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HEADING

WAGE ES, EIN KÄMPFERISCHER CHRIST ZU SEIN!

DARE TO BE A FIGHTING CHRISTIAN!
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 10. Dezember 2017
A sermon preached at the Baptist Tabernacle of Los Angeles
Lord’s Day Evening, December 10, 2017

Ich habe neulich einen interessanten Artikel in der Zeitschrift World gelesen. Es ging um chinesische Studenten, die während ihrer Studien in Amerika Evangelikale wurden, und wie die meisten von ihnen sich an die Hauskirchen in China nicht anpassen können. Ein Mädchen, das Evangelikale wurde, und nach China zurückkehrte, erklärte ihr Problem. Sie sagte, “Ich besuchte eine Hauskirche. Es war aber schwer, ihnen von meinen Erlebnissen zu erzählen. Es war ihnen zu fremd. Ich habe mich einsam und überwältigt gefühlt.” Im Artikel stand es, daß ihr Erlebnis typisch sei. Viele, die in Amerika Evangelikale werden, sind nicht dafür bereit, was sie in den Hauskirchen dort finden—Bedrängnisse von Familien, Arbeitszeiten, und eine ganz andere Kirchenkultur. “Nach zwei Jahren besuchen etwa 80 Prozent der Studenten, die in Amerika Evangelikale werden, die Kirche nicht mehr.” (World, 30. September 2017, S. 48). “Ihre Erwartungen wurden zerquetscht, als sie in die Kirchen in China eintraten—manche ohne Klimaanlage, oder Kirchengebäude—wo niemand für ihre Bedürfnisse sorgte.”

Gleichzeitig erfuhren die chinesischen Pastoren, daß diese zurückkehrenden jungen Leute sich beschwert haben und die Autorität der Kirche herausforderten. Sie wollten, daß die chinesischen Hauskirchen mehr wie die Kirchen, die sie in den USA besuchten, werden.

Ich fand das sehr interessant, weil wir in unserer Kirche die chinesischen Kirchen hoch achten. Diese chinesischen Kirchen haben jahrelang die Verfolgung der Kommunisten überlebt. Es gibt auch unter vielen der chinesischen Hauskirchen eine echte Erweckung. Es scheint uns in unserer Kirche, die amerikanisierten Jugendlichen der Kirche hätten es gern, mit den ernsthaften und erweckungsgesinnten chinesischen Jugendlichen in den Hauskirchen zu sein. Aber nein, die amerikanisierten Evangelikalen “haben keine Beziehung zu” den intensiv geistlichen chinesischen Jugendlichen in den Hauskirchen! “Nach zwei Jahren besuchen etwa 80 Prozent der Studenten, die in Amerika Evangelikale werden, die Kirche nicht mehr.”

Warum? Keine Klimaanlage! Armes Babylein! Kein schönes Kirchengebäude! Armes, armes Babylein! Niemand hat für ihre Bedürfnisse gesorgt. O weh! O weh! Arme Babys! Wir wollen, daß alles uns gegeben werde—wie bei den Evangelikalen in den USA! Wir beschweren uns! Wir fordern unsere Kirchendiener aus—genau wie die verwöhnten amerikanischen Evangelikalen! Wir interessieren uns nicht für ernsthafte Gebetsversammlungen! Warum müssen sie so viel beten—und so laut! Warum müssen sie so hart und so laut predigen? Warum können sie keine süßen kleinen Bibelstunden führen wie in Amerika?

Was ist los mit diesen in Amerika ausgebildeten chinesischen Evangelikalen? Der Artikel in World sagte, das folgende fehle bei den amerikanisierten Evangelikalen, die nach China zurückkehren—8 aus 10 konnten das Evangelium nicht klar aussagen! Sie waren in den evangelikalen Kirchen in Amerika nicht bekehrt worden! Eben das fehlt bei diesen amerikanisierten Evangelikalen. 8 aus 10 von ihnen sind einfach keine wahrhaftigen Christen! Kein Wunder, sie mögen die echten Christen in den chinesischen Hauskirchen nicht! Zweitens hatten sie kein persönliches Verhältnis zu Gott—nur zu den anderen Kirchenmitgliedern. Wenn der einzige Grund, warum du in die Kirche gehst, die Freundschaft sei, so wirst du nicht lange aushalten! Wenn du zu Jesu Christo kein echtes Verhältnis hast, so wirst du eher oder später die Kirche verlassen! Drittens war ihnen nie gelehrt worden, man soll Gott in der Kirche dienen. Sie wollten, daß man für sie sorge, ohne je den anderen Leuten zu dienen oder zu Christo zu führen!

Was man dabei sieht ist das erbärmliche Versagen, das fast totale Versagen, der amerikanischen Evangelikalen, die jungen Leute wirklich zur Bekehrung zu bringen und gerne für Christum zu arbeiten! Das haben wir aber schon gewußt, nicht wahr? Die amerikanisierten Evangelikalen sagen, “Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß...Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.” (Offenb. 3,17.16). Christus sagt diesen stolzen, amerikanisierten Studenten, “Ich werde euch aus meinem Munde erbrechen!” Und das bringt uns zu unseren vier jungen Freunden im Buch Daniel. Daniel, Sadrach, Mesach und Abed-Nego waren 1.500 Meilen von der Heimat entfernt. Diese jungen Männer waren nur Teenager, weit von der Heimat, in einer heidischen, babylonischen Stadt. Sind sie etwa wie die schwachen Neo-Evangelikalen, die nach China zurückkehren, gewesen?

Diese vier jungen Männer waren nicht die einzigen hebräischen Jungen, die als Gefangene dorthingenommen waren. Schauet Daniel 1,3 an. Das befindet sich auf S. 898 der Scofield Study Bible. Steht bitte auf, während ich diesen Vers lese.

“Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel [es gab also andere] vom königlichen Stamm und Herrenkinder wählen” (Daniel 1, 3).

Und nun Vers 6.

“Unter diesen war Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda.” (Daniel 1,6).

Nehmt wieder bitte Platz. Diese Verse zeigen, es gab viele anderen jungen Männer aus Israel, die dorthin als Gefangene genommen wurden. Diese jungen Männer waren aber die allerbesten. Sie sollten drei Jahre ausgebildet werden, daß sie Weise und Berater für Nebukadnezar, König von Babylon, werden. Daniel war unter ihnen, und die anderen waren Sadrach, Mesach und Abed-Nego. Sie waren alle genial, die in seinen Kenntnissen, in der Wissenschaft und in Sprachen sehr fortgeschritten waren.

Es gab aber etwas dazu mit diesen vier Jungen, was anders war. Sie wollten weder das Essen des Königs essen noch seinen Wein trinken. Sie haben darum gebeten, daß sie zum Gesetz Mose in Bezug auf Essen und Getränke halten dürften. Man hätte sie hinrichten können. Sie machten in diesem heidischen Hof einen schweren Stand für Gott. Seht Vers 8 an. Da steht es, “Daniel setzte sich vor in seinem Herzen, daß er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den er selbst trank, nicht verunreinigen wollte, und bat den obersten Kämmerer, daß er sich nicht müßte verunreinigen.” Seht ihr, sie wurden nicht nur von den Dienern des Königs ausgebildet. Gott selbst hat sie ausgebildet, sich für ihn einzusetzen und wegen ihm nicht zu schämen. Beugst du den Kopf, und dankst du Gott für das Essen, jedesmal das du ißt? Machst du das auch wenn du bei anderen bist, die nicht Christen sind? Machst du das auch, wenn du unter einer Menge in einem Restaurant bist? Am Heiligen Abend, wirst du in der Kirche beim Festessen sein? Oder wirst du die Kirche am Heiligen Abend verpassen, um in einer Stelle der Sünde zu sein? Wirst du am Sylvesterabend bei uns in der Kirche sein? Oder wirst du bei einer heidischen Party sein? Das verlangt Glauben und Mut, sich so einzusetzen, wie jene Jungen getan haben! Ich habe ein Wort im Lied geändert.

Wage es, wie Daniel zu sein,
   Wage es, allein zu stehen!
Wage es, Entschloßenheit zu haben!
   Wage es, das bekannt zu geben!

Steht auf und singt es!

Wage es, wie Daniel zu sein,
   Wage es, allein zu stehen!
Wage es, Entschloßenheit zu haben!
   Wage es, das bekannt zu geben!

Nehmt wieder Platz.

Diese vier Jungen waren nicht wie die jungen amerikanisierten Chinesen, die wollten, daß die guten Kirchen in China weich und kompromisierend wie die amerikanischen Evangelikalen werden. Nein! Nein! Diese Jungen folgte Gott weiter, ob es allen gefiele oder nicht! Solche junge Leute ehrt Gott! Er hat sie geehrt, und er wird dich auch ehren, wenn du wie diese Jungen ernsthaft bist!

Nun wurden diese Jungen noch mal geprüft. Sie hatten die erste Prüfung bestanden, indem sie verseuchtes Essen verweigerten. Nun prüfte Gott sie auf einer anderen weise—eine Prüfung des Gebets. Der König hatte etwas geträumt, und er wollte wissen, was der Traum bedeutete. Er hat aber seinen Weisen nicht gesagt, was der Traum war. Er forderte sie, ihm erst zu sagen, was der Traum war, bevor sie erklärten, was dieser bedeutete. Wenn sie das nicht könnten sollten sie in Stücke gehauen werden. Der König sagte, “Werdet ihr mir aber den Traum anzeigen und deuten;” die Weisen sagten, es ist kein Mensch auf Erden, der sagen könne, was der König fordert. Darauf wurde der König zornig, und er befahl, daß alle Weisen in Babylon hingerichtet werden. Der Erlaß des Königs wurde veröffentlicht, und man suchte auch Daniel und seine drei Freunde, daß auch sie, mit den anderen Weisen, hingerichtet werden. Daniel ist vor den König gegangen, und er bat um ein bißchen mehr Zeit, damit er die Antwort gebe. Was hat Daniel dann getan? Er ging hinaus und holte Sadrach, Mesach und Abed-Nego, seine drei Freunde. Und diese vier Männer versammelten sich zum Gebet. Sie erinnern mich an John, Jack, Noah und Aaron, die vier jungen Männer, die sich mit mir zum Gebet versammeln. Sie baten Gott, daß er sich ihrer erbarme. Sie beteten, daß Gott ihnen den heimlichen Traum offenbare. Schaut Daniel 2,19 an. “Da ward Daniel solch verborgenes Ding durch ein Gesicht des Nachts offenbart. Darüber lobte Daniel den Gott des Himmels.” Schaut Daniel 2,23 an. Daniel sagte, “Ich danke dir und lobe dich, Gott meiner Väter, der du mir Weisheit und Stärke verleihst und jetzt offenbart hast, darum wir dich gebeten haben; denn du hast uns des Königs Sache offenbart.” Schaut Daniel 2,26 an. Der König sagte, “Bist du, der mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung anzeigen kann?” Daniel sagte, “Das verborgene Ding, das der König fordert von den Weisen, Gelehrten, Sterndeutern und Wahrsagern, steht in ihrem Vermögen nicht, dem König zu sagen. Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann verborgene Dinge offenbaren...Mit deinem Traum und deinem Gesichten, da du schliefest, verhielt sich's also: Du, König, dachtest auf deinem Bette, wie es doch hernach zugehen würde; und der, so verborgene Dinge offenbart, hat dir angezeigt, wie es gehen werde.” Nun schaut auf Vers 47, “Und der König antwortete Daniel und sprach: Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott über alle Götter und ein HERR über alle Könige, der da kann verborgene Dinge offenbaren, weil du dies verborgene Ding hast können offenbaren.” Schaut nun auf Vers 48: “Und der König erhöhte Daniel und gab ihm große und viele Geschenke und machte ihn zum Fürsten über die ganze Landschaft Babel und setzte ihn zum Obersten über alle Weisen zu Babel.” Sadrach, Mesach und Abed-Nego bekamen auch hohe Stellen, aber dieser junge Mann Daniel wurde Premierminister des ganzen Königreichs Babels!

Die Jungen haben die erste Prüfung, die Gott ihnen stellte, indem sie weigerten, mit dem Essen und Wein des Königs verseucht zu werden. Sie haben Gott in den ersten Platz gestellt, und haben diese Prüfung vollkommen bestanden!

Nun haben die Jungen die zweite Prüfung bestanden. Sie trafen sich und beteten, daß Gott den Traum des Königs offenbare. Sie haben sich auf Gott im Gebet verlassen, und haben auch die zweite Prüfung vollkommen bestanden!

Ich habe mir Zeit gelassen, daß euch zu zeigen, weil es sehr wichtig ist. Man meint manchmal, man könne direkt zur großen Macht als Christ springen. Man “springt” aber nicht zur großen Macht bei Gott. Man wächst darauf Man wird selig und dann wächst man! Jesus sagte,

“Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht” (Luk. 16,10).

Wenn du in einer kleinen Sache treu bist, wie am Heiligen Abend und Sylvesterabend in der Kirche zu sein, da wirst du nachher bei größeren Sachen treu sein!

Diese Jungen waren treu in dem, was sie aßen. Diese Prüfung haben sie bestanden. Sie waren auch im Gebet treu. Jene Prüfung haben sie auch bestanden.

Danach hatten sie eine viel schwerere Prüfung. Würden sie vor dem goldenen Götzen des Königs niederfallen und ihn anbeten, oder würden sie es riskieren, im feurigen Ofen verbrannt zu werden, da sie nicht hinfallen wollten? Sie hatten die kleineren Prüfungen bestanden. Sie konnten also danach munter sagen,

“Siehe, unser Gott, den wir ehren, kann uns wohl erretten aus dem glühenden Ofen, dazu auch von deiner Hand erretten.” (Daniel 3,17).

Sie haben durch das Bestehen der minderen Prüfungen gelernt, Gott würde sie von der großen Prüfung des glühenden Ofens erretten!

Auch durch ernsthaftes Gebet wurden sie davon errettet, daß der König sie töten wollte. Später, als der König drohte, er werde Daniel in einen Graben voll brüllender Löwen werfen, wurde Daniel errettet, als Gott einen Engel sandte, die Mäule der Löwen zu schließen! Jesus war im feurigen Ofen und errettete sie. Jesus war jener Engel. Jesus war im Graben der Löwen, als Daniel hineingeworfen wurde. Er hatte den Glauben, den Teufel zu widerstehen. In der Bibel steht es, “ schicke dich, ... und begegne deinen Gott.” Wenn du dich nicht vorbereitet hast wirst du dem Teufel nachgeben und den Herrn verleugnen!

Du mußt jetzt üben, aufzustehen und gemerkt zu werden. Das mußte auch Daniel. Das mußt du, wenn du das Feuer entkommen willst!

Deshalb mußt du die Übungen jetzt anfangen! Nicht später, sondern jetzt! Man wird nicht aufeinmal ein großer Glaubensmensch! Nein! Man muß üben! Hört zu, was Dr. Chan von meiner Frau, Frau Hymers, sagte. Dr. Chan sagte, “Frau Hymers wurde die hervorragende Christin, die sie jetzt ist, nicht übernacht. Sie ist durch viele Jahre des treuen Dienstes an den Herrn dazu reif geworden. Als junge Frau warf sie sich in den Dienst in der Kirche, und sie hat nichts zurückgehalten. Deswegen hat Gott sie viel benützt.” Sie fing schon mit 16 Jahren an, der Kirche zu dienen. Jetzt, viele Jahre nachher, ist sie eine Riesin des Glaubens. Wenn du jetzt nicht ernsthaft und treu bist, mit den kleinen Aufträgen, die du jetzt hast, da wirst du nachher nicht plötzlich in der Zukunft ein riesiger Seelengewinner und Gebetskrieger.

Es gab für Daniel und seine drei Freunde keine Abkürzungen—und für dich gibt es auch keine Abkürzungen. Fange jetzt an, ernsthaft und eifrig danach zu streben, zu Christo zu kommen. Wenn du im Anfang schon faul bist, so wirst du nachher nie ein hervorragender Christ. Strebe jetzt mit deiner ganzen Macht, Christ zu werden. Jemand hat gesagt, “Gut angefangen ist halb fertig.” Frau Hymers hat sich, das allererste Mal, daß sie mich das Evangelium predigen hörte, von der Sünde abgewandt. So auch Dr. Judith Cagan. So auch Dr. Kreighton Chan. So auch Frau Melissa Sanders. So auch Herr Ben Griffith. Kein Wunder, sie sind jetzt feste Christen! Eine Frau hat mich erstaunt angeschaut, daß diese so schnell selig wurden. Sie ist schon seit Jahren hier aber noch verloren. “Wie konnten sie das so schnell erlangen?” fragt sie. Ja, sie hatten es ernst, du aber nicht. Wenn man am Anfang umheralbert und nicht fleißig strebt, ins Reich Gottes zu kommen, so wird man immer ein schwacher Neoevangelikaler sein, wie jene jungen Chinesen, die dadurch ruiniert worden sind, da sie bei weichen, schwachen neoevangelikalen Kirchen waren. In der Bibel steht es, “Leide mit als ein guter Streiter Jesu Christi.” (II Tim. 2,3). Wage es, wie Daniel zu sein! Singt es!

Wage es, wie Daniel zu sein,
   Wage es, allein zu stehen!
Wage es, Entschloßenheit zu haben!
   Wage es, das bekannt zu geben!

Gewißlich muß ich streiten, wenn ich herrschen will;
   Vermehre meinen Mut, O Herr!
Ich werde das Streben leiden, die Schmerzen aushalten,
   Mit dem Stutz deines Wortes.
(“Am I a Soldier of the Cross?” by Dr. Isaac Watts, 1674-1748).

“Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben!” (I Tim. 6,12).

Faule Neoevangelikale werden nie gute Kirchenmitglieder! Sie glauben einfach nicht, daß ihr schwacher Neoevangelikalismus eine Irrlehre ist! Daher werden die Neoevangelikalen nur selten selig. Und niemals werden sie selig, das erste Mal, daß sie das Evangelium hören. Man muß mit ihnen jahrelang streiten, bevor sie zugeben, sie treiben eine falsche Religion. Daher werden sie nie gute Kirchenmitglieder! Nie! Nie! Nie! Wenn man zu faul sei, den Weg zu Christo durchzukämpfen, so wird man nie fähig, für etwas sonstiges im christlichen Leben, das etwas taugt, zu streiten! Rede ich dabei von einer Gerechtigkeit der Werke? Nein, das tue ich nicht. Ich rede von der Seligkeit durch die Gnade, eine Gnade, die dich zieht, daß du den Weg an deinen Zweifeln und Ängsten vorbei durchkämpfest. Ich rede von einem Glauben, der den Weg zu Christo durchkämpft, und dann weiterhin für das Wohl der Kirche Christi streitet. Dr. R.A. Torrey hielt eine Predigt mit der Titel-- “Gesucht werden kämpfende Christen!” Sei so einer vom Anfang an! Wenn du faul bist, Christ zu werden, so wirst du dein ganzes Leben lange faul! “Gesucht werden kämpfende Christen!” Nur solche haben wir hier bei der Baptist Tabernacle. Wenn du eine faule Christenheit suchst, besuche eine andere Kirche! Es gibt viele neoevangelikalen Kirchen! Gehe zu einer! Gehe zu einer! Gehe zu einer! Gehe hinaus, und gehe zu einer!

Warte aber! Ich bin doch nicht fertig! Ich will nicht wirklich, daß du dahingehst. Ich will, daß du hier bleibst und selig wirst! HÖRT MICH NUN FLEIßIG AN! DAS IST DAS WICHTIGSTE TEIL DER PREDIGT, WENN DU NOCH NICHT SELIG GEWORDEN BIST. KONZENTRIERE DICH AUF DAS, WAS ICH DIR JETZT SAGE! HÖRT DIESES AN, WIE DU NIE ZUGEHÖRT HAST!

Der König schmiß jene drei Jungen in ein glühendes, feuriges Ofen hinein. Sie waren an jeder Hoffnung vorbei! Fühlst du dich jetzt doch nicht so? Du bist in einem hoffnungslosen Zustand. Du kannst dich selbst nicht erretten. Tatsächlich hast du alle Hoffnung, selig zu werden, aufgegeben. “Ich kann nicht wie Dr. Chan oder Herr Griffith oder Judy Cagan oder Frau Hymers sein.” Du fühlst dich ohne Hoffnung. Du weißt, du wirst in der Hölle brennen, und du kannst nichts tun, dich zu erretten! Warte aber! Als der König ins glühende Ofen schaute sah er nicht nur drei Jungen. Er sah vier Männer im Ofen, “ frei im Feuer gehen, und sie sind unversehrt; und der vierte ist gleich, als wäre er ein Sohn Gottes.” (Dan. 3,25) Spurgeon hatte recht. Der vierte Mann im Ofen war Jesus—der Sohn Gottes vor der Inkarnation. Jesus war gleich dort im Feuer mit ihnen. Jesus war dort, und rettete jene Jungen vor den Flammen! In der Bibel steht es, “daß das Feuer keine Macht am Leibe dieser Männer bewiesen hatte.” (Dan. 3,27). Jesus war bei ihnen, und Jesus rettete sie vor dem Feuer und vor der Hölle.

Mein lieber Freund, Jesus wird auch dich erretten. Er hat Mitleid mit dir. Er hat dich lieb. Auch wenn dein Glaube immer so gering ist, da ist Jesus allmächtig. Und Jesus ist an deiner Seite. So steht es in der Bibel! In der Bibel steht es, “daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen.” (I Tim. 1,15).

Eigentlich, je mehr verzweifelt du bist, desto besser! Warum? Weil das bedeutet, es mag sein, du bist bereit, Jesu das ganze Seligmachen zu überlassen. Du kannst dich selbst nicht selig machen; du weißt, das kannst du nicht. Du weißt, du wirst nie gut genug noch stark genug sein. Gut! Lasse nun Jesum der vierte Mann in deinem Ofen sein.

Du sagst wohl, “Mein Glaube ist zu schwach.” Das weiß ich. Jesus wird dich sowieso selig machen. Jesus hat mich selig gemacht, als ich jede Hoffnung, selig zu werden, verloren hatte. Er ist zu mir gekommen und hat mich, mitten im Ofen der Zweifel und Furcht, selig gemacht. Er wird dir Frieden und Hoffnung schenken. Ich weiß, du glaubst das jetzt nicht. Greife zu ihm, und er ist für dich hier. Schaue dich selbst nicht an. Schaue zu ihm. Traue ihm mit nur deinem geringen Glauben, fast mit keinem. Man braucht nicht viel. Nur ein bißchen Vertrauen. Er ist hier im Ofen mit dir. Traue ihm nur ein wenig, und alles wird gut sein. Du brauchst es überhaupt nicht zu glauben. Glaube mir doch. Ich weiß, er wird dich selig machen. Lasse meinen Glauben dir helfen. Lasse mich dich helfen, Jesu zu trauen, und alles wird gut sein. “Dr. Hymers glaubt, Jesus wird mich selig machen; also glaube ich dem Pastor und traue auch Jesu!” “Traue ihm nur, traue ihm nur, traue ihm nur jetzt. Er wird dich selig machen, er wird dich selig machen, er wird dich jetzt selig machen.” “Aber,” sagst du, “er hat mich zuvor nicht selig gemacht. Es mag also scheinen, aber er wird dich jetzt selig machen.

Komme, jede Seele, von der Sünde bedrückt, es gibt Erbarmen beim Herrn.
Und er wird dir gewißlich Ruhe geben, wenn du an sein Wort trauest.
Traue ihm nur, traue ihm nur, traue ihm nur jetzt.
Er wird dich selig machen, er wird dich selig machen, er wird
dich jetzt selig machen.
     (Übersetzung von “Only Trust Him” von John H. Stockton, 1813-1877).

Wende dich von deiner schwachen neoevangelikalen Religion ab. Wende dich davon sofort ab! Traue doch Jesu und werde von ihm vor der Sünde gerettet—durch das Blut, das er am Kreuz für dich gegossen hat!


WENN SIE DR. HYMERS ANSCHREIBEN MÜSSEN SIE IHM SAGEN, AUS WELCHEM LAND SIE SCHREIBEN; SONST KANN ER IHREN EMAIL NICHT BEANTWORTEN. Wenn Sie von dieser Predigt gesegnet worden sind, senden Sie einen Email an Dr. Hymers, und sage ihm, aber schließe immer ein, aus welchem Land Sie schreiben. Dr. Hymers' Email ist rlhymersjr@sbcglobalnet (hier anklicken). Sie dürfen Dr. Hymers auf jeder Sprache anschreiben, aber, wenn Sie es können, auf Englisch. Wenn Sie Dr. Hymers einen Brief per Post schreiben wollen, seine Adresse ist P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Sie dürfen ihn telefonisch zu (818) 352-0452 anrufen.

(ENDE DER PREDIGT)
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Diese Predigte stehen nicht unter Urheberrecht. Sie dürfen sie ohne Genehmigung
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Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“Dare to Be Like Daniel” (von Philip P. Bliss, 1838-1876; von Dr. Hymers bearbeitet).