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UNSERE BERUFUNG, MISSIONARE ZU WERDEN!

OUR CALL TO BE MISSIONARIES!
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.,
Pastor Emeritus

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Nachmittag, der 8. März 2020
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Afternoon, March 8, 2020


Jesaja war, so scheint es mir, der allergrößte Prophete. Wie aber wurde Jesaja so ein Mensch Gottes? Im 6. Kapitel von Jesaja haben wir die Antwort:

“Des Jahres, da der König Usia starb, sah ich den HERRN sitzen auf einem hohen und erhabenen Stuhl, und sein Saum füllte den Tempel.” (Jes. 6,1).

Jesaja hörte die Seraphim rufen, “Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll!” (Jes. 6,3).

Der junge Jesaja hatte den König Usia lieb gehabt, der ein guter und ehrwürdiger König war. Nun aber war der gute König tot. Was würde mit Jesaja geschehen, da der gute König tot war? Ich meine, dieser junge Mann habe sich wie auch manche von euch gefühlt. Ihr seid nun deprimiert, da unsere Kirche zu Ende gekommen ist. Gott war aber mit Jesaja nicht fertig.

Diese Vision Gottes griff seine Seele. Jesaja ist in keine hoffnungslose Depression geraten. Stattdessen griff ihn die Vision Gottes auf einer anderen Weise. Er sagte,

“Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.” (Jes. 6,5).

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Das war ein geistlicher Durchbruch für den jungen Jesaja! Das ist ein Durchbruch, den ihr auch erleben möget. Ihr müßt aber Gott mehr als alles andere begehren! Dr. A.W. Tozer sagte, “Sie haben die Kirche nicht verlassen, weil sich Gott nicht wollten—sondern sie haben etwas gefunden, das sie mehr als Gott wollten...wenn sich ihre alte Natur rührte zeigten sie Gott den Rücken und gingen aus der Kirche hinaus. Sie begingen Verhältnisse mit gottlosen jungen Frauen oder Männern. Sie begingen weltliche Freundschaften. Sie nahmen Arbeitsplätze auf, wo es keinen Anlaß gab, Gott zu gefallen oder zu verherrlichen. Sie gingen in die Welt zurück. Sie waren entschloßen, das zu haben, was sie am meisten begehrten...Ich weigere, sie damit zu täuschen und zu verdammen, daß ich ihnen lehre, man könne Christ sein und auch diese Welt lieb haben, denn das kann man nicht. Ja, man kann Heuchler sein und die Welt lieb haben. Man kann ein verführter Pastor sein, und die Welt lieb haben. Man kann ein billiger moderner Evangelikaler sein, und die Welt lieb haben. Es würde mich betrüben, allein auf diesem Prinzip zu stehen, aber darüber werde ich euch nicht lügen.” (The Tozer Pulpit).

Dazu hat Dr. Tozer gesagt, “Meiner Meinung nach ist das eine größte Bedürfnis, daß die leichtsinnigen, oberflächlichen Evangelikalen mit einer Vision von Gott in der Höhe mit seinem Gefolge, das den Tempel füllt, niedergeschlagen werden.” Ohne eine solche Vision Gottes “werden wir uns selbst überlassen, und gezwungen, billige und schäbige Tätigkeiten zu unternehmen, um die Achtung des Volkes der Kirche zu halten...Wir haben solche Angst, engstirnig zu sein, daß wir der Weltlichkeit die Türe geöffnet haben. Das führt aber nur zu geistlicher Tragödie...Der Evangelikalismus ist mangelhaft in ihrer Einstellung zu Gott, in ihrer Einstellung zur Welt und ihrer Einstellung zur Sünde.”(Leaning Into the Wind).

Merkt den 5. Vers,

“Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.” (Jes. 6,5).

It was only then that young Isaiah was cleansed by the fire of God “and thine iniquity is taken away, and thy sin purged” Erst dann wurde der junge Jesaja durch das Feuer Gottes rein gemacht, “daß deine Missetat von dir genommen werde und deine Sünde versöhnt sei.” (Jes. 6,7).

Schaut nun den 8. Vers an. “Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!”(Isaiah 6:8).

Als die Kirche spaltete wurde ich gewiß, ich werde meinen Eifer nach dem Evangelismus verlieren. Ich entschied also, jede Nacht mit drei Männern zu verbringen, die alles für Christum aufgegeben haben—Pastor Richard Wurmbrand, John Wesley, und der letzte pionierende Missionar in China, Jonathan Goforth. Das war eine weise Entscheidung. Ich ließ das kleine Badezimmer, neben unserem Schlafzimmer, meine Stelle für Gebet und für Gemeinsamkeit mit diesen großen Männern Gottes werden. Von Wurmbrand lernte ich die Unerschütterlichkeit. Von Wesley lernte, durch eine Reihe von Prüfungen zu gehen. Aber von Goforth und seiner Frau Rosalind lernte ich, daß wir auf unseren Knien in Gebet vorwärts gehen müssen. Hudson Taylor schrieb einen Brief, der Goforth und seine Frau ermütigte. Hudson Taylor schrieb, “Wir haben als Mission zwei Jahre lange versucht, in den [chinesischen] Provinz Honan, und haben erst neulich Erfolg gehabt. Bruder, wenn du in diesen Provinz eintreten willst, da müßt du auf deinen Knien vorwärts gehen.” Diese Worte von Hudson Taylor wurden die Devise von Goforths Mission im Norden Honans.

Dann starb ihr Baby. Goforth schrieb, “Gertrude ist tot. Das ist uns eine fürchterliche Verlust. Vor weniger als zwei Wochen war es ihr wohl, aber am 24. Juli starb sie, erst sechs Tage nachdem sie mit Dysenterie krank wurde. Ich mußte ihre Leiche fünfzig Meilen in einem Karren bringen...Dort in der Abenddämmerung legten wir unser liebes Baby in die Ruhe.” Zwei kleine chinesischen Mädchen kamen jeden Morgen, frische Blumen auf das Grab unseres teueren Babys zu legen.

Nach dem Tod von Gertrude wurde war ein schönes kleine Bübchen von Frau Goforth geboren. Sie haben ihn den “Winzigen Donald.” Er ist gefallen und hat sein kleines Köpfchen an etwas geschlagen. In der intensiven Hitze des Sommers, am 25. Juli, als er nur neunzehn Monate alt war, starb der “Winzige Donald.” Zum zweiten Mal fuhr Goforth mit der Leiche seines winzigen Sohnes fünfzig Meilen in einem Karren. Der “Winzige Donald” wurde in ein Grab neben der Leiche seiner kleinen Schwester, Gertrude. Unmittelbar auf seinem Rückkehr bereiteten sich Goforth und seine liebe Frau, nach ihrer neuen Heimat im Norden von Honan zu ziehen. Ihr Baby Paul, fünf Monate alt, fuhr mit ihnen.

Dann wurde Jonathan Goforth fast totkrank mit Typhus. Sein Leben hing im Bilanz zwischen dem Leben und dem Tod. Am 3. Januar war das Baby Florence geboren. Im folgenden Sommer wurde es so heiß, daß der kleine Paul vor Hitzschlag fast starb, aber er überlebte das, als die Hitze milderte.

Es folgten darauf viele grausamen Schwierigkeiten und Prüfungen. Ihr erstes Kind starb im Frühling. Andere Kinder von ihnen starben nachher aus Malaria und Hirnhautentzündung. Später mußten Goforth und seine Frau vor der Boxer Rebellion fliehen. Sie sind nur knapp vor dem Mord entkommen, wie ein Wunder.

Frau Rosalind Goforth wurde taub. Er war ihre Ohren. Als Goforth total blind wurde war sie seine Augen. Er starb im Schlaf, als seine Frau im Badezimmer war. Bei seiner Trauerfeier sagte sein Sohn Paul von ihm, “Mir war mein Vater ein großer Mann.” Seine Tochter Ruth wurde Missionarin in Vietnam. Ruth hat ihrer Mutter geschrieben, “Ich kann nur an die Herrlichkeit davon denken, wie Vater verging...Gott hat ihn einfach zu einem höheren Amt befördert.”

Das Buch Goforth of China wurde von seiner Frau Rosalind nach seinem Tod geschrieben. So eine wunderbare Missionarin war Rosalind Goforth!

Sie hat ihn erst kennengelernt, nachdem sie seine Bibel angeschaut hatte. “Ich fand seine Bibel, fast in Fetzen abgenützt, und vom Anfang bis zum Ende notiert.” Rosalind sagte, “Das ist der Mann, den ich heiraten will.” Im folgenden Herbst fragte er sie, “Willst du dein Leben mit meinem in China vereinen?” Ihre Antwort war, “ja.” Einige Tage nachher fragte er sie, “Versprichst du mir, daß du immer gestattest, daß ich dem Herrn und seinem Werk immer den ersten Vorrang gebe, auch vor dir?” Sie antwortete, “Ja, das werde ich, immer.” Kaum hat sie gewußt, was dieses Versprechen kosten wurde!

“ Und ich hörte die Stimme des HERRN, daß er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!” (Jes. 6,8).

Unsere Kirche hat die verloren, die keine Missionare sein wollten. Es ist mein Gebet, daß jeder, der heute Nachmittag hier ist, ein Missionar werden wird. Es wird uns schwieriger sein, genug Geld zu sammeln, unsere Mission im Internet im Gange zu halten. Ihr, und ich, könnt Missionare an die ganze Welt sein, indem wir (1) Seelen gewinnen; (2) Für unsere weltweite Mission beten; (3) Genug Geld monatlich spenden, unserer Mission im Internet zu helfen, daß sie Predigten, einschließlich diese, hinaussende, Missionaren in der Dritten Welt mit der Predigt des Evangelii zu helfen. Ein Pastor in Mission sagte von unseren Möglichkeiten heute, “Wir müssen weltweite Christen mit einer weltweiten Mission sein, denn unser Gott ist ein weltweiter Gott.” Antwortet ihr, mit Rosalind Goforth, “Ja, das werde ich, immer?”

Fülle meine Sichtweite, O Heiland, ich bete, Lasse mich heute nur Jesum sehen;
Auch wenn du mich durch den Tal führest, deine währende Herrlichkeit umfaßt mich.
Fülle meine Sichtweite, göttlicherHeiland, bis mit deiner Herrlichkeit mein Geist scheint.
Fülle meine Sichtweite, daß alle sehen, dein heiliges Bildnis in mir gespiegelt.

Fülle meine Sichtweite, jede Sehnsucht behalte, für deine Herrlichkeit, meine Seele begeistere
Mit deiner Vollkommenheit, deiner heiligen Liebe, Strahle auf meinen Weg das Licht von oben.
Fülle meine Sichtweite, göttlicherHeiland, bis mit deiner Herrlichkeit mein Geist scheint.
Fülle meine Sichtweite, daß alle sehen, dein heiliges Bildnis in mir gespiegelt.

Fülle meine Sichtweite, lasse nichts von der Sünde den inneren Glanz überschatten.
Lasse mich nur dein seliges Gesicht sehen, und meine Seele mit deiner grenzlosen Gnade speise.
Fülle meine Sichtweite, göttlicherHeiland, bis mit deiner Herrlichkeit mein Geist scheint.
Fülle meine Sichtweite, daß alle sehen, dein heiliges Bildnis in mir gespiegelt.
   (“Fill All My Vision” von Avis Burgeson Christiansen, 1895-1985).


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(ENDE DER PREDIGT)
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