zu beten. Der Teufel hat sie zum Grunde niedergezogen und hat sich um ihren Körper gewandt. Sie machte weiter, ohne jegliche Hilfe oder Unterstützimg, eine einsame, ledige Missionarin, durch deren Gebet die große Erweckung herniederkam, die sich bis zum heutigen Tag in den Hauskirchen Chinas fortsetzt.

Jonathan Goforth – Er und seine Frau fuhren nach China, wo sie gelitten haben. Vier ihrer Babys starben. Herr Goforth selbst ist zweimal fast gestorben. Er mußte mit seinen toten Babys 12 Stunden in einem Karren zur christlichen Beerdigung fahren. Ich wünsche, ich hätte Zeit, euch zu sagen, wie Frau Goforth und ihre Kinder gelitten haben. Als ihr Baby Constance starb, “wurde der Körper unserer kleinen Constance neben den Gräbern ihrer Schwestern an ihrem Geburtstag gelegt, den 13. Oktober 1902.”
     ‘Erst dann kam das Feuer der Erweckung auf Goforths Versammlungen hernieder. Eine Angelegenheit zum Gebet wurde gegeben. Frau Goforth sagte, “Es kam mit der Plötzlichkeit und Gewalt eines Gewitters...So war es hier mit dem Sturm des Gebets. Man könnte das nicht zurückhalten, und keiner hat das versucht...Als Männer und Frauen unter die Macht Gottes kamen...kamen welche zurück, die weit von Gott abgewandert waren, und bekannten ihre Sünden...Es gab keine Verwirrung. Die ganze Gemeinde war im Gebet vereint...Wir gingen direkt von unseren Knien zu den Versammlungen, und ach, die Freude und Herrlichkeit davon...Wir konnten nur unsere Köpfe beugen und die Stimme Gottes anhören, wie er sagte, 'Seid still, und wisst, daß ich Gott bin.' Nun haben wir erfahren, es ist ' Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.’”
     Große Mengen, mehr als 700 Leute, drängten voran, ihre Sünden zu bekennen...Es wurde schwer, die Versammlungen zu beenden. Jede Versammlung dauerte ungefähr drei Stunden...Goforth hat anschließend eine kurze Predigt gehalten, daß sie von diesem Anfang weitermachen sollten, um etwas besseres im Laufe jedes Lebens zu erlangen. Diese waren strenge Presbyterianer, meistens zurückhaltend, die zu Gott um Erbarmen schrien...Ein starker presbyterianischer Prediger wurde später in seiner Stube gefunden, und er weinte, voll seelischer Schmerzen.” Frau Goforth sagte, “Solche Gebete—so direkt und einfach, mit Gewißheit! Es war etwas begeisterndes, in so einer Atmosphäre zu sein!”
      “Die weißen Missionare nahmen mit ihren chinesischen Brüdern Teil, bei der Bekennung ihrer Fehler, Sünden und Mangel. Es war eine Zeit, in der alle zusammengebracht wurden—Chineser zum Chinesen, Missionar zum Chinesen, und alles, weil sie in Christo vereint waren. Und Christus sagte uns allen, 'auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir...ich in ihnen und du in mir, auf daß sie vollkommen seien in eins.”

Wir hatten etliche Versammlungen in unserer ehemaligen Kirche, die äußerlich erschienen, wie die Versammlungen mit Dr. Goforth in China zu sein. Ich sagte mit Absicht “äußerlich”. Aber die Mehrheit der “führenden Personen” in unserer Kirche haben Gott angelogen, als sie ihre Sünden bekannten. Also begingen sie, wie Dr. Tozer sagt, zwei Sünden—die Sünde des Lügens und die Sünde, im Namen Gottes zu lügen. Kreighton log Dr. Cagan an, als er sagte, er brauchte nicht “zu predigen” um “erfüllt zu sein”. Also wurde dieser traurige kleine Mann mehr wie Judas, der Christum verriet, als wie Petrus, der ehrlich Buße tat.

Die echte Erweckung unter Jonathan Goforth war der echten Erweckung, die ich persönlich mit Dr. Timothy Lin sah, in der First Chinese Baptist Church in den späten 60er Jahren, wobei man “die Gaben des Geistes” nicht betonten, sondern nur die herzliche Reue und Gebet. Traurigerweise scheint es mir, die “Überzeugung und Buße” waren emotionell, doch nicht vom Herzen. Ich bleibe erstaunt, daß Männer wie Kreighton und Griffith anscheinend dachten, sie könnten Gott täuschen!!! Solche Blindheit!!!

Als ich diese Predigt in meinem Badezimmer einige Abende vorher verfaßte saß ich auf dem Rand unserer Badewanne. Einmal fiel ich rückwarts in die Badewanne, und stieß meinen Kopf in unserer Wanne. Dort lag ich, mit meinen Füssen gerade aufwärts. Ich wollte mich rücken, um mich damit zu befreien, aber ich konnte das nicht. Als ich dort lag, und konnte nicht herauskommen, dachte ich, ich habe den Hals gebrochen. Ich konnte aber meine Zehen bewegen; also wußte ich, ich hatte mein Rückenmark nicht gebrochen.

Als ich dort lag, in so einer fürchterlichen Lage, sagte mir der Teufel, wir werden nie eine echte Erweckung haben. Dann zeigte mir Gott, die größten Erweckungen in der Geschichte sind nachdem die Leute wie Wesley, Marie Monsen, und Jonathan Goforth, und andere wie John Sung, eine große Prüfung erlebten, wie Jona im Bauch des Walfisches, gekommen, bevor Gott ihnen mit so einer Erweckung vertrauen konnte. Können wir jetzt eine echte Erweckung haben? Vielleicht. Wir müssen aber sehr ehrlich und wahrheitsgetreu sein; sonst sendet Gott die echte Erweckung nicht, wonach wir so viele Jahre lange gebetet haben

Wie Jona war Pastor Richard Wurmbrand im Bauch des Fisches, 14 Jahre lange in einem kommunistischen Gefängnis. Er lebte drei jener 14 Jahre in Einzelhaft, wobei er niemand außer seinen kommunistischen Folterer sah. Warum ließ Gott Wurmbrand so was erleben? Lese man seine Bücher, so sieht man, Gott verwandte die Zelle im Gefängnis, um ihm zu lehren, lieblich und ehrlich zu sein. Ich habe nie einen herzlicheren Mann getroffen als Richard Wurmbrand. Er lernte in der Einzelhaft, der Welt nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis ehrlich zu reden. Kleine Männer wwie Kreighton und Griffith haben es nie vom Herzen gemeint. Sie logen sogar Gott an. Sie haben Sünden “bekannt” die ihnen bedeutungslos waren.

Man sieht leicht, daß John Wesley, Marie Monsen und Jonathan Goforth ernsthafte Leute, und keine Kleinigkeitskrämer, waren. So auch Jona!

Dr. A. W. Tozer sagte, “Wenn wir so närrisch sind, da können das ganze Jahr dabei verbringen, Gott bittend, daß er uns eine Erweckung sende, während wir blindhaft seine Anforderungen übersehen und weiterhin seine Gebote verletzen. Oder wir können nun anfangen, zu gehorchen und zu lernen, wie selig der Gehorsam ist. Das Wort Gottes steht vor uns. Wir müssen nur lesen und tun, wie es darin steht, und die Erweckung … wird so natürlich kommen, wie die Ernte nach dem Pflanzen.” (“What About Revival? I. Teil”) Gott sucht Ehrlichkeit!


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
Sie können jede Woche die Predigten von Dr. Hymers am
Internet lesen, zu www.sermonsfortheworld.com.
“Predigte auf Deutschs” anklicken.

Diese Predigte stehen nicht unter Urheberrecht. Sie dürfen sie ohne Genehmigung
gebrauchen. Alle der Video-Predigte von Dr. Hymers stehen jedoch unter Urheberrecht,
und dürfen nur mit Genehmigung gebraucht werden.


GRUNDRIß VON

JONA—DER PROPHETE DER ERWECKUNG!

JONAH – THE PROPHET OF REVIVAL!

von Dr. R. L. Hymers, Jr.,

“Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach: Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.” (Jona 1,1. 2).

(II Könige 14,25; Matth. 12,39-41; Luk. 11,29-30)

I.   Erstens, Jonas Berufung, Jona 1,1. 2. 3; Phil. 4,13; Matth. 10,34-39.

II.  Zweitens, Jonas Bedrängnis, Jona 1,3-4. 12; 1,17-2,1; 1,17; 2,9b.