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DAS ZIEL! DAS OBJEKT! DER MENSCH!

THE TARGET! THE OBJECT! THE PERSON!
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Morgen, den 18. August 2013

“Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum.” (II Tim. 3,15).


Wie üblich gingen viele Mitglieder unserer Kirche heuer in den Urlaub. Wie üblich besuchten sie andere bibeltreuen baptistischen Kirche, als sie fort waren. Und, auch wie üblich, kamen sie mit einem schlechten Bericht zurück. Es ist nicht, daß sie kritisieren wollen, sondern sie machen sich Sorgen. Ein Ehepaar hat ihre Kinder in fünf verschiedene baptistische Kirchen in den Oststaaten gebracht. Die Frau sagte mir, “Dr. Hymers, kein einziger Prediger sprach von Christo oder erklärte das Evangelium.” Mein Sohn und seine neue Frau waren auch in zwei Kirchen im Westen. Er sagte mir, “Papa, die Pastoren lehrten die Bibel als ob alle selig seien. Von Jesu oder dem Evangelio sagten sie aber kein Wort.” Ihr müßt mich richtig verstehen; ich sage das nicht, bloß zu kritisieren. Ich sage das, die jungen Prediger zu ermütigen, in ihren Predigten mehr von Jesu zu sagen. Das ist die große Not in dieser trüben Stunde—Jesus Christus, der Gekreuzigte!

Ich habe unseren Mitgliedern gelehrt, gegenüber andere Kirchen nicht zu kritisch zu sein. Sie haben sich aber erschreckt, daß Jesus selber kaum erwähnt wurde. Sie haben sich nur solche Sorgen gemacht, da sie das Evangelium nicht hören—sogar auch nich am Ende der Predigt “darangesteckt”! Ein Mitglied sagte mir, “Wie wissen diese Pastoren, daß jeder selig geworden ist? Es gab dort auch andere Besucher. Wie wissen sie, daß diese Christen sind?” Ein anderer sagte mir, “Pastor, ich habe es wirklich vermißt, wie Sie von Jesu predigen.”

Ich bin der folgenden einfachen Einstellung, bzw. das Predigen: “Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch, als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten.” (I Kor. 2,2). Das bedeutet nicht, ich vermeide alle anderen Sachen. Keineswegs! Zum Beispiel werde ich die verschiedenen Ansichte der Psychologen Freud und Jung über den Ursprung der Religion besprechen. Dann werde ich euch sagen, was in der Bibel darüber steht. Ich werde auch von der Wiederherstellung des jüdischen Volkes, und von der Theologie der Gnade, reden. Alles aber, was ich sage, wird an die Hauptverkündigung deuten, von Christo und dem Kreuz! Wie es der Apostel Paulus ausdrückte,

“Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben. Sintemal die Juden Zeichen fordern und die Griechen nach Weisheit fragen, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christum, göttliche Kraft und göttliche Weisheit.... auf daß sich vor ihm kein Fleisch rühme. Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf daß (wie geschrieben steht), "wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN!" (I. Kor. 1,18-24. 29-31).

Das ist der Mittelpunkt unseres Predigens!

“Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch, als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten.” (I Kor. 2,2).

“Wenn Sie aber das machen, so werden Sie schwache Christen haben,” sagt irgendwelcher moderne Prediger! Quatsch! Ich werde meine Mitglieder neben den seinen, wenn er will! Alle unserer Leute kommen Sonntag Morgens und Sonntag Abends. Wir haben drei Hauptgebetsgottesdienste unter der Woche. Jeder kommt zu mindestens einem davon, und viele sind bei mehr als einem anwesend. Alle unserer Leute gehen zum Gewinnen der Seelen. Alle geben das Zehntel. Alle sind begeistert, das christliche Leben zu führen! Also sage ich mit dem großen Prediger Spurgeon, “Ist Christus, der Gekreuzigte, nicht das woran wir leben und woran wir sterben?...Wenn ein Mensch deprimiert ist, wohin soll er schauen? Wenn er ein Christ sei, wohin flieht er? Wohin, tatsächlich, außer zu Christo, dem Gekreuzigten?” (C. H. Spurgeon, “The Man of One Subject,” The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1971 Nachdruck, Band XXI, S. 647).

In seiner Zeit hatte Spurgeon die größte baptistische Kirche in der Welt. Und fast alle seiner Predigte waren evangelistisch—und jede einzige Predigt sagte den Sündern, wie sie von Jesu selig gemacht werden konnten. Seine Predigte waren immer christozentrisch! Seine Predigte haben immer Gewicht auf die Mitteilung des Kreuzes gelegt! Ich wünsche, Gott schenke uns mehr solche Kirchen heute! Pastor, wenn Sie wissen wollen, wie man Christum jeden Sonntag predigt, lesen Sie Spurgeon! Dr. W.A. Criswell, der große Prediger von Dallas, Texas, sagte,

Es könnte kein größeres oder homiletisches Segen dieser Generation gegeben werden, als der Nachdruck von [Spurgeons Predigten]. Spurgeon war einer der größten Prediger aller Zeit, und seine Botschaft betrifft alle Generationen. (W. A. Criswell, Ph.D., jacket cover of The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, Band VII, 1986 Nachdruck).

Wieso betreffen die Predigte von Spurgeon “alle Generationen”? Es war sein ständiges Beharren auf den Glauben an Jesum Christum, den Gekreuzigten!

Die Seligkeit durch den Glauben an Jesum muß ja von Pastoren betont und andauernd wiederholt werden. Nur so hat man eine gesunde Kirche. Die Christen müssen das Evangelium immer wieder hören; sonst werden sie demütigt, und also rutschen sie zurück. Nichts erhebt das Herz und reizt die Seele eines Christen so an, wie eine Predigt von “Jesu Christo, dem Gekreuzigten,” zu hören! Und die Verlorenen bedürfen es, das Evangelium gepredigt zu hören, meistens mehrmals, bis sie wirklich seliig werden. Ich habe mit Hunderten der Evangelikalen und Baptisten während meiner Zeit im Amt geredet. Ich habe mich oft erstaunt, wie ungebildet waren, wie man selig wird. Eine große Anzahl der Kirchenmitglieder haben keine Ahnung, wie man selig wird, und diejenigen, die doch wissen, haben andere falsche Dinge mit hineingeschmissen.

Ein Grund dafür ist die geistliche Blindheit der Verlorenen. In der Schrift steht geschrieben:

“Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein.” (I Corinthians 2:14).

Ein anderer Grund dieser Verwirrung ist, weil die Prediger zu wenig Gewicht auf die Seligkeit legen. Sie betonen die Heilslehre nicht. Sie behandeln diese wichtigste von allen Sachen mit Verachtung und Vernachläßigung. Sie überlassen die Erklärung des Evangelii einem ungebildeten und unerfahrenen Lehrer in der Sonntagsschule, während sie sich Lehrer der “Seligen” nennen—obwohl viele, die angeblich selig seien, wirklich verloren sind! Ich weiß, wir Prediger müssen alle mehr Gewicht auf das Evangelium legen!

Der seligmachende Glaube an Christum ist der wertvollste Edelstein der Predigt, das wichtigste Teil unseres Amtes. Der Glaube an Christum ist am allernotwendigsten. Das ist eine sehr einfache Sache, und ist doch auch sehr komplex. Ich hoffe, es wird jeden von euch dazu helfen, diese Predigt über den seligmachenden Glauben an Jesum zu hören. Das bringt uns also zu unserem Text,

“Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum.” (II Tim. 3,15).

Hier sagt der Apostel Paulus einem Mann namens Timotheus, und auch uns, Gott kann die heilige Schrift benützen, uns betreffend die Seligkeit zu erleuchten—und diese Seligkeit kommt zu uns, wenn wir den Glauben an Christum Jesum ausüben. Das Ziel des seligmachenden Glaubens ist Christus Jesus.

Wir sagen gewöhnlicherweise “Jesus”, oder “Jesus Christus”; hier aber gibt der Apostel das Word “Christus” die erste Stelle—“Christus Jesus”--oder, “der Messias Jesus”. So heißt das. Ich meine, er habe den Titel “Christus” vorerst geschrieben, um den hohen Platz, den jesus besitzt, als der gesalbte Heiland der Sünder. Also schreibt der Apostel, wir sind “durch den Glauben an Christum Jesum” selig—nicht durch den Glauben an die Schrift, sondern den Glauben an Christum Jesum. Und der Zweck der Bibel ist uns zu “unterweisen,” zu erleuchten, daß wir “durch den Glauben an Christum Jesum” selig werden.

Mit dem “Glauben” meint er Vertrauen, Zuversicht. Das griechische Wort, das wir mit “Glauben” übersetzen, ist ein Form des Wortes “pistis”, das heißt “Zuversicht zu Christo,” (Strong, nr. 4102). Also, das Objekt des seligmachenden Glaubens ist “Christus Jesus.” Mit “Objekt” meine ich das Ziel, das wonach du streben mußt, eben das, worauf du bauest und wozu du Zuversicht hast. Und dieses Ziel, dieses Objekt, ist ein Mensch—Jesus Christus. Jesus ist das einige Objekt oder Ziel, oder Mensch, der uns seligmachen kann—nicht die Bibel an sich, nicht der heilige Geist, nicht das Gebet, sondern Jesus—nur Jesus! Das kommt alles durch die Bibel. In Jesaja hören wir Christum sagen,

“Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig. ” (Isaiah 45:22).

Das “mir” in diesem Vers ist Jesus, bevor er Fleisch ward. “Wendet euch zu mir” – Jesus is das Objekt, zu dem du im Glauben schauen mußt. “Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig.” Sonst gibt es kein Heil. Jesus ist das einzige Objekt des seligmachenden Glaubens und des vertrauens. “Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig.” Noch mal sagt Jesus, bevor er Fleisch ward,

“Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet ” (Jer. 29,13).

“Mich.” “Mich.” “Mich.” “Suchet mich.” “Findet mich.” “Suchet nach mir.” Siehe, Jesus ist das Objekt des seligmachenden Glaubens! Oder schaut zu einem wohl-bekannten Text im neuen Testament,

“Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du … selig! ”
       (Ap. 16,31).

Noch mal, da ist der Herr Jesus Christus der eine, an den man glauben soll. Christus ist das Objekt des seligmachenden Glaubens. Noch mal hat Jesus gesagt,

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Matth. 11,28).

Jesus sagt dir, an ihn zu glauben: “Kommet her zu mir.” Er ist das Objekt des seligmachenden Glaubens. Noch ein mal!

“Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet ” (Joh. 3,18).

Das steht überall in der Bibel—wie in unserem Text, “Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum.” Das Objekt, und das einzige Objekt, das dich selig machen kann, ist Jesus. Und du kannst nur durch den Glauben, das Vertrauen, an das Objekt des seligmachenden Glaubens, welches ist Jesus Christus selber.

Nun—warum benötigt ihr Jesum? Weil er am Kreuz starb, eine Versühnung für euer Sünde zu machen—und weil er leiblich aus den Toten erstand, dir das ewige Leben zu schenken! Seien deine Sünden nicht vergeben, so kannst du nicht in den Himmel kommen. Du mußt von Jesu das ewige Leben haben, oder du vergehst in ewigwährenden Flammen! Das Objekt deines Glaubens muß Jesus Christus selber sein!

Daran stolpern alle Kulten und Irrglauben. Es gibt zum Beispiel die Adventisten. Was ist ihre “große” Verkündigung? Du mußt den Sabbat (Samstag), und nicht den Tag des Herrn (Sonntag) halten. Einer von ihnen kam hier ein paar Mal, nicht lange her. Kai schrieb mir einen kurzen Brief und schrieb mir, “Er glaubt alles, was in der Bibel ist.” Kai hat gemeint, das sei großartig, aber ich habe besser gewußt. Ich habe dem jungen Mann gesagt, er sei in unserer Kirche willkommen, aber er darf nicht zu anderen vom Sabbat sprechen. Einige Tage nachher sagte er Dr. Chan, er konnte nicht mehr kommen, weil er vom Sabbat sprechen mußte! Was zeigt das euch? Das zeigt, der Sabbat ist das Hauptobjekt seines Glaubens! Ich hätte nichts dagegen, er bete Gott am Sabbat an, aber das darf nicht das Hauptobjekt des Glaubens sein. Nur Jesus darf diesen Platz besitzen. Jesus sagte, “niemand kommt zum Vater denn durch mich.” (Joh. 14,6). Jesus läßt seinen Platz als Hauptobjekt des seligmachenden Glaubens nicht teilen. Das darf nur der Glaube an Jesum sein!

Jesus allein, laß mich sehen, Jesus allein, keiner außer ihm,
So wird mein Lied immer sein—Jesus! Jesus allein!
   (Übersetzung von “Jesus Only, Let Me See”
      von Dr. Oswald J. Smith, 1889-1986).

Das sieht man auch bei den Zeugen Jehovas. Das Hauptobjekt ihres Glaubens ist der Name Jehova, nicht Jesus (obgleich sie seinen Namen gebrauchen). Das Hauptobjekt der Mormonen ist das Buch von Mormon, nicht Jesus (obgleich sie seinen Namen gebrauchen). Hier ist der Hinweis bei den Mormonen. Werden sie Jesu ohne das Buch von Mormon vertrauen? Nein! Das tun sie nicht! Sie müssen unbedingt das Buch Mormon haben. Das zeigt, das Buch von Mormon, nicht Jesus, ist das Hauptobjekt ihres Vertrauens und ihres Glaubens! Jesus, und Jesus allein, muß das Objekt unseres Glaubens sein. Deshalb hat der Apostel Petrus gesagt,

“Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. ” (Ap. 4,12).

Jesus muß das Objekt, und das einzige Objekt, unseres Glaubens sein. Auf keiner anderen Weise wird man selig. Wie es in unserem Text steht, “Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum.” (II Tim. 3,15).

Wie steht es nun mit dir? Was willst du glauben? Wohin schenkst du dein vertrauen? Du sagst wohl, “Ich würde glauben, wenn ich mich so oder so fühlte. Ich würde glauben, wenn ich den Beweis eines gewissen Gefühls innerlich hätte.” Ach, so wirst du nie selig! Das Objekt deines Glaubens ist ein Gefühl—nicht Jesus Christus selber! Du magst dein ganzes Leben auf ein Gefühl warten—und es mag sein, du kriegst sogar ein Gefühl (von Satan oder von deiner adamischen Natur) – aber wenn du dich auf dieses Gefühl beruhst, dann fährst du in die Hölle! Nur Jesus kann dich selig machen! Jesus, und kein Gefühl, muß das Objekt deines Glaubens sein! Du mußt Jesu allein vertrauen!

Jesus allein, laß mich sehen, Jesus allein, keiner außer ihm,
So wird mein Lied immer sein—Jesus! Jesus allein!

Es sagt jemand anders, “Ja, ich glaube. Ich glaube, daß Jesus für mich starb.” Obacht! Das Wort “daß” ist das Objekt deines Glaubens—nicht Jesus selber! Du sagst, “Ich glaube, daß...!” “Daß” hat aber niemand selig gemacht! “Daß” ist eine tote, wüste Lehre. “Daß” ist Sandemanianismus! Ich wundere mich, ob es vielleicht es einen Dämonen namens “daß”. Du sagst, “Ich glaube, daß Jesus für mich starb.” Ich sage, “Höre auf, 'daß' zu glauben! Glaube an Jesum selber! Höre auf, einer Lehre zu trauen, oder einem Dämonen, der 'daß' heißt.”

“Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du … selig! ”
       (Ap. 16,31).

Ich muß wieder sagen, die Kulten schauen nie zu Christo, und zu dem, was er am Kreuz getan hat! Die Ketzer konzentrieren sich nie auf Christum allein, und was er tat, die Schuld der Sünde am Kreuz zu bezahlen. Keine falsche Religion tut das. In den Religionen des Ostens konzentrieren sie auf Gefühle. In westlichen Kulten konzentrieren sie auf irgendwelche oberflächliche Irrlehre. Sie schenken ihr Vertrauen nie zu Jesu Christo allein, dem für unsere Sünde Gekreuzigten.

Ach, komme von den Ketzern weg! Glaube und traue nur Jesu Christo, dem Gekreuzigten! Weg mit den Gefühlen und den Irrlehren. “Seligkeit [ist] durch den Glauben an Christum Jesum” (II Tim. 3,15).

Jesus allein, laß mich sehen, Jesus allein, keiner außer ihm,
So wird mein Lied immer sein—Jesus! Jesus allein!

Suche nicht mehr nach einem Gefühl! Schaue zu Jesu Christo, dem Gekreuzigten! Schaue zu ihm im Himmel, zur Rechten des Vaters! Weg mit Gefühlen und Emotionen! Schaue zu Christo, dem Gekreuzigten! Höre auf zu glauben, “daß” er dich selig machen kann. “Daß” hat niemand selig gemacht. Weg mit “daß”. “Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du … selig!” Er ist für dich da. Schaue zu ihm. Komme zu ihm. Glaube an ihn! Traue ihm!

Ich höre deine gern gehörte Stimme,
   Die mich, Herr, zu dir ruft.
Zum waschen in deinem werten Blut,
   Das auf dem Kalvarienberg floß.
Ich komme, Herr! Ich komme nun zu dir!
   Wasch mich, mach mich im Blut rein,
Das auf dem Kalvarienberg floß.

Ob ich wohl schwach und abscheulich komme
   Da versicherst du meine Stärke;
Du machst meine Unreinheit völlig rein,
   Bis unbefleckt und rein
Ich komme, Herr! Ich komme nun zu dir!
   Wasch mich, mach mich im Blut rein
Das auf dem Kalvarienberg floß.
   (Übersetzung von “I Am Coming, Lord” von Lewis Hartsough, 1828-1919).

Wenn du bereit bist, Jesu selber zu trauen, verlasse deinen Platz jetzt gleich, und gehe hinten im Saal. Dr. Cagan wird dich zum Erkündigungsraum bringen. Gehe nun. Dr. Chan, beten Sie, bitte, daß jemand Jesu Christo selber trauen wird. Amen.

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

Schrift vor der Predigt von Herrn Abel Prudhomme gelesen: Joh. 3,16-18.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“I Am Coming, Lord” (von Lewis Hartsough, 1828-1919).