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VIER GESCHREIE AUS DER HÖLLE

FOUR CRIES FROM HELL
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 5. August 2012

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief...” (Luk. 16,23.24).


Diese Predigt ist eine Bearbeitung und Revidierung von “A Journey Through the Halls of Hell” (Eine Reise durch die Hallen der Hölle), von Dr. W. Herschel Ford, in Simple Sermons on Salvation and Service, Zondervan Publishing House, 1971 Auflage.

Da gibt es einen Mann in der Hölle. Er erlebt nun Qual, wie er sich nie hätte vorstellen können. Es wird uns gesagt, “er rief”--also, “er schrie.”

Wenn wir in die Hölle heute einreisen könnten, so würden wir Tausende der Seelen schreien hören, “Heulen und Zähneklappen.” (Matth. 13,42). Laßet uns nun in unseren Sinnen in die Hölle niederfahren, und die Leute sehen, wie sie dort in den Flammen heulen und schreien.

I. Erstens hören wir Kain schreien, “Meine Strafe ist zu groß, als daß ich sie tragen könnte!

Er schreit immer wieder, “Meine Strafe ist zu groß, als daß ich sie tragen könnte!” (1 Mose 4,13). Warum ist Kain dort in den Flammen der Hölle? Es ist nicht, weil er Mörder war. Mose war auch Mörder, aber er ist nun im Himmel. Der Apostel Paulus war Mörder, aber er ist nun im Himmel. Warum ist denn Kain in den ewigen Flammen, wo er ewiglich schreit, “Meine Strafe ist zu groß, als daß ich sie tragen könnte”? Warum ist Kain in der Hölle, wenn andere Mörder im Himmel sind?

Kain ist in der Hölle, denn er weigerte, durch das Blut geheilt zu werden. In seinem Opfer war kein Blut. Er wollte geheilt werden durch Lebensänderung und gutes Verhalten. Gott hat aber sein wertloses Opfer abgelehnt. Gott sagte,

“Ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung.”
       (Hebr. 9,22).

Christus hat sein wertvolles Blut am Kreuz vergoßen, um für die Weg mSünde zu versühnen, und den Sünder von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. Der einzige Fluchtweg von der Hölle ist das Blut Christi. Kain war aber zu stolz, an das Blut zu glauben. Deshalb ist er in der Hölle. Deshalb schreit er in aller Ewigkeit, “Meine Strafe ist zu groß, als daß ich sie tragen könnte.”

Der Prediger sprach über das fünfte Gebot (für euch, die katholisch oder lutherisch erzogen worden seid, das heißt das vierte Gebot), “ Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren” (2 Mose 20,12). Der Prediger sprach von der Sünde, den Vater zu haßen. Drei junge Männer hatten jene Sünde begangen. Zwei von ihnen gingen, baten ihre Väter, sie zu vergeben, und versprachen, ein besseres Leben zu führen. Der Dritte aber kam zu Jesu und wurde in seinem Blut rein gewaschen, bevor er bekannte seine Sünde seinem Vater. Der dritte Junge wurde geheilt. Die anderen zwei aber blieben verloren, in ihrer Rebellion verhärtet. Warum? Weil “ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung.”

Was kann meine Sünde abwaschen?
   Nichts außer dem Blut Jesus.
Was kann mich wieder ganz machen?
   Nichts außer dem Blut Jesus.
(Übersetzung von“Nothing But the Blood” von Robert Lowry, 1826-1899).

Es ist ganz gewöhnlich, daß jene, die ihrer Sünde überzeugt sind, versuchen, eine Erleichterung durch Lebenswandel zu finden. Das ist aber die Religion Kains—ein blutloses Opfer der Menschenwerke. Wer sein Leben ändert, ohne Glauben ans Blut Jesus, wird mit Kain in der Hölle schreien, “Meine Strafe ist zu groß, als daß ich sie tragen könnte.”

Nichts kann für die Sünde versühnen--
   Nichts außer dem Blut Jesus.
Nichts vom Guten, das ich getan habe--
   Nichts außer dem Blut Jesus.
Ach! Wertvoll ist der Strom
   Der mich schneeweiß macht;
Kein anderer Brunn den ich kenne,
   Nichts außer dem Blut Jesus.

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief...” (Luk. 16,23.24).

II. Zweitens hören wir die Leute im Tag Noahs, wie sie schreien, “Laß uns hinein! Laß uns hinein!”

Die Menschen in der Zeit Noahs waren verlorene Sünder. Noah wurde durch Gnade gerettet, und baute eine Arche, sich und seine Familie vom Sintflut zu erhalten. Noah predigte dem Volk, als er die Arche bereitete. Der Apostel Petrus nannte Noah “der Verkündiger der Gerechtigkeit.” (II Petr. 2,5). Die Leute haben ihn aber ausgelacht. Sie hatten niemals Regen gesehen, von einem Flut nicht zu reden. Dann kamm der Sintflut, und die Wässer stiegen. Das Wasser stieg immer höher. Dann, ohne zweifel, liefen jene ungläubige Sünder zur Arche und schlugen an der Tür, und schrien, “Laß uns hinein! Laß uns hinein!” Es war aber zu spät für sie, hineingelaßen zu werden. In der Bibel steht es von Noah, “Der Herr schloß hinter ihm zu.” (1 Mose 7,16). Gott hatte die Tür der Arche geschloßen und feste zugeriegelt. Es war für sie zu spät, gerettet zu werden. Alle ertranken im großen Sintflut.

Diese Leute hatten den Anruf Gottes zu lange widerstanden. Sie geigten und spielten, und zögerten. Sie haben ihr Heil zu lange abgeschoben. Bist du heute Abend wie sie?

Vor kurzem predigte zu einer Gruppe von fast 200 Menschen. Vier oder fünf von ihnen wurden geheilt. Die anderen haben aber auf ihr Geschäft, Sport, und Unterhaltung konzentriert. Das ist ein Bild der Welt heute Abend. Wir predigen zu ihnen. Wir mahnen ihnen. Wir sagen ihnen vom Heil in Christo. Die meisten aber machen mit ihren Leben nur weiter, und trauen dem Heiland nicht. Sie vergessen, “Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht.” (Hebr. 9,27). Wenn du stirbst, ohne von Christo geheilt zu werden, da wirst du bald in der Hölle sein, und mit jenen Menschen in Noahs Tag schreien, “Laß uns hinein! Laß uns hinein!” Es wird aber in der Hölle für dich zu spät sein. Die Tür der Seligkeit wird dir für immer geschloßen.

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, ... Und er rief...”

III. Drittens hören wir Judas, wie er schreit, “Ich habe unschuldig Blut verraten!”

Als unsere Gedanken tiefer im Inneren der Hölle niederfahren, hören wir Judas immer wieder schreien, “Ich [habe] unschuldig Blut verraten!” (Matth. 27,4).

Christus erwählte diesen Mann als einen seiner zwölf Jünger. Judas verbrachte drei Jahre mit ihm. Er hörte Christum predigen. Er sah Christum große Wunder wirken. Er diente als Schatzmeister der Jünger. Er fuhr aber in die Hölle, denn er blieb unselig.

Du kannst jeden Sonntag in die Kirche gehen, evangelisieren, großzügig geben, und doch noch verloren sein. Du bist verloren, weil du Christo nie trautest und nie bekehrt wurdest. Da muß es eine innere Umwandlung sein, die nur Gott wirken kann. Du mußt wiedergeboren sein.

Judas hat aber das Geld so geliebt, daß er seine Seele darum verkauft hat. Das Geld, das er bekam, machte ihn aber doch nicht glücklich. Er hat das Geld, das sie ihm für seinen Betrug Christi gegeben hatten, weggeschmissen. Es war aber zu spät. Gott hatte mit ihm aufgehört. Er ging hinaus, henkte sich, und fuhr in die Hölle nieder. Ich kann ihn in den Flammen schreien hören, “Ich habe unschuldig Blut verraten! Ich habe unschuldig Blut verraten!” Es wäre möglich gewesen, daß Judas selig würde, aber nun ist es ewiglich zu spät.

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, ... Und er rief...”

IV. Viertens hören wir den König Agrippa schreien, “Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.”

Er ruft aus, “Nicht viel! Nicht viel! Nicht viel!” Er ist jetzt kein König. Der Apostel hat vor ihm ein Zeugnis gegeben. Er hat aber Christum verworfen. Er sagte Paulo, “Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.” (Ap. 26,28). Er wurde beinahe bekehrt, aber er wartete zu lange.

Es genügt nicht, das Evangelium predigen zu hören. Es reicht auch nicht, im Sinne das Evangelium zu glauben. Man muß sich Jesu aufgeben, und ihm trauen, um selig zu werden. Der König Agrippa war fast überzeugt, Jesu zu trauen. Er hat es aber abgeschoben, bis es zu spät war. Ich habe solche Leute über die Jahre gesehen. Sie haben auf die Predigt aufgepaßt. Manche hatten sogar Tränen in den Augen. Sie haben aber ihre Überzeugung abgeschüttelt, und die Seligkeit vergessen. Agrippa hätte selig werden können. Jetzt ist es aber ewiglich zu spät. Es scheint mir, ich kann ihn schreien hören, “Nicht viel! Nicht viel Nicht viel!” während er sich für immer in den Flammen windet.

“Fast überzeugt” nun zu glauben;
    “Fast überzeugt”, Christum zu empfangen;
Scheint irgend eine Seele zu sagen,
    “Geh' weg, Geiste, geh' weg;
An einem günstigeren Tag
   Werde ich zu dir rufen.”

“Fast überzeugt,” die Ernte ist vorbei!
    “Fast überzeugt,” das Urteil kommt endlich!
“Fast” kann nicht reichen; “Fast” ist versagen!
   Traurig, traurig, das bittre Geschrei,
“Fast”--aber verloren.
    (Übersetzung von “Almost Persuaded” von Philip P. Bliss, 1838-1876).

Du bist auch fast überzeugt worden. Du sagst im Herzen, “Eines Tages werde ich Jesu trauen. Eines Tages werde ich zu ihm kommen, und in seinem Blut gewaschen werden.” Es gibt aber eine große Gefahr darin, “Eines Tages” zu sagen. Satan hat dir gesagt, eine Weile länger zu warten. Der Teufel weiß, er wird dich haben, wenn du immer weiter wartest und die Seligkeit abschiebst. Aber eines Tages wird der Tod dich überholen. Du wirst nicht bereit sein, und es wird ewiglich zu spät sein. Es scheint mir, ich kann dich mit Agrippe schreien hören, “Nicht viel! Nicht viel! Nicht viel!”

Möge sich Gott deiner erbarmen, während es noch Zeit gibt. Ich bete, du werdest Jesu, mit einfachem Glauben, trauen.

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, ... Und er rief...”

“Nicht viel! Nicht viel! Nicht viel!”

Dann, wie traurig, vor dem gnadenlosen Gericht, wirst du dich erinnern,
   Wie du zögertest und weiltest, bis der Geist weg war;
Welches Schelten und Trauern, wenn der Tod dich ohne Hoffnung findet,
   Du hast zu lange gezögert, geweilt und gewartet.
Übersetzung von (“If You Linger Too Long” von Dr. John R. Rice, 1895-1980).

Wir beten, du werdest Jesu heute Abend trauen, daß deine Sünden von seinem wertvollen Blut abgewaschen werden können. Ich werde das Lied von Dr. Rice noch mal singen. Wenn du bereit bist, Christo zu trauen und selig zu werden, gehe bitte hinten im Zimmer während ich singe. Dr. Cagan wird dich zu einem ruhigen Zimmer führen, wo wir dich beraten und mit dir beten können. Gehe, während ich singe.

Du hast so leichtfertig gewartet, ihn so leichtsinnig beleidigt,
   Wenn er dich nicht mehr ruft, das Urteil kommt wenn er weg ist.
Dann, wie traurig, vor dem gnadenlosen Gericht, wirst du dich erinnern,
   Wie du zögertest und weiltest, bis der Geist weg war;
Welches Schelten und Trauern, wenn der Tod dich ohne Hoffnung findet,
   Du hast zu lange gezögert, geweilt und gewartet.

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

You may email Dr. Hymers at rlhymersjr@sbcglobal.net, (Click Here) – or you may
write to him at P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Or phone him at (818)352-0452.

Schrift vor der Predigt von Dr. Kreighton L. Chan gelesen: Matth. 13,47-50.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“If You Linger Too Long” (von Dr. John R. Rice, 1895-1980).


GRUNDRIß VON

VIER GESCHREIE AUS DER HÖLLE

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief...” (Luk. 16,23.24).

(Matth. 13,42)

I. Erstens hören wir Kain schreien, “Meine Strafe ist zu groß, als daß
ich sie tragen könnte! I Mose 4,13; Hebr. 9,22; 2 Mose 20,12.

II.  Zweitens hören wir die Leute im Tag Noahs, wie sie schreien,
“Laß uns hinein! Laß uns hinein!” II Petr. 2,5; 1 Mose 7,16;
Hebr. 9,27.

III. Drittens hören wir Judas, wie er schreit, “Ich habe unschuldig Blut
verraten!” Matth. 27,4.

IV. Viertens hören wir den König Agrippa schreien, “Es fehlt nicht viel,
du überredest mich, daß ich ein Christ würde.”Ap. 26,28.