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TITANIC

TITANIC

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Morgen, den 13. Mai 2012

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern.”
(Luk. 12,20).


Im vergangenen Monate war die Hundertjahrfeier des Untergangs, des Passagierschiffs Titanic. Das war das größte Schiff, das je gebaut worden war. Man hat es “das unsenkbare Schiff” genannt. Doch es sank bei der ersten Reise, bei der mehr als 1.500 Passagiere im eisigen Wasser ertranken. Hundert Jahre später werden die Menschen von der Geschichte davon immer noch fasciniert. Vier größere Filme sind gedreht worden, dazu sind zahllose Dokumentarfilme und Bücher verfaßt worden.

Dr. Dixon sagte [Diese Predigt enthält Material aus einer Predigt von Dr. Greg Dixon (“Sinking of the Titanic” in Prize-Winning Evangelistic Sermons, compiled and edited by Dr. John R. Rice, Sword of the Lord Publishers, 1976, S. 11-23)],

Als ich anfing, die Berichte des Untergangs dieses unsenkbaren Schiffes zu lesen, da kam ich zum Entschluß, es wäre fast also ob man zu Gott sagte, “Wir sind nun die Herren unserer eigenen Schicksal, die Kapitäne unseres eigenen Loses. Wir werden vor den Elementen keine Angst mehr haben; wir werden die Ozeäne und die dunkele, tiefe See nicht mehr fürchten; sondern werden durch unsere eigene Klugheit, Weisheit und Verstand unser eigenes Univers erobern können.”... die Besitzer, die Schiffbauer, die Ingenieure, der Kapitän, die Mannschaft, die Nachrichtenmedien hatten alle der ganzen Welt verkündigt, dieses Schiff sei unsenkbar. Es war als ob man sagte, “Gott, wir brauchen dich nicht mehr. Wir haben ein unsenkbares Schiff gebaut! Wir brauchen also deinen Schütz nicht mehr; wir brauchen deine Hilfe nicht mehr.” Ein sonderbares Ereignis ist jedoch geschehen. Jenes Schiff sank während ihrer ersten Reise, und es wurde der ganzen Welt als Spektakel, daß wir Gott doch noch brauchen. (Item, S. 11).

“Schaffe uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze.” (Psalm 60,11).

Es war als ob Gott sagte,

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern”
       (Luk. 12,20).

Amerika ist eine große Nation, aber sie sinkt wie die Titanic. Wenn ich sehe, was passiert in unserem Lande, da scheint es mir als ob wir die Sitze auf dem Deck der Titanic anordnen. Diese Predigt geht um den Untergang der Titanic, und alles was dabei passierte.

In der Nacht des 14. April 1912, um 20 Minuten vor Mitternacht, es geschah die größte Katastrophe zu See in der Geschichte. Die große Titanic (das größte Passagierschiff je gebaut bis zu jener Zeit) traf einen Eisberg, etwa 800 Meilen (1280 km) von der Küste Newfoundlands. Es waren 2.340 Seelen an Bord. 705 Menschen wurden gerettet; 1.635 gingen mit dem Schiff unter.
      Es war ihre erste Reise, und wurde häufig geworben, nicht nur als das größte und luxoriöseste, sondern auch das sicherste Schiff vor allen anderen. Nie zuvor waren die Mannschaft und Passagiere auf einem Ozeansschiff so sicher gewesen. (Item., S. 12).

Doch für viele auf der Titanic, war es also ob Gott sagte,

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern”
      (Luk. 12,20).

Hast du die Kosten gemessen deiner Seelenverlust
   Auch wenn due die ganze Welt gewinnst?
Es mag schon jetzt sein, daß du die Linie übertreten hast,
   Hast du gemessen, hast du die Kosten gemessen?
(Übersetzung von “Have You Counted the Cost?” von A. J. Hodge, 1923).

Die Leute auf der Titanic waren ein Vorbild der jetzigen Welt auf vier Weisen.

I. Erstens hatten sie eine falsche Sicherheit.

Sie haben gemeint, die Titanic sei ein unsenkbares Schiff. Das Schiff war doch 882,5 Fuß lang, wie in der Stadt 3,5 Blöcke zu gehen. Die Anker wogen 15,5 Tonnen. Das Schiff hatte einen Doppelboden, 5 bis 6 Fuß dick, um noch sicherer zu sein. Überhaupt das Wort “Titanic” bedeutet “gigantisch”, “riesig”, “enorme” und “mächtig”. Es wurde “das Schiff, das nicht gesenkt werden kann” genannt. Es gab 15 wasserfeste Abteilungen. Sie waren so zuversichtlich, das Schiff könne nicht sinken, daß es nur 20 Rettungsboote gab. Jedes Rettungsboot konnte 58 Leute halten. Das heißt, nur 1.160 Leute, aus den 2,340 an Bord, konnten gerettet werden – auch wenn jedes Rettungsboot voll war. Für die übrigen 1,180 Leute an Bord gab es kein Rettungsboot. Warum so wenig Rettungsboote? Weil sie nämlich meinten, sie würden sie nie benötigen! Sie dachten, es sei unmöglich, daß die Titanic, ein Schiff von 50.000 Tonnen, sinken könnte!

So eine Abbildung der falschen Sicherheit, die die meisten Leute heute haben! Wie steht es mit dir? Bist du auf das Gericht Gottes bereit? Bist du für den Tod, sollte derselbe plötzlich kommen? Oder bist du wie der Mann, der dachte, er habe noch viele Jahre zu leben? Er sagte sich, “Habe nun Ruhe, iß, trink, und habe guten Mut.” (Luk. 12,19).

“Aber Gott sprach zu ihm, Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern” (Luk. 12,20).

An Bord der Titanic war John Jacob Astor IV, einer der reichsten Männer der Welt, der $150.000.00 wert war; das wäre heute zehnmal so viel. Er hatte überhaupt keine Sorgen, als er von einer Reise mit seiner Braut, die 19 Jahre alt war, nach Ägypten zurückkam—auf der Titanic! Da war Benjamin Guggenheim, Hauptexekutive der American Smelting and Refining Company. Der war $95.000.000 wert. Da war Isadore Straus, der Besitzer der Gesellschaft, die Levis Jeans machte. Er war $50.000.000 Wert. Da war Jay Bruce Ismay, Hauptexekutive der International Mercantile Marine Company. Er war $40.000.000 Wert; eine Perlenkette, eine der feinsten der Welt, die seiner Frau gehörte, kostete $250.000.

Diese Männer spazierten ruhig auf dem Deck der Titanic, und dachten, wie sie noch mehr Millionen schaffen sollten, mit keiner Ahnung, sie würden sogleich in das eiskalte Wasser der Atlantik hineingeschmissen.

Der Multi-Millionär John Jacob Astor IV war der reichste Mensch an Bord. Als die Titanic den Eisberg traf, der sie senken würde, sagte Astor seiner Frau, das Schiff sei nicht ernsthaft beschädigt. Als das Schiff sank stand er ruhig auf dem Deck und rauchte eine Zigarette. Eine halbe Stunde später verschwand das Schiff unter dem Wasser und führte ihn zu einem wässerigen Grab. Zwei Wochen später wurde seine vom Wasser aufgedünsene Leiche durch die Initiale an seiner Jacke identifiziert. Man kann sich nur daran erinnern, daß es in der Bibel steht,

“Riches profit not in the day of wrathGut hilft nicht am Tage des Zorns” (Sprüche 11,4).

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern”
       (Luk. 12,20).

II. Zweitens waren sie nicht vorbereitet.

Bis dann gab es kein anderes Schiff so luxuriös wie die Titanic. Sie hatte Tennishallen, Tanzsaale, und sogar Lifte, die in Schiffen zu der Zeit unerhört waren. Die besten Suiten kosteten $4.300, eine groß Summe im Jahr 1912. Das waren die teuersten Garnituren je angeboten. Genug Rettungsboote gab es aber nicht! John Jacob Astor IV und seine Frau spielten mit mechanischen Pferden in der luxus-ausgestatteten Turnhalle nachdem das Schiff den Eisberg traf, aber während sie spielten, da sank das Schiff. Und es waren nicht genug Rettungsboote!

Kein Schiff auf der See hatte seinen Passagieren mehr Zuversicht oder Sicherheit gegeben, als die Titanic durch die eiskalten Wässer der Nordatlantik reiste. Und in den Rettungsbooten war kein Lebensmittel. Manche hatten auch kein Wasser. Manche hatten weder Segel noch Kompaß. Von manchen waren die Stoppsel vom Boden ausgezogen. Diese Rettungsboote wären doch nicht nötig – oder so dachten sie! Deshalb gab es nur 20 davon.

Auch so fuhren die meisten dieser Rettungsboote mit nur 10, 12, oder 15 Leute an Bord, obwohl sie fast 60 halten könnten. Warum stiegen so wenig Leute in diese Rettungsboote ein? Weil nämlich die Leute meinten, das Schiff würde nicht sinken! Sie weigerten, in die Rettungsboote einzusteigen.

Dann gab es eine Reihe Explosionen. Endlich hatten die Leute Angst, und rannen zu den wenig übrigen Rettungsbooten. Nun wurde es eine wilde Flucht. Es war aber für die meisten zu spät. Einige der Männer, die ums Leben kamen, hätten die Titanic kaufen können, aber genug Geld, einen Sitz in einem Rettungsboot zu kaufen, hatten sie nicht! Sie waren nicht vorbereited!

Dort auf dem Deck waren Männer und Frauen, in den feinsten Pelzen, die zu kaufen waren, angezogen. Mehrere von ihnen trugen Goldringe an den Fingern, Perlen um den Hals, Diamantenohrringe in den Ohren. Nun waren sie aber nicht besser daran als die ärmsten Passagiere, kämpfend wie Tiere, in ein Rettungsboot einzusteigen. Jene Boote waren aber voll. Es war zu spät. Sie waren nicht vorbereitet! So eine Abbildung dieser Generation!

“Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.” (Luk. 17,26-27).

Man lachte Noah aus als er sagte, sie sollen sich vorbereiten. Sie haben nicht gedacht, das Gericht kommt. Dann kam der strömende Regen. Als das Wasser höher wurde, schlugen sie an die Seiten des Kastens und schrien um ihr Leben. Es war aber zu spät. Sie hatten zu lange gewartet. Die Tür des Kastens war von Gott geschlossen. Sie heulten und schrien vor lauter Angst, als sie vom Sintflut überschwemmt wurden, und sie gingen in ein wässeriges Grab hinunter. “So wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.” (Matth. 24,39).

Jemand fragte John Jacob Astor, “Mensch, wo ist Ihre Schwimmweste?” Astor sagte, “Ich habe nicht gemeint, ich brauche sie.”

Eines Tages wirst du vor dem Gerichtsthrone Gottes stehen. Du wirst gefragt werden, “Was hast du mit Jesu, der Christus heißt, getan?” Wirst du sagen, “Ich habe nicht gemeint, ich brauche ihn?”

Du wirst Jesum dann brauchen. Vielleicht meinst du nicht du werdest ihn brauch, doch du wirst. Du must Christum jetzt empfangen. Dann wird es für immer zu spät sein.

“Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.” (Offenb. 20,15).

“Und sie werden in die ewige Pein gehen.” (Matth. 25,46).

Du magst deine Hoffnung des ewigen Morgens
   Gegen höchstens einen Moment Freude,
Für das Glitzern der Sünde, und davon das Gewinn,
   Hast du gemessen, hast du die Kosten gemessen?
Hast du die Kosten gemessen deiner Seelenverlust
   Auch wenn due die ganze Welt gewinnst?
Es mag schon jetzt sein, daß du die Linie übertreten hast,
   Hast du gemessen, hast du die Kosten gemessen?

Gott wird auch dir bald sagen

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern”
       (Luk. 12,20).

III. Drittens haben sie gezögert.

Sie geigten und spielten, und schiebten das Einsteigen in die wenigen Rettungsboote ab. Das Schiff ging nieder, doch viele tranken und tanzten weiter. Das Schiff ging nieder, aber John Jacob Astor und seine junge Braut spielten mit einem mechanischen Pferd in der Turnhalle. Das Schiff ging nieder, aber die Stewards mußten in die Zimmer einbrechen, sie vom Schlaf zu wecken. Sie konnten nicht glauben, dieses unsenkbares Schiff geht eigentlich unter. Wisst ihr, was einige von ihnen taten? Während das Schiff niederging, brachen sie Stücke vom Eisberg ab und machten auf dem Deck Schneeballkrieg. Einige von ihnen nahmen Brocken Eis zurück zu ihren Zimmern. Wenn man sie fragte warum, sagten sie, “Wir wollen es nach New York City bringen, um es unseren Freunden zu zeigen.” Sie zögerten. Sie spielten und alberten wie das Volk Sodoms.

“Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.” (Luk. 17,28-29).

Ich sehe sie auch hier in der Stadtmitte von Los Angeles spielen. Sie kommen in teueren Wagen von den Vororten herein. Sie zahlen Hunderte von Dollarn pro Sitzplatz, noch ein bedeutungsloses Basketballspiel der Lakers anzuschauen. Sie bleiben hier, schreiend und saufend, bis halb 12. Meinst du aber, du könntest diese selben Leute dazu bringen, in die Stadtmitte am Sonntag Morgen in die Kirche zu kommen? O nein! Keine Chance davon! “Ach, ich könnte nich so weit in die Stadtmitte hereinkommen,” sagen sie. Sie werden aber bald die Stimme Gottes hören,

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern ”
       (Luke 12:20).

“Der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm; und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht...” (Offenb. 14,10-11).

IV. Viertens haben sie gestöhnt, als das Schiff niederging.

Die meisten Passagiere tranken, tanzten, spielten Glückspiele und feierten. Eine Gruppe Glückspieler gingen oben zum Deck als sie hörte, wie das Schiff den Eisberg traf. Sie gingen aber wieder zu ihren Glückspieltische zurück. Wenn es sank gingen sie mit dem Schiff unter. Auch wenn sie schon gewarnt waren gingen viele ins Bett in der Zuversicht, die Titanic könnte nie sinken. Auch sie gingen mit dem Schiff unter.

Andere scherzten über die Rettungsringe. Einige eigentlich zogen die Schwimmwesten an und tanzten um das Schiff, während andere zurückblieben und nur lachten. Einige weigerten, die Schwimmwesten anzuziehen, da sie ihre Kleider mit den “schmützigen Schwimmwesten” nicht verschmutzen wollten. Es wurde vielen gesagt, sie sollen in die Rettungsboote einsteigen. Sie sagten, “Warum sollen wir in die Rettungsboote einsteigen und in die schmützige, kalte Nacht hinausgehen? Wir kommen sowieso in einigen Minuten zurück.” Sie lachten als die Gepäckträger und Stewards ihnen sagten, das Schiff gehe unter.

Ach, ich weiß, was die Welt heute Morgen sagt. Ich weiß, sie lachen mich, einen alten Prediger, aus. Ich weiß, sie sagen, “Lasse jenen alten Narr dir Angst machen!” Ich weiß, sie sage, “Lebe doch ein Leben der Unzucht und Sünde. Sei kein Narr! Werde kein engstirniger alter Baptist. Iß, trink, und sei froh!” Ich weiß, was sie sagen. Ich weiß aber auch, was Gott sagt,

“Darum wird ihm plötzlich sein Verderben kommen, und er wird schnell zerbrochen werden, da keine Hilfe dasein wird. ”
       (Sprüche 6,15).

“Wer wider die Strafe halsstarrig ist, der wird plötzlich verderben ohne alle Hilfe.” (Sprüche 29,1).

Eine Linie wird gezeichnet wenn man den Herrn ablehnt,
   Wo der Anruf seines Geistes verloren wird.
Und du beeilst dich mit dem vergnügungsgierigen Menge
   Has du gemessen, hast du die Kosten gemessen?
Hast du die Kosten gemessen deiner Seelenverlust
   Auch wenn due die ganze Welt gewinnst?
Es mag schon jetzt sein, daß du die Linie übertreten hast,
   Hast du gemessen, hast du die Kosten gemessen?

Doch am Ende stöhnten sie, als die Titanic unter die Wellen niederging. Als die Rettungsboote abzogen, jene, die sich zitternd zusammendrängten, erzählten wie die Kapelle seine Musik änderte. Einige Minuten zuvor spielten sie die wilde Ragtime Musik jener Zeit. Nun aber fing die Kapelle an, eine trauervolle Hymne zu spielen.

Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir!
   Auch wenn es ein Kreuz ist, das mich aufhebt.
Immer noch wird mein Lied sein, näher, mein Gott, zu dir.
   Näher, mein Gott, zu dir, näher zu dir!
(Übersetzung von “Nearer, my God, to Thee”
   von Sarah F. Adams, 1805-1848).

Als das Schiff zu sinken begann rannte Pastor John Harper von einem Menschen zum nächsten auf dem Deck, und flehte sie an, Christo zu trauen. Ein Mann schob den Prediger weg, und sagte ihm, er sollte das Maul halten. Pastor Harper gab jenem Mann seine eigene Schwimmwester und sagte, “Du wirst dieses mehr brauchen als ich. Pastor Harper ertrank, aber der Mann, dem er seine Schwimmweste gab, lebte. Pastor Harper bildete Jesum, den Sündernretter, ab. Jesus starb, daß du leben kannst. Ach, dieser Morgen bietet Jesus dir das Leben an. Er starb am Kreuz, die Strafe deiner Sünde zu zahlen. Er erstand von den Toten auf, dir das ewige Leben zu geben. Wirst du Jesu heute trauen?

“Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.” (I Joh. 4,10).

Wirst du, heute Morgen, Jesu trauen und gerettet werden?

Nach dem Untergang der Titanic gab es im amerikanischen Congress ein Hearing. Ein Zeuge nach dem anderen kam, vor die Senatoren zu reden. Schließlich kam der dritte Offizier der Titanic als Zeuge. Ein Senator stellte ihm eine sonderliche Frage. Ich weiß nicht warum er das fragte, doch er fragte es. Er sagte, “Herr Pittman, können Sie die Geschreie als das Schiff unterging, beschreiben?” Herr Pittman beugte seinen Kopf in seine Hände und weinte hemmungslos. Endlich konnte er reden. Er sagte, “Mein Herr, Sie fragen über die Geschreie. Die beste Antwort, die ich Ihnen geben kann, das war ein andauerndes Stöhnen.” So wird es in der Hölle sein. “Da wird sein Heulen und Zähneklappen.” (Matth. 13,42).

Ich flehe euch an, wie Pastor John Harper mit dem Mann auf dem Deck der Titanic. Ich flehe euch an, “Traue Christo ehe es zu spät wird.”

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
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write to him at P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Or phone him at (818)352-0452.

Schrift vor der Predigt von Dr. Kreighton L. Chan gelesen: Luk. 12,16-21.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“Have You Counted the Cost?” (von A. J. Hodge, 1923).


GRUNDRIß VON

TITANIC

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern.”
(Luk. 12,20).

(Psalm 60:11)

I.   Erstens hatten sie falsche Sicherheit, Luk. 12,19. 20; Sprüche 11,4.

II.  Zweitens waren sie nicht vorbereitet, Luk. 17,26-27; Matth. 24,39;
Offenb. 20,15; Matth. 25,46.

III. Drittens zögerten sie, Luk. 17,28-29; Offenb. 14,10-11.

IV. Viertens stöhnten sie als das Schiff niederging, Sprüche 6,15; 29,1;
I Joh. 4,10; Matth. 13,42.