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DIE BERUFUNG ZUR NACHFOLGE

THE CALL TO DISCIPLESHIP
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 1. Juli 2018
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Evening, July 1, 2018

“Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach” (Luk. 9,23-24).


Wem hat Christus das gesagt? Er sagte es allen 12 Jüngern dort. Er hat es aber dem ganzen Volk gesagt, wie es im Markusevangelio steht:

“Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach” (Mark. 8,34).

Es steht also klar, Jesus hat das vielen der Leute, die ihm nachfolgen wollten—einschließlich die Zwölf. Um ein Jünger Jesu zu sein muß man sich verleugnen, das Kreuz aufnehmen, und ihm nachfolgen. Tue man das nicht, so kann man kein echter Christ sein—nur ein schwacher Neoevangelikaler, nur ein angeblicher Christ! Jesus sagt, “Willst du mir ein Nachfolger sein? So mußt du dich verleugnen, dein Kreuz aufnehmen, und mir nachfolgen.”

Was passiert, wenn du weigerst, das zu tun? Die Schriftstelle läßt das klar sein. Leset Vers 24,

“Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten” (Luk. 9,24).

Es gibt zwei Arten von Leuten, die in unsere Kirche kommen. Ich nenne sie die “Nehmer” und die “Geber”. Die “Nehmer” sind sie, die kommen, um etwas von der Kirche zu “bekommen.” Die “Geber” sind sie, die sich aufgeben, um Jünger Christi zu sein. Man kann hundert Sitze mit Selbstsüchtigen füllen. Was würde das verwirklichen? Es würde diese Kirche töten, hundert Solche zu haben! Sie kommen sogar nicht zum Gottesdienst am Sonntag Abend! Sie sind evangelikale “Nehmer”. Und die Leute, die nehmen und nehmen, berauben einfach die Kirche—sie helfen einer Kirche nie. Sie werden nie Jünger Christi! Sie ruinieren eine Kirche! Versucht nicht, solche Leute hereinzubringen! “Weniger ist besser als mehr.”

“Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten” (Luk. 9,24).

Es sage jemand, “Es gibt zu viel aufzugeben—zu viel zu verlieren.” Er verliert also alles, er fährt in die Hölle nieder! Um Jesu zu trauen, da darfst du sonst nichts vertrauen. Wenn du etwas anders als Jesu Christo traust, so wirst du alles verlieren!

“Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten” (Luk. 9,24).

Mit siebzehn Jahren habe ich “mich zum Predigen aufgegeben.” Ich mag jenen alten Ausdruck, “sich zum Predigen aufgeben.” Ich höre das nicht mehr. Es ist aber jetzt genau so wahr als je. Ein echter Prediger muß sich zum Predigen “aufgeben.” Er weiß, es ist nicht leicht. Er weiß, er verdient damit nicht viel Geld. Er weiß, die Welt wird ihm keine Applause leisten. Er weiß etwas davon, die Schwierigkeit und Leiden, die er erleben muß. Die besten Prediger wissen diese Dinge. Sie wissen, sie werden viele Jahre studieren—um eine Stelle zu erlangen, die nicht viel Geld belohnt—ein Job, der die Welt meint ist wertlos—ein Job, der ihn dazu bringt, daß er von den meisten Leuten in der Welt verhöhnt und bekämpft wird.

Kurz nachdem ich 17 Jahre alt wurde habe ich vieles davon gewußt. Es dauerte acht Jahre, bis ich den Diplom erlangte, als ich acht Stunden täglich arbeitete, und dann abends zum Unterricht ging. Mit dem Job und den Studien arbeitete ich 16 Stunden pro Tag, 7 Tage pro Woche, um die Studien zu bezahlen. Es währte drei Jahre mehr, in einem Seminar, den ich haßte, den Magister zu machen. Um so eine Kirche wie diese zu haben war es noch 40 Jahre. Würde ich das alles wieder machen? O ja! Selbstverständlich!

Warum habe ich immer weiter gemacht? Ich hatte mich zum Predigen aufgegeben. So einfach war es. Würde ich das mit 17 Jahren wieder unternehmen? O ja! Sicherlich! Keine Frage! Ich habe gefunden, es gibt eine große Befriedigung—zu einer Zeit der Apostasie ein Prediger von Gott berufen zu sein! Könnte ich jede andere Stelle auswählen—Präsident der USA oder ein preistragender Schauspieler, da würde ich, ohne zu zögern, wählen, Pastor dieser Kirche zu sein. Und Gott weiß, ich sage euch die Wahrheit! Das weiß auch mein Sohn Robert.

Schauet die großartigen Christen an, die geblieben sind, als unsere Kirche auseinander fiel. Sie haben diese Kirche gerettet. Wir heißen sie “die Neununddreißig”. Ihre Freunde sind alle hin. Sie haben alle ihre Freunde verloren—durch die Spaltung der Kirche! Meint ihr, das sei leicht gewesen? Sie haben schwerer gearbeitet als alle anderen Christen, die ich kenne—einschließlich ihr junge Leute. Sie haben tausende auf tausende Dollar gegeben—zusätzlich zum Zehnte. Sie kamen zu jeder Versammlung und arbeiteten später und später in der Nacht—diese Kirche zu retten. Viele von ihnen sahen, wie sich ihre Kinder abwandten und zurück in die Welt gingen. Sie haben große Verlüste gelitten, um für Jesum diese Kirche zu retten.

Fragt sie, ob sie es bereuen, alles für Jesum zu geben! Fragt sie! Fragt sie! Viele von ihnen haben praktisch ihre Leben weggeschmissen, diese Kirche für Jesum zu retten. Fragt sie, ob sie einen Fehler gemacht haben! Fragt sie, ob sie einen Fehler gemacht haben. Fragt sie doch!

Fragt Herrn Prudhomme. Er verlor ein Haus mit Schwimmbad. Sie hat es genommen. Sie hat ihn die ganze Nacht angeschrien. Er hat sich gefühlt, als wäre er in der Hölle. Sie hat sein Leben zerschmettert. Ihr wisst, er das war. Hat Herr Prudhomme geirrt? Bereut er es, daß er alles verlor? Nein, das tut er nicht! Ich habe ihm nicht gesagt, ich werde das sagen. Ich habe nicht gebraucht, ihm das zu sagen. Er weiß, tief in der Seele, daß “ wer ...sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.” (Luk. 9,24). Fragt Frau Salazar! Fragt sie doch! Ihr Mann ist tot. Ihre Kinder sind hin. Fragt sie, ob es ihr Leid tue, daß sie ihr Kreuz aufnahm und Jesu nachfolgte. Ich habe sie nicht gefragt, ob ich das sagen dürfte. Ich hatte es nicht nötig, sie zu fragen. Ich weiß, sie würde dasselbe wieder tun. Sie weiß, “wer ... sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.” (Luk. 9,24).

Fragt Frau Hymers. Sie hat bei unserer Trauung nichts bekommen! Wir hatten nichts. Wir wohnten in einer 1-Zimmer Wohnung. Wir hatten keine Möbel. Wir hatten kein Fernsehen. Wir saßen am Fußboden und schauten einen Sittich in einem Käfig an, den jemand uns geschenkt hat. Ich hatte nur ein sehr kleines Gehalt. Jeder hat uns angegriffen. Sie mußte mich aushalten—und meistens war ich innerlich zerrissen, wegen einer grauenhaften Kirchenspaltung nach einer anderen. Kein junges Mädchen sollte erleben müssen, was meine kleine Frau mitgemacht hat, damit wir jetzt so eine großartige Kirche haben könnten, wir wir heute Abend haben. Fragt sie, ob sie geirrt habe. Ich habe sie nicht gefragt, ob ich das sagen dürfte. Ich habe sie nicht fragen müssen! Ich weiß, sie würde es alles wieder für Jesum machen! Fragt Herrn Lee. Seine Eltern haben sich gegen ihn für immer gewandt, da er sein Kreuz aufnahm, Jesu zu folgen. Fragt ihn, ob er geirrt habe, sein Leben zu ruinieren, indem er Jesu folgte. Ich weiß, er würde das alles wieder tun, ohne zu murmeln oder zu klagen. Fragt Herrn Matsusaka. Er hätte Polizist werden können. Sie wollten ihn haben. Seine Dienstzeiten hätten es ihm unmöglich gemacht, dieser Kirche zu helfen. Ich erinnere mich, wie er auf eine gute Stelle in der Polizei verzichtet hat, um uns zu helfen, diese Kirche zu retten. Ich weiß noch, wie er sein Kreuz aufnahm und sich verleugnete, einer der “neununddreißig” zu werden. Gott segne dich, lieber Bruder! Ich werde nie vergessen, was du gemacht hast—und das wird Gott auch nicht vergessen! John Samuel Cagan wurde durch dein Vorbild selig. Du hast viel geleistet, aber dafür hast du den nächsten Pastor unserer Kirche. Und wenn Christus wieder kommt, da wirst du die Freude erleben, ein “Geber” und kein “Nehmer” zu sein! Du wirst mit Christo in seinem Reich ewig herrschen!

Jim Elliot wurde als Martyrer getötet, als er versuchte, einem Stamm der Heiden das Evangelium zu bringen. Und es war Jim Elliot, der sagte,

“Der ist kein Narr, der aufgibt, was er nicht behalten kann, um das zu erringen, was er nicht verlieren kann.”

Amen.

Ein junger Mann in unserer Kirche sagte zu Dr. Cagan, “Ich bin nun Berufsmann. Ich kann nicht mehr als zwei Stunden in der Woche bei der Kirche arbeiten.” Dr. Cagan sagte, “Was denn mit Dr. Chan? Er ist Arzt. Er ist Berufsmann! Er arbeitet zahllose Stunden in der Kirche—und zahllose zusätzliche Stunden beim Evangelismus unter den Universitäten, weitaus mehr als alle anderen.” Ja, schaut Dr. Chan an! Er weiß, daß Jesus recht hatte-- “Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.” (Luk. 9,23). Schaut dan Dr. Cagan an. Man hat ihm eine gut bezahlte, sichere Stelle, mit großen Nebenvorteilen—nicht einmal, sondern viermal. Er hat sie alle abgelehnt. Warum? Weil er Los Angeles verlassen müßte und nach New York City oder Washington ziehen. Er hat sie alle abgelehnt—hunderttausende Dollar—um in dieser Kirche zu bleiben und ihr zu helfen, daß sie bei der Spaltung nicht zerfalle. War er ein Narr? Hört Jim Elliot an, der sein Leben für Christum als Martyrer opferte. Schreibt auf, was er geschrieben hat, was an der Vorderseite euerer Bibel steht.

“Der ist kein Narr, der aufgibt, was er nicht behalten kann, um das zu erringen, was er nicht verlieren kann.” (Jim Elliot, Martyer).

Ich könnte andauernd weiter reden, und erwähnen, wie jeder von den “neununddreißig” das Kreuz getragen hat und sich aufgeopfert hat—Herr Song, Herr Mencia, Herr Griffith—der sich nach einer Krebsoperation in die Kirche schleppte, ein Rohr aus seinem Körper hängend nach einer Krebsoperation—sein Kreuz getragen hat und sich aufgeopfert hat. Ich sehe Herrn Griffith noch, sein Gesicht blaß, als der Schweiß seinem Stirn niederfloß, wie er an die Kanzel griff, damit er nicht in Ohnmacht falle, und doch noch sang

Ich hätte lieber Jesum als Silber oder Gold,
   Ich wäre lieber sein als unerhört reich zu sein;
Ich hätte lieber Jesum als überhaupt was,
   Was diese Welt heute anbietet.

War Herr Griffith ein Narr?

“Der ist kein Narr, der aufgibt, was er nicht behalten kann, um das zu erringen, was er nicht verlieren kann.”

Ich könnte weiter reden, und jede Frau und jeden Mann der “neununddreißig”, die sich verleugnet und ihre Kreuze aufgenommen haben, und eine lebendige Kirche für den Herrn Jesum Christum gebaut haben.

Als wir den Hypothekenbrief des Gebäude brannten (das wird in Amerika oft getan, wenn eine Kirche das Geld bezahlt hat, das ihr geliehen wurde, das Gebäude zu bauen oder zu kaufen) habe ich euch gesagt, Pause zu machen und zu denken. Wir sind bald hin. Wer wird Frau Roop am Orgel ersetzen? Wer wird Herrn Roop an der Tür ersetzen? Wer kommt und nimmt die Stelle, Tag auf Tag, Nacht auf Nacht, von Richard und Ronald Blandin? Wer gibt sein Leben auf, Stunde auf Stunde, Tag auf Tag, ohne jegliche weltliche Belohnung, ihre Stelle zu nehmen, wenn sie weg sind? Alle von uns der “neununddreißig” werden bald weg sein—eher als rücksichtslose junge Leute meinen. Wer ersetzt Frau Cook in der Küche? Wer ersetzt Willie Dixon? Ihr esst, was sie herrichten. Ich kann aber an keinen von euch, der sogar Herrn Dixon, der jetzt achtzig Jahre alt ist, ersetzen könnte. Ich sehe nicht, wer wird jenen lieben alten Mann ersetzen wird! Wißt ihr überhaupt, was er macht? Ist er ein Narr, seine Tage und mehrere Nächte pro Woche zu verbringen, euch zu ernähren? Ist er ein Narr?

“Der ist kein Narr, der aufgibt, was er nicht behalten kann, um das zu erringen, was er nicht verlieren kann.”

Wer unter euch jungen Leuten wird alles opfern, damit diese Kirche noch dreißig oder vierzig Jahre stark weiter macht? Dr. Cagan wird hin sein. Wer ersetzt ihn? Dr. Chan wird hin sein. Wer ersetzt ihn? Die meisten von euch könnten Herrn Dixon oder Rick und Ron Blandin nicht ersetzen! Ihr meint, sie seien nicht wichtig, aber ihr könntet sie nicht ersetzen! Das verlangt Selbstopfern. Das verlangt, das man das Kreuz trage. Jesus sagte,

“Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.” (Luk. 9,23. 24).

Als Gott Dr. Cagan berief las er Tortured for Christ (Um Christi willen gefoltert). Es kam ihm natürlich zu, da er, wie Pastor Wurmbrand, Jude gewesen ist. Und als er “Tortured for Christ” las dachte Dr. Cagan, er möchte eine Kirche finden, die wüßte, das Opfern so wie Pr. Wurmbrand zu schätzen. Dr. Cagan hat mich gesehen, als ich in der Straße in der Nähe der Kalifornien-Universität zu Los Angeles (UCLA) predigte. Er sah, wie die Leute mich anschrien und Dinge an mich schmissen. Dr. Cagan dachte, “So einen Mann möchte ich predigen hören.” Also erfuhr er, wo unsere Kirche war, und er kam. Vorgestern Abend sagte mir Dr. Cagan, er hat mich sagen hören, “Ihr werdet euch wegen etwas erschöpfen. Warum nicht wegen Christo erschöpft werden?”

Dr. Cagan war damals erst ein junger Mann, in seinen Zwanzigerjahren. So ein Gedanke für einen jungen Mensch! “Du wirst dich wegen etwas erschöpfen.” Selbstverständlich! Jeder wird eher oder später erschöpft. Die Haare fallen aus. Die Falten kommen zum Gesicht. Allerbestens ist das Leben schwer. Das nächste, was man weiß, man wird alt. Dann wird man erschöpft, und man stirbt. “Du wirst wegen etwas erschöpft werden.” Ja, das wird euch allen tatsächlich geschehen. Ihr werdet doch erschöpft werden!

Dann kommt aber ein tieferer Gedanke – “Warum nicht für Christum erschöpft werden?” In jedem Zeitalter haben alle großen Christen solche Gedanken gehabt – “Du wirst dich wegen etwas erschöpfen. Warum nicht wegen Christo erschöpft werden?” Ich weiß nicht, wie man von Henry Martyn (1781-1812) lesen kann und nicht wollen, wie er im Alter von 31 Jahren, erschöpft werden. Ich weiß nicht, wie man vom Leben von Robert McCheyne (1813-1843) lesen kann, und nicht für Christum erschöpft werden wollen, wie er im Alter von 29 Jahren. Manche von euch haben solche Angst davor, von ihnen zu lesen, daß ihr sie sogar in Wikipedia nicht nachforscht. Habt ihr Angst, vielleicht beeinflüssen sie euch? Wo sind die Männer wie Henry Martyn und Robert McCheyne? Wo sind die jungen Frauen wie Gladys Aylward? Wir können nie eine Kirche sein, die die jungen Leute dazu begeistert, daß sie Jünger werden, ohne daß ihr Jünger werdet, ihnen den Weg zu weisen !

Unsere eigene Frau Cook hat sich in einen alten Mann verliebt, der gestorben ist, zwanzig Jahre vor ihrem Geburt. Er stammte aus einer sehr reichen Familie und hat das ganze Geld geerbt. Er war auch ein weltbekannter Sportler. Dann wurde er Jünger Christi. Er hat sein ganzes Geld ganz sorgfältig und bedächtig ausgegeben. Dann fur er als Missionar nach China, ins Landesinnere. Vierzehn Jahre wurde er von seiner Frau und seinem Kind durch seine Berufung, den Heiden zu predigen, weggehalten. Nachher fuhr er ins Herz Afrikas, und dort hat er ein ganz neues Missionfeld eröffnet. Schließlich starbe er, in der Ferne, im afrikanischen Landesinneren. Sein weltlicher Beruf und sein Vermächtnis waren hin—für Christum. Sein Haus und sein Familienleben waren auch hin. Nahe zum Ende seines Lebens sagte dieser wunderbare alte man, “Ich weiß nichts, was ich noch dem Herrn Jesu Christo opfern kann.” Unsere Frau Cook hat sich in jenen alten Mann, der starb, zwanzig Jahre vor ihrem Geburt. Und ich freue mich, daß es so war. Hätte sie ihn nicht geliebt und wäre sie nicht von ihm beeinflußt worden, so wäre sie nur noch eine selbstsüchtige weiße Frau in ihren Mitteljahren, die vollblütige Hünde im San Fernando-Tal züchtete. Weil sie aber von C.T. Studd beeinflußt wurde verbringt sie stattdessen hunderte Stunden dabei, euch zu ernähren und für euch zu sorgen, hier im Herzen Los Angeles. Vor einigen Jahren hat Frau Cook für mich eine Gedenktafel gemacht, mit den Worten ihres Helden, Charles Studd, daran. Ich schaue diese Tafel täglich an. Daran steht es

Nur ein Leben
   Es wird bald hin
Nur das, was für Christum gemacht wird
   Wird währen.
      – C. T. Studd. (Übersetzung)

Und Jesus sagt uns allen

“Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.” (Luk. 9,23. 24).

Wir brauchen eine Kirche voll junger Jünger Christi, wenn wir junge Leute retten, und sie ausbilden, auch Jünger Christi zu werden, wollen! Steht bitte auf und singt Hymne Nr. 2, “More Love to Thee” (Mehr Liebe zu dir)

Mehr Liebe zu dir, O Christe, Mehr Liebe zu dir!
   Höre du das Gebet, daß ich auf meinen Knien richte;
Das ist meine ernsthafte Bitte: Mehr Liebe, O Christe, zu dir,
Mehr Liebe zu dir, mehr liebe zu dir!

Einst begehrte ich irdische Freude, Suchte Frieden und Ruhe;
   Jetzt suche ich dich allein, Gib das, was am besten ist;
Das wird mein ganzes Gebet: Mehr Liebe zu dir,
   Mehr Liebe zu dir, mehr Liebe zu dir!
Dann wird mein letzter Atem Lob zu dir flüstern
Sei das der Abschiedsruf, den mein Herz erhebt;
Dann wird das Gebet noch sein: Mehr Liebe, O Christe, zu dir,
   Mehr Liebe zu dir, mehr Liebe zu dir!
(“More Love to Thee” von Elizabeth P. Prentiss, 1818-1878).


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
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Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“More Love to Thee” (von Elizabeth P. Prentiss, 1818-1878).