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ERFÜLLUNG UND RECHTFERTIGUNG – VON CHRISTO BESORGT

(PREDIGT NR. 13 ÜBER JES. 53)
SATISFACTION AND JUSTIFICATION – OBTAINED BY CHRIST
(SERMON NUMBER 13 ON ISAIAH 53)
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 14. April 2013

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden.” (Jes. 53,11).


Dieser Text ist so bedeutungsvoll, daß jedes Wort davon unserer Achtung wert ist. Deshalb werde ich nicht weit vom Text abwandern, noch werde ich viele Beispiele geben. Es reicht in einer Predigt, die wunderbaren Wahrheiten in diesem Text auszulegen; die Worte so schlicht und einfach zu machen, daß jeder Besucher, der heute Abend in unserer Kirche ist, nach Hause gehen und die einfache, doch tiefgreifende, Bedeutung dieser Worte verstehen kann,

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden.” (Jes. 53,11).

Gott öffne dein Herz, die Wahrheit in diesem Vers zu begreifen. Denn wir sagen dir, wenn wir über diesen Text predigen, “Neige deine Ohren, und komme zu mir. Höre, und deine Seele wird leben.”

Dieser Vers betrifft drei Sachen. Erstens gibt es Christum, der die Gerechtigkeit Gottes erfüllt. Zweitens gibt es die Kenntnis der Rechtfertigung vieler durch Christum. Drittens gibt es die Ertragung Christi der Sünde, der dem gläubigen Sünder völlig rechtfertigt.

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden.” (Jes. 53,11).

I. Erstens erfüllt das Leiden Christi die Gerechtigkeit Gottes.

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben....” (Jes. 53,11).

Dr. Jürgen Moltmann (1926-) ist Deutscher, der drei Jahre lang nach dem zweiten Weltkriege in der britischen Gefangenschaft war. Während seiner Gefangenschaft fing er an, die Bibel zu studieren. Aus dieser Erfahrung der Gefangenschaft und die Lesung der Bibel schrieb er In der Geschichte des dreieinigen Gottes: Beiträge zur trinitarischen Theologie (Gütersloher Verlagshaus, 2010). Dr. Moltmann ist ein liberaler Theologe, und ich stimme meistens mit seinen Schreiben sicherlich nicht überein. Er hat aber doch gewisse Einsichte. Moltmann sieht, zum Beispiel, das Kreuz als das Ereignis, in dem Gott seine Solidarität mit dem “von Gott verlassenen” Menschengeschlecht. Gott offenbart am Kreuz seine Liebe zu den Sündern, und Gott der Sohn erleidet die Trennung vom Vater, damit Gott die Schmerzen und die Leiden “von innen aus” kennenlernt. Moltmann hat es meistens nicht richtig verfaßt, aber er hat doch die Leiden der Personen der Dreinigkeit bei der Kreuzigung richtig ausgelegt, und ich meine, das sei wichtig. Meiner Ansicht nach ist das etwas überlegenswertes--die Leiden der Personen der Dreieinigkeit während der Kreuzigung.

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben....” (Jes. 53,11).

Spurgeon sagte,

In diesen Worten hören wir Gott den Vater reden, betreffend seinen Sohn, wie er erklärt, da er Seelenleiden ertragen hatte, er werde ihm eine befriedigende Belohnung versichern. Wie erfreulich es ist, die Mitarbeit der verschiedenen Personen der heiligen Dreieinigkeit in der Sache der Seligkeit anzuschauen! (C. H. Spurgeon, The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1980 Nachdruck, Band 61, S. 301).

"Er," das heißt, Gott der Vater, "wird, daß seine Seele gearbeitet hat,...sehen," das heißt, die Arbeit der Seele des Sohnes; "und die Fülle haben." Wie es Spurgeon ausdrückte, "In diesen Worten hören wir Gott den Vater reden, betreffend seinen Sohn."

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben....” (Jes. 53,11).

“Daß seine Seele gearbeitet hat” geht um die innerlichen Schmerzen und Todesqual, die er während seiner Leiden wegen unserer Sünden erlitt. Wir sollen die körperlichen Leiden Christi nicht unterschätzen. Wir sollen nie leichtfertig daran denken, wie Christus unter Pontio Pilato halbtot gepeitscht wurde. Wir sollen die Bedeutung davon, wie Christus angespien und mit Dornen gekrönt wurde, nie unterschätzen. Und wir sollen gewiß die Bedeutung davon, wie seine Hände und Füsse durchstochen wurden und die Schmerzen und Durst, die er für uns am Kreuz erlebte, nicht zu gering bewerten. “Doch,” sagte Spurgeon, “die Arbeit seiner Seele war die Hauptsache, und davon spricht der Text...Jesus Christus hat so [schwer] gelitten, da kann ich kaum hoffen, seine Leiden zu begreifen, oder euch sie mit Worten irgendwelcher Art zu übertragen.” (Spurgeon, item, S. 302-303). Man hat gesagt, “die Seelenleiden Christi waren die Seele seiner Leiden,” (item, S. 302), das Herz seiner Leiden, das Hauptteil seines Todesquals.

Mit “gearbeitet” werden bezeichnet die Traurigkeit, Leiden und Schmerzen, die Christus in “seiner Seele” erlebte, als das Gewicht der Menschensünde, und das Urteil von Gott dem Vater auf ihn herunterkam. Das hat Christus ganz klar im Garten Gethsemane erlebt, bevor er verhaftet wurde, bevor er gepeitscht wurde, bevor er gekreuzigt wurde. Das schließt auch die Traurigkeit und seelischen Schmerzen ein, die er weiter am Kreuz erlebte. Wie es Dr. Gill ausdrückte,

Die Arbeit seiner Seele ist die Mühen und die Schwierigkeit, die er ertrug, als er die Seligkeit seines Volkes ausarbeitete; sein Gehorsam ud Tod, seine Schmerzen und Leiden; denn das Wort erwähnt eine Frau, die gebärt [die Schmerzen beim Geburt]; und alle Todesqualen und Schmerzen die er erlebte. (John Gill, D.D., An Exposition of the Old Testament, The Baptist Standard Bearer, 1989 Nachdruck, Band 5, S. 315).

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben....” (Jes. 53,11).

“Und die Fülle haben” entspricht die Versühnung des Zornes Gottes. Gott der Vater, ist befriedigt, oder, dürfen wir sagen, versühnt.

“Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht” (II Kor. 5,21)

“Und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünden” (I Joh. 2,2).

“Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt”
   (Röm. 3,25). (Schlachter, 2000).

Dr. John MacArthur, auch wenn er über das Blut Christi irrte, sagte richtig,

Das Wort [Versühnung] heißt “Besänftigung” oder “Befriedigung.” Das Opfer Jesu am Kreuz befriedigte die Forderungen der Heiligkeit Gottes nach der Bestrafung der Sünde...Also hat Jesus Gott versühnt oder befriedigt (John MacArthur, D.D., The MacArthur Study Bible, Word Publishing, 1997, Anmerkung zu I Joh. 2,2).

Mir scheint es merkwürdigt, er irrt im Bezug auf das Blut, hat aber mit der Versühnung recht! Also sehen wir die Versühnung, die Befriedigung des Zornes Gottes, wie sie Jesus, in seinen Todesqualen, erlebte. Die Leiden Jesu "befriedigte" die Gerechtigkeit Gottes, versühnend, besänftigend.

“Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.” (II Kor. 5,21).

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben....” (Jes. 53,11).

Die Leiden Christi haben die Gerechtigkeit Gottes befriedigt, damit es möglich wurde, daß wir selig werden.

II. Zweitens wird die Kenntnis Christi viele gerecht machen.

Lasset uns aufstehen und den Text vorlesen, bis zu “viele gerecht machen.”

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen” (Jes. 53,11).

Nehmet bitte Platz.

Der Prophete Jesaja nennt Christum Gottes “Knecht” bei Jes. 52,13. Und hier, in unserem Text, wird Christus Gottes “Knecht, der Gerechte.” Christus ist gerecht, weil er “von keiner Sünde wußte.” (II Kor. 5,21). Er ist der Sohn Gottes ohne Sünde, der “gerechte Knecht” von Gott dem Vater.

Christus wird “viele gerecht machen.” (V. 11). Da steht das Herz des Evangelii. Wir rechtfertigen uns nicht durch den Gehorsam zum Gesetz Gottes,

“darum daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann ” (Röm. 3,20).

Wir können uns selbst nicht rechtfertigen, denn wir sind von der Natur aus Sünder. Uns wird die Gerechtigkeit nur durch die Gerechtigkeit zugerechnet. "Zurechnen" ist ein rechtlicher Ausdruck. Uns wird die Gerechtigkeit nur durch die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi zugeschrieben. Gottes "Knecht, der Gerechte [wird] viele gerecht machen" (Jes. 53,11) durch die Zurechnung seiner Gerechtigkeit zu ihnen!

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen” (Jes. 53,11).

John Trapp erinnert uns, der Kardinal Contarenus wurde von einem anderen katholischen Kardinal, Pighius, hingerichtet. Weil Contarenus diesem Vers buchstäblich glaubte wurde er “Protestant” genannt, und wegen seines Glaubens hingerichtet, daß “man die Rechtfertigung durch die Erbarmen Gottes und Verdienste Christi” hat. (John Trapp, A Commentary on the Old and New Testaments, 1997 Nachdruck, Band III, S. 410-411, Anmerkung zu Jes. 53,11). Kardinal Contarenus hatte aber recht! Und die anderen Kardinäle irrten!

“Mein Knecht, der Gerechte, [wird] viele gerecht machen.” Waren diese Worte des Sterbens wert! Gewiß, ja! Das ist das Herz unseres baptistischen und protestantischen Glaubens! Wir rechtfertigen uns nicht selbst, wie die Anhänger der Entscheidungsheologie von Finney und die Katholiken lehren! Ach, nein!

“Doch weil wir wissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum” (Gal. 2,16).

“Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum, daß wir durch den Glauben gerecht würden.” (Gal. 3:24).

Es ist Christus, Gottes "Knecht, der Gerechte," der viele gerecht macht!

Wie geschieht das aber? Wie macht Christus “viele gerecht”? Macht er sie gerecht durch ihr eigenes Werk, etliche Sünden aufzugeben? Nein! Das ist der Katholizismus und die Entscheidungstheologie! Macht er sie gerecht, weil sie “das Sündergebet” sagten, oder wohl nach einer Predigt “hervorkamen”? Nein! Das ist Katholizismus und Entscheidungstheologie! Macht er sie gerecht weil sie einen “Seligkeitsplan” gelernt und Joh. 3,16 auswendig gelernt haben, und ein “Sündergebet” gebetet haben? Nein! Auch das ist Katholizismus und die Entscheidungstheologie!

Wie kannst du also gerecht werden? Wie kannst du rein und gerecht vor Gott gemacht werden? Das ist die ewige Frage! Das ist die große Frage von Bildad im Buch Hiob! Er sagte,

“Und wie kann ein Mensch gerecht vor Gott sein? Und wie kann rein sein eines Weibes Kind? ” (Hiob 25,4).

Und es tönt die Antwort in den Worten unseres Textes,

“Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen” (Jes. 53,11).

Oder, wie Spurgeon es übersetzte, "durch die Kenntnis von ihm wird mein gerechter Knecht viele gerecht machen" (C. H. Spurgeon, The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1980 Nachdruck, Band 63, S. 117). Spurgeon sagte also,

Die ganze Weise, auf der ich das Ergebnis des Opfers Christi bekomme ist durch Kenntnis und Glauben--nicht durch eigene Werke...”denn durch des Gesetzeswerke wird kein Fleisch gerecht.” “denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.” “die Gnade und Friede ist durch Jesum Christum geworden,” und diese kommen durch Glauben und Erkenntni--wenn wir ihn erkennen...durch ihn...werden wir gerecht.” (item).

“Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.” (Röm. 4,5).

“Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du ...selig! ”
       (Ap. 16,31).

“Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen” (Jes. 53,11).

Das Leiden Christi erfüllt die Gerechtigkeit Gottes. Die Erkenntnis Christi selber macht viele gerecht. Und –

III. Drittens bringt das Ertragen Christi der Sünde den Sündern die volle Versühnung.

Stehet bitte auf und leset den Text wieder vor. Paßt besonders auf die letzten fünf Worte.

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden. ” (Jes. 53,11).

Setzt euch, bitte.

Christus wird “viele gerecht machen, denn er trägt ihre Sünden.” Der ganze Grund, das ganze Grundwerk unserer Versühnung und Seligkeit, wird mit diesen Worten offenbart: “er trägt ihre Sünden.” In Jes. 53,5 steht es,

“Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. ” (Jes. 53,5).

In Jes. 53,6 steht es,

“der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.” (Jes. 53,6).

In Jes. 53,8 steht es,

“da er um die Missetat meines Volkes geplagt war.” (Jes. 53,8).

Es steht auch in I Petr. 2,24,

“welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz ” (I Peter 2,24).

Wie Spurgeon es übersetzte, “...durch die Erkenntnis von ihm wird mein gerechter Knecht viele gerecht machen.”

Da habt ihr den ersten Punkt des Evangelii Christi—klar und schlicht. Die Leiden Christi befriedigten die Gerechtigkeit Gottes. Die Erkenntnis Christi bringt mit sich die Rechtfertigung. Die Ertragung Christi der Sünde bringt die volle Seligkeit zu den Sündern, die Christum durch den Glauben erkennen. Wunderbares Evangelium! Wunderbare Erlösung! Nie in der Geschichte, weder davor noch danach, ist so was geschehen!

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen” (Jes. 53,11).

Vorgestern Abend lasen Wesley und ich am Internet vom Schauspieler John Carradine. Er hatte in mehr als 300 Filmen Rollen, mehr als jeder andere Schauspieler. Als er in Mailand, Italien, starb, da tat man seine Leiche in einen Sarg und brachte sie zum Haus eines seiner Söhne. Der Sohn war betrunken. Er öffnete den Sarg und schenkte Schnapps in den offenen Mund seines toten Vaters.

Ich frage euch also, konnte der Tote den Schnapps schmecken? Selbstverständlich nicht! Und wenn ich euch von den wunderbaren Dingen, die Christus getan hat, uns selig zu machen, da könnt ihr das auch nicht schmecken. Warum? Weil ihr geistlich tot seid. Wie in der Bibel steht, ihr seid “tot...in den Sünden”. (Eph. 2,5). Das ist eben das Wesen der Sünde, Den Sachen Christi bist du tot. Du kannst sie nicht schmecken. Du kannst sie nicht spüren. In Bezug auf die Dinge Gottes bist du genau so tot wie John Carradines Leiche in jenem Sarg. Wenn Christus dir das Leben nicht gibt, so wirst du in die Ewigkeit verloren hinausgehen! Man muß dich schreien lassen, “Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?” (Röm. 7,24).

Wenn ein Mensch so ausschreit, aus der Tiefe des Herzens, dann ist man der Seligkeit nahe. Hast du so ausgeschrien? Hast du gespürt, du bist vor Gott tot, und Christus alleine kann dich retten? Bist du zu Christo bekehrt worden? Wenn nicht, wirst du zu Christo, zum Lamm Gottes der nimmt hinweg die Sünde der Welt, schauen? Wirst du zu ihm schauen und ihm jetzt trauen? Höre wieder die Worte, die Herr Griffith vor einigen Minuten sang.

Wenn du von der Sünde sehnest frei zu sein,
Schau auf das Lamm Gottes;
Er, dich zu retten, starb auf dem Kalvarienberg,
Schau auf das Lamm Gottes.
Schau auf das Lamm Gottes, Schau auf das Lamm Gottes,
Denn er allein kann dich heilen,
Schau auf das Lamm Gottes.
(Übersetzung von “Look to the Lamb of God”
   von H. G. Jackson, 1838-1914).

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

Schrift vor der Predigt von Dr. Kreighton L. Chan gelesen: Jes. 53,1-11.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“Look to the Lamb of God” (von H. G. Jackson, 1838-1914).


GRUNDRIß VON

ERFÜLLUNG UND RECHTFERTIGUNG – VON CHRISTO BESORGT

(PREDIGT NR. 13 ÜBER JES. 53)
SATISFACTION AND JUSTIFICATION – OBTAINED BY CHRIST
(SERMON NUMBER 13 ON ISAIAH 53)
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden.” (Jes. 53,11).

I.   Erstens erfüllt das Leiden Christi die Gerechtigkeit Gottes.
Jes. 53,11a; II Kor.5,21; I Joh. 2,2; Röm. 3,25.

II.  Zweitens wird die Kenntnis Christi viele gerecht machen.
Jes. 53,11b; 52,13; II Kor. 5,21; Röm. 3,20; Gal. 2,16;
Gal. 3,24; Hiob 25,4; Röm. 4,5; Ap. 16,31.

III. Drittens bringt das Ertragen Christi der Sünde den Sündern
die volle Versühnung. Jes. 53,11c; 53:5. 6. 8; I Petr. 2:24;
Eph. 2,5; Röm. 7,24.