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NACHFOLGE

THE COST OF DISCIPLESHIP
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Morgen, den 2. Juni 2013

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).


Dietrich Bonhöffer war ein junger lutherischer Pastor in Deutschland vor dem 2. Weltkrieg. Als Hitler zum Prominenz kam, da ist Bonhöffer aus Deutschland geflüchtet. Nach einiger Zeit in Großbritannien und den USA spürte er, Gott wollte, daß er zurück nach Deutschland fahre und seinem eigenen Volk prediger; das hat er auch getan. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und in ein Gefängnis der Nazis inhaftiert. Einigen Tagen bevor die Alliierten Deutschland von Hitler befreiten nahmen die Nazis Dietrich Bonhöffer fest, fesselten ihn, und henkten ihm mit einem Klavierdraht. Er war nur neunundreißig Jahre alt, als er als Marter starb. Das bekannteste Buch von Bonhöffer ist Nachfolge. Es gibt einige Sachen, worin ich mit Bonhöffer nicht zustimme, da er Lutheraner war. Ich stimme auch nicht mit seinem barthianischen Begriff der Schrift überein. Bonhöffer hat aber seinen liberalen Hintergrund überstiegen, und brachte einen echten christlichen Klassiker, Nachfolge. Ich habe die Titel seines Buches geborgt als Titel dieser Predigt. Gott segne euch, als ihr sie hört! Vor der Verkündigung wird aber Herr Griffith für uns singen. (Herr Griffith singt, "The Son of God Goes Forth to War" [Der Sohn Gottes geht zum Krieg hinaus], von Reginald Heber, 1783-1826).

Stehet bitte für die Vorlesung Gottes Wortes auf.

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

Nehmet bitte wieder Platz.

Ich habe die Ehrlichkeit und Offenheit Jesu so lieb. Die modernen Prediger meinen oft, sie können die Menschen langam und stufenweise zu guten Christen machen. Man lasse sie vorerst eine "Entscheidung" treffen. Dann lehre man ihnen Jahr pro Jahr die Bibel. Diese Prediger denken, so schaffe man starke Jünger und gute Christen. So bekam aber der Herr Jesus Christus seine Jünger nicht!

In der Perikope, die Herr Prudhomme vor einigen Minuten vorlas, steht es,

“Es ging aber viel Volks mit ihm; und er wandte sich und sprach zu ihnen:... ” (Luk. 14,25).

So redete der Herr Jesus Christus sofort zu den verlorenen Menschen, den Menschen die nie selig geworden waren, die noch nie seine Jünger geworden waren. Sogleich, das allererste, das Christus zu diesen Mengen sagte, war dieses:

“So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.” (Luk. 14,26. 27).

Ach, du lieber Schreck! Könnt ihr euch vorstellen, daß ein moderner Prediger, wie Joel Osteen, oder sogar Franklin Graham, so was sagen würde?

Es gibt aber doch etwas erfrischendes in der Methode Christi--etwas sauberes und frisches. In seinem Kommentar über diese Verse schrieb Dr. J. Vernon McGee:

Diese Verse sagen einfach, wir sollen Gott den ersten Platz geben. Man soll so an Jesum Christum anhängen, daß, im Vergleich, alles anderes gehaßt wird. (J. Vernon McGee, Th.D., Thru the Bible, Thomas Nelson Publishers, 1983, Band IV, S. 311; Anmerkung zu Luk. 14,25-27).

Auf gleicher Weise steht es in unserem Haupttext,

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

Das heißt nicht, man muß gehen und in einer Höhle ohne Kleidung leben. Es heißt aber doch, man muß bereit sein, das zu verlassen, was Christus zu verlassen aufruft. Diese Prinzip wurde von Jesu in der Bergpredigt gegeben, als er sagte, "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen." (Matth. 6,33).

Merkt wohl, Christus sprach zu einer Menge, die ihm folgte, von den Kosten der Nachfolge. “Es ging aber viel Volks mit ihm; und er wandte sich und sprach zu ihnen:... ” (Luk. 14,25) von den Kosten der Nachfolge. Das Ziel Christi war nicht, eine große Menge der Unbeteiligten zu sammeln. Sein Ziel war, eine Gruppe der Höchstbeteiligten Menschen--Jünger, die sogar ihre Leben riskieren würden, sein Evangelium überall auf der Welt zu verkündigen! Dr. John R. Rice schrieb,

Überall in der Bibel ist diese feierliche Lehre, daß alle, die dem Herrn dienen, die Kosten wissen sollen. Alle, die gute Diener Christi sein wollen, annehmbare Prediger oder Missionäre, oder Gewinner der Seelen, als Laie, alle die ein gutes Zeugnis geben wollen, müssen geben und leiden und streben und verfolgt werden...Wenn du erwartest, "Ei, du frommer und getreuer Knecht," zu hören, wenn du den Heiland triffst, da mußt du bereit sein, um seines Willen zu leiden. Die Art des Dienstes, die nichts kostet, ist nichts wert, und wird, wenn du den Heiland triffst, nicht belohnt! (John R. Rice, D.D., What It Costs to Be a Good Christian, Sword of the Lord Publishers, 1952, S. 10).

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

Es gibt mindestens drei Anwendungen dieses Textes.

I. Erstens muß man Christum lieber als die Verwandten haben.

Es mag sein, du wirst nie zwischen Christo und deiner Familie entscheiden müssen. Manche haben das aber tun müssen. Viele jungen Muslimen haben ihre Familien verlassen müssen, Christo zu folgen. Viele jungen orthodoxen Juden haben zwischen ihren Familien und Jesu entscheiden müssen. Ein Mann, als er noch jugendlich war, wurde aus seiner orthodoxen jüdischen Familie herausgeworfen, weil er Christo traute. Er sah seine Eltern viele Jahre nicht. Endlich hörte er, seine Mutter stirbt. Mit einem schweren Herzen ging er ins Krankenhaus, sie zu sehen. Als sie ihn sah, wie er ins Zimmer kam, schrie sie ihn an, "Raus mit dir! Raus mit deinem Christo!" Er hat seine Mutter nie wieder gesehen. Ich habe diesen Mann sehr gut gekannt. Er war ein großer Christ. Er hieß Moishe Rosen--und er war der Pfarrer bei unserer Trauung. Wie froh waren meine Familie und ich, wir konnten mit ihm zu Mittag essen, und süße Gemeinschaft mit ihm zu haben, kurz bevor er starb! Hunderte der jungen Juden sind durch Jews for Jesus (Juden für Jesum), die Gemeinschaft, die er gründete, selig geworden. Es hat ihm aber die Eltern gekostet, Christ zu werden!

Der große Spurgeon sagte, "Ihr habt vielleicht die Geschichte vom Marter (John Rogers, 1500-1555 A.D.), der ging bald auf den Scheiterhaufen für Christum; und als seine Feinde ihn von seiner Treue nicht bewegen konnten, da haben sie einen letzten Versuch gemacht, das zu tun, als der gute Mann unterwegs [zum Scheiterhaufen] war. Sie brachten seine Frau und seine elf Kinder heraus, ihn zu treffen. Sie weinten alle, und knieten vor ihm und flehten ihn an, widerzurufen. Seine Frau bat ihn, 'Mein Mann, sei nicht so hartnäckig; gehe nicht zum Scheiterhaufen' ... und jedes Kind [sagte ihm], 'Vater, lebe meinetwillen,' 'und meinetwillen, Vater.' Das war eine Versuchung, die der gute Mann nicht erwartet hatte; und, als er dort stand, von seinen Geliebten umgeben, sagte er, 'Gott weiß, wie sehr ich euch alle liebe, und wie gerne, euretwillen, ich alles machen würde...mit einem klaren Gewissen, euch glücklich zu machen; aber im Vergleich zu Christo und seinem Evangelio, die ich vom ganzen Herzen und von ganzer Seele liebe, da muß ich euch alle aufgeben...und ich muß gehen, und mein Leib geben, für die Wahrheit Christi verbrannt zu werden; weinet also nicht, und zerbrechet mein Herz nicht.' Es wurde seinerseits großartig gemacht; und ihr könnt wahrscheinlich von dieser Geschichte meinen Text besser verstehen, als was ich euch mit irgendwelchen anderen Worten beibringen könnte." (C. H. Spurgeon, The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1977, Band XLV, S. 567).

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

“I Surrender All.” ("Ich gebe alles auf") Singt es!

Ich gebe alles auf, ich gebe alles auf,
   Alles zu dir, mein seliger Heiland, ich gebe alles auf.
(Übersetzung von “I Surrender All” von Judson W. Van DeVenter, 1855-1939).

II. Zweitens müssen wir Christum lieber als unsere eigenen Leben haben.

Als Spurgeon über diese Sache sprach las er aus einem Brief vom jüngeren Plinio (61-112 AD), der über die frühen Christen schrieb. "Er sagte, er wußte nicht, was mit ihnen zu tun, denn sie waren Menschen eines guten Charakters, aber sie hatten diese eine Eigenschaft, sie mußten in allen Dingen Christo folgen. Sie kamen eigentlich mit einem ruhigen Selbstbewußtsein, auch zum römischen Gerichtssitz, und wußten wohl, wenn sie schuldig gefunden würden, daß sie Christen waren, man würde sie zu Tode verurteilen; und es schien, als ob sie gerne sterben wollten, so gierig waren sie, ihre Liebe zu Christo vor jeden Gedanken der Freiheit von Schmerzen oder den Tod zu entkommen. Welche Qualen sie untergingen...ich wage es kaum, euch zu sagen. Denket an einen, der gezwungen wurde, in einem eisernen Stuhl zu sitzen, der glühend heiß war; und an andere, die von wilden Pferden geschleppt oder von Bullen hin und her geschmissen wurden, oder von wilden Tieren zerrissen...Sind aber die Marter davor zurückgeschrocken? Nein, sie standen um Christi willen fest, und warfen ihre Leben weg...lieber als Christo ihrem Herrn und Heiland Verräter zu sein." (Spurgeon, item, S. 569).

Ich habe gerade ein furchtbar erschreckendes Buch gelesen. Der Autor sagt, er meint, die Christen werden wieder mal so was erleben--gleich hier in Amerika, und im Westen. Es kann sein, er hat Recht. Wir haben es nötig, uns jetzt dafür zu bereiten. Ein Evangelikaler, der zu faul ist, Sonntag Abends in der Kirche zu sein, wird Christo nicht getreu bleiben, wenn diese Proben kommen. Ein amerikanischer Kirchenanhänger, der das Gebetstreffen Mittwoch Abends verpaßt, wird in jener trüben Zeit nicht stehen können. Christus sagte, “So jemand zu mir kommt und haßt nicht ... sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein." (Luk. 14,26). Gott gebe uns die Kraft, dem Vorbild der heiligen Marter der Kirche der Antiquität zu folgen--und den Martern in den muslimischen Landen heutzutage. Herr Griffith, kommen Sie, bitte, und singen sie das Lied wieder.

Ein edles Heer, Männer und Jungen, Die Mutter und die Magd,
   Jauchzen um des Heilands Thron, In Gewände des Lichts angezogen.
Sie stiegen den steilen Himmelsweg, Durch Gefahr, Mühe und Schmerz;
   O Gott, möge uns die Gnade gegeben werden, in ihrem Zug zu folgen.

Eine herrliche Bande, die wenigen Erwählten, Auf die der heilige Geist kam,
   Zwölf tapfere Heilige kannten ihre Hoffnung, und verhöhnten Kreuz und Flamme.
Sie trafen des Tyrannen Stahl, die blütige Löwenmähne;
   Sie beugten den Hals, den Tod zu spüren; Wer folgt in ihrem Zug?
(Übersetzung von “The Son of God Goes Forth to War” von Reginald Heber, 1783-1826).

Der Pfarrer Andrew M. Greeley (1928-2013) starb letzte Woche. Er war ein liberaler katholischer Priester, der die alte Moralität angriff und seine Ideen in der Soziologie eher als in der Bibel begründete. Zum Beispiel sagte Greeley, seine soziologischen Studien zeigten, die Katholiken sehen Gott als "ein Liebhaber, ein Ehemann, ein Freund und eine Mutter," und das ließ sie liberaler in ihren politischen Ansichten als Protestanten, die Gott als "König und Herr" ansehen. (Los Angeles Times, May 31, 2013, p. A11). Als ich das las, dachte ich, "Erklärt das woher die Inquisition kam?" Ich habe gelernt, solche durchbohrenden Fragen zu stellen, in den zwei liberalen Seminaren bei denen ich meine Abschlüsse machte. Zehntausende der Protestanten wurden von jenen Katholiken während der Inquisition auf dem Scheiterhaufen verbrannt, hatten geschmolzenen Blei in ihre Münde gegossen, und wurden auf der Folterbank gequält. Mit klingt das nicht, als ob jene Katholiken Gott als "Liebhaber, Ehemann, Freund und Mutter" ansahen, noch klingt das wie der milde Sohn Gottes. Jesus stand fest, aber er war nicht gemein! Er weinte über die, die weigerten, ihm zu folgen: " Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie." (Luk. 19,41). "I Surrender All." Singt es wieder!

Ich gebe alles auf, ich gebe alles auf,
   Alles zu dir, mein seliger Heiland, ich gebe alles auf.

III. Drittens muß man Christum lieber als alles andere haben.

“Es ging aber viel Volks mit ihm; und er wandte sich und sprach zu ihnen: So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.” (Luke 14:25-27).

Spurgeon sagte, die Lehre dieses Textes könne so verfaßt werden: "Wir müssen Christum am allerliebsten haben; sonst können wir nicht seine Jünger sein." Wenn uns die Auswahl gegeben würde, die ganze Welt oder Christum zu haben, "Gott sei Dank, es gibt viele von uns, die keine Minute warten würde, [Christum zu wählen]." "Die Bedeutung [dieser Verse] ist, Christus muß Diener vom ganzen Herzen haben, und wenn ihr kommt, seine Jünger zu werden, so müsst ihr euer ganzes Wesen mit euch bringen."

Andrew M. Greeley, der liberale Soziologe und Priester, sagte man solle Christum als "Ehemann und Freund" ansehen. So weit hatte er Recht. Pfarrer Greeley hat aber Christum als "König und Herr" verworfen. (Los Angeles Times, item.). Greeley irrte--Christus ist beide, Freund und König. Das verlangt aber eine biblische Einsicht, die Pfarrer Greeley nie hatte. Nur in einer echten Bekehrung kann man erfahren, Jesus liebt uns UND verlangt unsere volle Treue als unser Herr und König--beide auf ein mal!

Spurgeon sagte, "Der Teufel teilt sein Königreich gerne mit Christo...Christus will es aber nicht so haben; wenn wir sein Volk sein sollen, dann herrscht er über uns von Kopf zu Fuß, und er überläßt keine einzige Festung in uns, die er seines heißen kann. [Satan muß hin, und Christus muß auf dem Thron unserer Herzen sein]. Er ist gekommen, der König der Könige und Herr der Herren ist! Die Krone ruht auf seinem Stirn, und er duldet keine einzige Stunde, daß es ihm einen Rivalen gebe. Kommt also, was sagst du? Bist du vom ganzen Herzen für Christum? Wenn nicht, dann bist du keiner von seinen Jüngern. Höret zu, während ich noch mal den Text vorlese, 'So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.'” Luk. 14,26 (Spurgeon, item, S. 570).

Ich würde jeden neuen Gläubigen ermütigen--vor allem, schäme dich nie wegen Jesu! Der Menschensohn selber sagte, "Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit" (Luk. 9,26).

Wegen Jesu mich schämen! der liebe Freund
Von dem meine Hoffnung des Himmels hängt!
Nein! wenn ich rot werde, schäme ich mich deswegen,
Das ich mich furchte, seinen Namen zu sagen!
   (Übersetzung von “Jesus, And Shall It Ever Be”
     von Joseph Grigg, 1720-1768; die letzte Strophe vom Pastor bearbeitet).

Stehet für Christum auf, wo immer du bist! Lasse keinen Skeptiker oder Schlingel wie "Pfarrer" Andrew Greeley Christum herabreißen! Nein! Stehet für Jesum auf! Singet es!

Zum Kampf, ihr Streiterscharen, die ihr dem Herrn euch weiht!
Wir werden es erfahren, Der Herr geht mit im Streit!
Als Siegeszeichen halten wir stets sein Kreuz empor
Den feindichen Gewalten entfällt der Mut davor.
   (Übersetzung “Stand Up, Stand Up For Jesus”
     von George Duffield, 1818-1888; Übersetzung von J. Meyer).

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

Die wahre Anwendung unseres Textes ist diese--bist du ein Jünger Christi? Hast du Jesum lieber als deine eigene Familie und dein eigenes Leben? Has du ihn lieber als alles in der Welt? Hast du dich ihm vom ganzen Herzen aufgegeben? Beweisest du deine Treue zu ihm durch deine Lebensweise? Bist du ein echter Jünger Christi? Wenn nicht, dann mahne ich dich dringend, gebe dich zu Christo sofort auf! Vergiß nicht, Christus sagte,

“Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben will behalten, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinet-und des Evangeliums willen, der wird's behalten. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele löse.” (Mark. 8,34-37).

Wirf zur Seite alles, das Gott nicht gefällt! Komme mit ganzem Herzen zu seinem Sohn! Höre auf, dieser Welt zu trauen, und traue nur Jesu, der der Christus heißt! Er wird dich mit dem Blut rein machen, das er vergoß, als er an deiner Stelle starb, deine Sünden am Kreuz zu bezahlen.

Wenn du mit uns reden möchtest, wie man echter Christ wird, ein echter Jünger Christi, verlasse nun deinen Platz, und gehe jetzt hinten im Saal. Dr. Cagan wird dich zu einem ruhigen Raum bringen, wo wir reden und beten können. Wenn du jetzt zum ersten Mal hier bist, und hast eine Frage, verlasse nur deinen Platz und gehe hinten im Saal, jetzt gleich. Dr. Chan, kommen Sie, bitte, und beten Sie für diese, die geantwortet haben. Amen

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(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

Schrift vor der Predigt von Herrn Abel Prudhomme gelesen: Luk. 14,25-33.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“The Son of God Goes Forth to War” (von Reginald Heber, 1783-1826).


GRUNDRIß VON

NACHFOLGE

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. ” (Luk. 14,33).

(Luk. 14,25. 26-27; Matth. 6,33)

I.   Erstens muß man Christum lieber als die Verwandten haben.

II.  Zweitens müssen wir Christum lieber als unsere eigenen Leben
haben, Luk. 19,41.

III. Drittens muß man Christum lieber als alles andere haben,
Luk. 14,25-27; 9:26; Mark. 8,34-37.