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DIE METHODE CHRISTI, JÜNGER ZU SCHAFFEN

CHRIST’S METHOD OF MAKING DISCIPLES
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 15. Juli 2018
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Evening, July 15, 2018


Das Wort “Jünger” ist eine Übersetzung des griechischen Wortes “mathétés.” Im Neuen Testament deutet jenes Wort auf einen Menschen, der von einem Lehrer lernt und jenem Lehrer nachfolgt. Es wird für die zwölf Männer angewendet, die Jesu gefolgt haben.

Es ist nun mein Ziel, euch zu zeigen, wie Christus diese zwölf Männer berufen hat, und wie er sie ausgebildet hat, bevor sie wiedergeboren wurden. Von zungensprechenden Pentekostalen bis auf fundamentalistische Bibellehrer—alle, die ich kenne, machen das gleiche. Sie fangen etwa jemand in einer Ecke, und sagen etwas wie “Willst du in den Himmel kommen?” Sie drängen diese neuen Personen, bis sie meistens sagen, “Ja, das will ich.” Dann sagt der Seelengewinner, “Bete diese Worte mit mir.” Der verwirrte neue Mensch spricht mündlich die selben Worte wie der “Seelengewinner”--der dann sagt etwa wie Joel Osteen (ein bekannter amerikanischer Fernsehprediger) am Schluß seiner Predigten, “Wir glauben, wenn du dieses Gebet gesagt hast, so bist du wiedergeboren.” Bei den besseren Kirchen schreiben sie den Namen und die Telefonnummer von dem, mit dem sie gebetet haben—und dann, einige Tage danach, senden sie jemand, mit dem sogenannten Bekehrten “nachzufassen”. In meiner Erfahrung ergibt das fast nie einen echten Christen. Der Mensch, mit dem sie gebetet haben, ist üblicherweise kein Bekehrter. Oft verbergen sie sich vom “Seelengewinner”, oder sie schreien ihn an, “Geh' weg!” Wenn man versucht, mit ihnen “nachzufassen” reagieren sie nicht gut!

Was fehlt bei dieser Methode? Sie ist meistens nicht erfolgreich! Eigentlich erfolgt sie fast nie. Ich bin schon sechzig Jahre baptistischer Prediger, und das ist meine Erfahrung. Warum ist das nicht “erfolgreich”? Warum ergibt sie keine Jünger? Das ist weil wir uns meistens nicht überlegt haben, wie Jesus Jünger geschaffen hat! Darum!

Vielleicht meint ihr nun, ich lehre “Herrschaftseligkeit”, aber ich tue das nicht. Ich lehre nicht, was John MacArthur und Paul Washer lehren. Um zu verstehen, warum ich die “Herrschaftseligkeit” verwerfe, leset bitte, was ich in unserem Buch Preaching to a Dying Nation (Predigt zu einem sterbenden Volk), zu Seiten 117-119, davon gesagt habe. Das ganze Buch läßt sich kostenlos an unserer Webseite www.sermonsfortheworld.com lesen. Die Seligkeit kommt dadurch, daß man Jesu traue und mit seinem Blut rein gemacht werde.

Zeigt mir aber nur eine Stelle in den vier Evangelien, wo Jesus die Leute ein “Sündergebet” sagen ließ und danach bei ihnen nachfaßte. Ihr könnt mir keine einzige Stelle zeigen, wo Jesus Christus das getan hat! Er hat immer die “Nachfassung” vorerst getan. Er hat ihnen gleich am Anfang wissen lassen, in was sie gerieten!

So bekehrte Jesus Christus seine Mannschaft! Er wußte, sie mußten vorerst die harten Tatsachen der Nachfolge hören—bevor sie ihm wirklich trauten und selig wurden!

“Aber,” mag jemand sagen, “die harten Tatsachen werden sie abschrecken.” Ja, sicherlich! Die harten Tatsachen werden die meisten doch abschrecken! Viele Jünger Christi haben ihn verlassen. Er hat sie nicht angefleht, daß sie bleiben. Er sagte den zwölf, “Wollt ihr auch weggehen?” (Joh. 6,67).

Dr. Isaac Watts sprach Evangelikalen der alten Art im 18. Jahrhudert an. Isaac Watts sagte,

Bin ich Soldat des Kreuzes, Ein Nachfolger des Lammes,
Und soll ich mich fürchten, seine Sache aufzunehmen, Oder mich schämen, seinen Namen zu sprechen?

Gewiß muß ich streiten, wenn ich herrschen will; Vermehre meinen Mut, O Herr.
Ich werde die Last tragen, die Schmerzen aushalten, Mit der Unterstützung deines Wortes.
(Übersetzung von “Am I a Soldier of the Cross?” von Dr. Isaac Watts, 1674-1748).

Wir können nicht erwarten, daß die neuen Leute in einen blutigen Krieg für Christum kopfspringen. Es wäre einfacher wenn es so wäre. Ich bin aber nicht auf solcher Weise Christ geworden. Ich mußte erst erfahren, daß der kreuztragende Christ der wahrhaftige Christ ist. Ich mußte erst eine schwere Nachfolge erleben, bevor ich ein Soldat des Kreuzes wurde. Und so mußt du auch!

Was ich gerade gesagt habe ist nicht die Rede bei den meisten heutigen Kirchen! Es ist aber trotzdem die Wahrheit. “Gewiß muß ich streiten, wenn ich herrschen will; vermehre meinen Mut, O Herr.” Das schrieb der größte evangelikale Komponist der Hymnen im 18. Jahrhundert. Und das sangen Zehntausende gesungen, als sie im knöcheltiefen Schnee standen, bevor George Whitefield oder John Wesley predigte! Man hört nur selten diese Hymne bei den heutigen Gottesdiensten! Ich meine, das mag der Grund sein, warum es üblicherweise so wenig Hymnen vom “christlichen Kampf” gibt, in den Gesangbüchern, die wir jetzt gebrauchen. Die Hymnen, die zum christlichen Krieg und zur ernsthaften Nachfolge rufen, sind viel weniger beliebt heute, als sie im 18. Jahrhundert waren, als Isaac Watts “Am I a Soldier of the Cross?” schrieb.

Das bringt uns zum Evangelio selbst. Wann fing Jesus an, seinen Jüngern das Evangelium zu predigen? I Kor. 15,3.4 gibt uns die Grundlage des Evangelii:

“Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift, und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift” (I Kor. 15,3. 4).

Jesus fing an, seinen Jüngern das Evangelium zu geben, ungefähr ein Jahr nachdem sie anfingen, ihm zu folgen. Es wird zu Matth. 16,21.22 dargestellt,

“Von der Zeit an fing Jesus an und zeigte seinen Jüngern, wie er müßte hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn zu sich, fuhr ihn an und sprach: HERR, schone dein selbst; das widerfahre dir nur nicht!” (Matth. 16,21. 22).

Zu der Zeit hatte Petrus Jesu etwa ein Jahr gefolgt. Doch Petrus fuhr Jesum an, da er gesagt hat, er werde “getötet werden und am dritten Tage auferstehen.” (Matth. 16,21). Es ist klar, Petrus hat das Evangelium, ein Jahr nachdem er Jünger Christi wurde, nicht verstanden.

Später im selben Jahr gab Jesus den Jüngern wieder das Evangelium,

“Da sie aber ihr Wesen hatten in Galiläa, sprach Jesus zu ihnen: Es wird geschehen, daß des Menschen Sohn überantwortet wird in der Menschen Hände; und sie werden ihn töten, und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.” (Matth. 17,22. 23).

Merkt, sie hatten die Verklärung Jesu schon gesehen. Nachdem sie sahen, wie Jesus verklärt wurde, ist es den Jüngern nicht gelungen, einen Dämonen aus einem jungen Mann zu treiben. Als sie Jesum fragte, warum sie den Dämonen nicht austreiben konnten, sagte Jesus, “Um eures Unglaubens willen.” (Matth. 17,20) Dann gab Jesus ihnen wieder das Evangelium, “sie werden ihn töten, und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie [die Jünger] wurden sehr betrübt.” (Matth. 17,23). Die Jünger konnten das Evangelium immer noch nicht verstehen!

Das dritte Mal, als Jesus den Jüngern das Evangelium gab, wird zu Matth. 20,17-19 gegeben. Das steht auch zu Luk. 18,31-34.

“Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn. Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden, und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war.” (Luk. 18,31-34).

Die Jünger haben das Evangelium immer noch nicht verstanden, nachdem Jesus es ihnen zwei Jahre lange gelehrt hate,

“Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war” (Luk. 18,34).

Auch nachdem sie das Evangelium nicht gehört hatten konnten die Jünger immer noch nicht verstehen, wovon Jesus sprach!

Jesus aber sagte ihnen wieder, “ Ihr wisset, daß nach zwei Tagen Ostern wird; und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, daß er gekreuzigt werde.” (Matth. 26,2).

Nun, nachdem sie das Evangelium wiederholt gehört haben, hat einer der Jünger, Judas, entschieden, er werde Jesum den hohen Priestern verraten! (Matth. 26,14.15).

Noch mal gab Jesus ihnen das Evangelium (Matth. 26,31.32). Petrus und die anderen Jünger sind im Garten Gethsemane schliefen im Garten Gethsemane ein. Als die Wache kam, Jesum zu verhaften, zog Petrus sein Schwert und versuchte, die Wache zu töten. “Aber das ist alles geschehen, daß erfüllet würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn die Jünger und flohen.” (Matth. 26,56).

Jetzt kommen wir endlich zum neuen Geburt, zur Bekehrung der elf Jünger. Judas hatte sich nun schon gehenkt, und daher hat er nie das neue Geburt erlebt. Der erstandene Jesus hat die anderen Jünger getroffen. Er zeigte ihnen seine Wunden.

“Da öffnete er ihnen das Verständnis, daß sie die Schrift verstanden” (Luk. 24,45).

Hier begab sich ihr neues Geburt, als Jesus “ihr Verständnis öffnete, daß sie die Schrift verstanden”, in Bezug auf das Evangelium (Luk. 24,46).

Schauet nun auf Joh. 20,21-22. Hier befindet sich das neue Geburt der Jünger. Der erstandene Christus kam zu ihnen,

“Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmet hin den Heiligen Geist!” (Joh. 20,21. 22).

Sie empfingen den Heiligen Geist, und dann endlich wurden sie wieder geboren!

Die alten Kommentatoren stimmen dabei überein. Man soll Matthew Henry und auch besonders John Charles Ellicott betreffend Luk. 24,45. Dr. J. Vernon McGee schrieb, “Ich glaube persönlich, daß im Moment, als unser Herr an sie blies, und sagte, 'Nehmet hin den Heiligen Geist,' da wurden diese Männer wieder geboren. Bis dann hat der Geist Gottes nicht in sie eingewohnt...Jesus Christus hat in diese Männer das ewige Leben eingeblasen” (J. Vernon McGee, Thru the Bible, Anmerkung zu Joh. 20,22).

Dr. Thomas Hale hat das auch ganz klar gemacht. “Die Eingebung des Heiligen Geistes war in den Leben der Jünger das wichtigste Ereignis. Denn es war dann, daß sie wiedergeboren wurden...Dann empfingen sie den wahrhaftigen und vollständigen Glauben. Dann war es, das sie das geistliche Leben bekamen.” (Thomas Hale, M.D., The Applied New Testament Commentary, note on John 20:22, p. 448).

Ich habe euch diesen Examen des neuen Geburts der Jünger Christi auf ein paar Gründen gegeben.

1.   Das korrigiert den modernen Begriff, daß der neue Geburt vorerst komme, und daß die Nachfolge nachher komme. Das ist die Theorie, die bei fast allen heutigen Kirchen gehalten wird.

2.   Das gibt uns die Methode Christi, Jünger zu werden: erst bildet man sie aus, und dann arbeitet man, sie zu bekehren. Das ist das Gegenteil davon, was in einem Buch der Navigatore (eine evangelikale amerikanische Sekte), The Lost Art of Disciple Making (Die verlorene Kunst, Jünger zu schaffen), steht. Diese Buch, meiner Meinung nach, irrt. Jesus hat sie gelehrt, Jünger zu sein, bevor sie wiedergeboren wurden.


Im großen Auftrag (Matth. 28,19.20) befahl Christus uns, Jünger zu schaffen.

“Darum gehet hin und lehret alle Völker (schaffet Jünger aus allen Völkern) und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe” (Matth. 28,19. 20).

Mein gelehrter Pastor, Dr. Timothy Lin, sagte

“Nur der Verb “schaffet Jünger” ist im Imperativ...Auf anderen Worten ist [hier] 'gehet' kein Befehl, aber 'schaffet Jünger' doch. Das ist das Hauptthema des großen Auftrags” (The Secret of Church Growth, S. 57).

Christus befiehlt uns “alle Völker zu lehren” – genauer übersetzt “schaffet Jünger” – W.A. Criswell. Eigentlich übersetzt die New American Standard Bible (eine amerikanische Bibelübersetzung) diese Worte so, “make disciples”.

Das wurde in den ersten dreihundert Jahren beim Unterricht getan, als die Nachfolge gelehrt wurde, bevor sie getauft wurden. Dr. Philip Schaff, der christliche Historiker, schrieb, “Die [Dauer] dieses Unterrichts wurde manchmal auf zwei Jahre festgestellt, manchmal auf drei.” Hippolytus war 217 bis 235 AD der Bischof zu Rom. Hippolytus sagte, “Lasset sie drei Jahre Hörer des Wortes bleiben.” (The Apostolic Tradition of Hippolytus, II. Teil).

Diese Zeit der Nachfolge kam vor der Taufe. Es gibt mindestens zwei Beispiele in der Apostelgeschichte, wie der Apostel Paulus die Katechumene lehrte. Barnabas brachte Paulum nach Antioch

“ Und sie blieben bei der Gemeinde ein ganzes Jahr und lehrten viel Volks” (Acts 11:26).

Paulus hat dasselbe in den Städten Lystra, Ikonium, und, wieder, Antioch getan,

“und ermahnten sie, daß sie im Glauben blieben, und daß wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen” (Ap. 14,22)

Dr. Schaff schrieb, “Die Kirche war mitten in einer heidischen Welt...sie sah die Notwendigkeit, das [Volk] für die Taufe mit Sonderlehrern vorzubereiten... [der Unterricht] war … eine Brücke aus der Welt in die Kirche...die Anfänger vorwärts zur Reife zu bringen. Die [Lerner] wurden nicht als Ungläubige betrachtet, sondern als Halbchristen [noch nicht Jünger].” (History of the Christian Church, Band 2, S. 256) Dr. Schaff schrieb, diese Methode “ist noch der Fall” bei den Missionen (item, S. 255).

Wir werden unseren Morgengottesdienst zu einem Unterrichtskurs über die Nachfolge umwandeln Ich glaube, das Versagen unserer Kirchen, unsere eigenen Kinder zu behalten, und unser Versagen, die jungen Leute aus der Welt zu uns zu ziehen, sind zurückzuführen, daß die Kirchen nicht erkennen, daß die jungen Leute heute Heiden sind, Heiden, die zur Nachfolge geschült werden müssen, bevor sie das neue Geburt erleben und das christliche Leben führen. Die Southern Baptists verlieren jährlich 200.000 Mitglieder, die nur “Halbchristen” – nie zur Nachfolge gebracht worden sind! John S. Dickerson schrieb, die Anzahl der Evangelikalen unter den jungen Christen wird “von etwa 7 Prozent der Amerikaner auf 4 Prozent oder weniger” fallen, “ohne daß neue Jünger geschaffen werden.” (The Great Evangelical Recession, S. 314).

Das ist unser Ziel! Unser Ziel ist, den jungen Leuten zu helfen, ihre höchsten Möglichkeiten in Christo zu realisieren. Wir sind hier, den jungen Leuten zu helfen, daß sie in unsere Kirche kommen, Jünger Christi werden, wiedergeboren werden, und arbeiten, andere in unsere Kirche zu bringen, von Jesu zu lernen, ihm zu trauen, und wiedergeboren zu werden!

Die auserwählten jungen Leute werden bereit sein, etwas schwieriges und herausforderndes zu unternehmen. Jene, die sich nicht für die Herausforderung echter Christenheit interessieren, werden sich selbst ausrotten. Wir wünschen, sie würden das nicht tun, aber wir wissen aus der Erfahrung, daß sie das doch machen! Erschreckt euere Herzen nicht, wenn sie gehen. Erinnert euch daran, daß Jesus gesagt hat, “ Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.” Nur die wahrhaftigen Jünger, die wiedergeboren sind, werden bleiben!

Lasst uns gemeinsam vorwärts gehen, und der Welt beweisen, daß unser Gott noch lebendig und mächtig ist. Wir haben in der Vergangenheit Fehler gemacht. Wir haben aber aus unseren Fehlern und Erfahrungen gelernt. Wir haben unsere Versagen zu Erfolg gewandelt. Wir werden noch mehr und größere Erfolge sehen, wenn wir den nächsten Schritt dazu machen, eine starke Kirche der Jünger unter der Schwachheit der jetzigen Apostasie zu schaffen. Erinnert euch, wir werden nie aufhalten, nie zurücktreten, und nie aufgeben. Wir werden nie aufhören, bis unsere gute Kirche eine großartige Kirche wird—die die jungen Leute herausfordert und unter ihnen ein mächtiges Heer der wiedergeborenen Jünger schafft! Steht auf, und singt Hymne Nr. 6 an euerem Liederblatt, “Am I a Soldier of the Cross?” von Dr. Isaac Watts (1674-1748).

Bin ich Soldat des Kreuzes, Ein Nachfolger des Lammes,
Und soll ich mich fürchten, seine Sache aufzunehmen, Oder mich schämen, seinen Namen zu sprechen?

Muß man mich auf blumenvollen Betten der Ruhe tragen,
Während andere gekämpft haben, den Preis zu erringen, und durch blutige Meere gefahren sind?
Gibt es keine Feinde, die ich widerstehen muß? Brauche ich nicht, die Flut einzudämmen?
Ist diese verfaulte Welt ein Freund der Gnade, Mir zu Gott zu helfen?

Gewiß muß ich streiten, wenn ich herrschen will; Vermehre meinen Mut, O Herr.
Ich werde die Last tragen, die Schmerzen aushalten, Mit der Unterstützung deines Wortes.
(Übersetzung von “Am I a Soldier of the Cross?” von Dr. Isaac Watts, 1674-1748).


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
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Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen,
“Am I a Soldier of the Cross?” (von Dr. Isaac Watts, 1674-1748).