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CHRISTUS—VON DEN MASSEN VERWORFEN

(PREDIGT NR. 3 ÜBER JESAJA 53)
CHRIST – REJECTED BY THE MASSES
(SERMON NUMBER 3 ON ISAIAH 53)
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Morgen, den 10. März 2013

“Aber wer glaubt unsrer Predigt, und wem wird der Arm des HERRN offenbart? Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.” (Jes. 53,1-2).


Jesaja sagte, nur einige werden seiner Verkündigung des leidenden Knechtes glauben, und nur einige werden seine Gnade erleben. Der Apostel Johannes zitierte Jes. 53,1, den Unglauben der meisten Juden zur Zeit Christi zu beschreiben.

“Solches redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Und ob er wohl solche Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn, auf daß erfüllet werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte: "HERR, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des HERRN offenbart?” (John 12:37-38).

Der Apostel Paulus zitierte diesen Vers auch, 30 Jahre nach der Himmelfahrt Christi, um zu zeigen, die meisten Heiden werden dem Herrn Jesu Christo nur einigermaßen freundlicher als die Juden sein. Paulus schrieb,

“Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen.…Aber sie sind nicht alle dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja sagt: HERR, wer glaubt unserm Predigen?" (Röm. 10,12. 16).

Dasselbe hat uns der Herr Jesus Christus gesagt. Er sagte, die Anzahl der seligen Gläubigen an ihn werde nur wenig.

“Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden. (Matth. 7,14).

Christus lehrte dasselbe, als er sagte,

“Ringet darnach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele werden, das sage ich euch, darnach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun können.” (Luk. 13,24).

Die Leute in der Welt glauben üblicherweise, fast alle werden in den Himmel fahren. Jesus hat aber genau das Gegenteil gesagt,

“Wenige sind ihrer, die ihn finden.” (Matth. 7,14).

“Viele werden, das sage ich euch, darnach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun können.” (Luk. 13,24).

Diese unbequeme Wahrheit schallt auch in der trauernden Klage von Jesaja,

“Aber wer glaubt unsrer Predigt, und wem wird der Arm des HERRN offenbart?” (Jes. 53,1).

Man darf fragen, warum es so ist. Die Juden haben einen großen und mächtigen Herrscher erwartet, einen König der Herrlichkeit und des Reichtums, der ihr Messias sein sollte, und die Heiden erwarteten überhaupt keinen Messias! Wir sehen also, die allgemeine Menschheit erwartete nicht, Christus sollte als bescheidener, leidender Knecht kommen, der am Kreuz sterben würde, die Schuld ihrer Sünden zu bezahlen.

Im achten Kapitel der Apostelgeschichte war der äthiopische Kammerer diesen Tatsachen genau so blind wie die Priester und Pharisäer des Judentums. Er las den 53. Kapitel von Jesaja, als der Evangelist Philip auf seinen Wagen einholte.

“Da lief Philippus hinzu und hörte, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehst du auch, was du liesest? Er aber sprach: Wie kann ich, ....” (Ap. 8,30-31).

Dieser Afrikaner war ein Bekehrter zum Judentum. Er war mit der Schrift kündig, doch er war so blind wie die jüdischen Schriftgelehrten, wenn es um diese Perikope der Schrift ging.

Mir scheint es, jeder könnte aus dieser Perikope sehen, der Messias, als er kam, würde weder reich noch berühmt sein, mit Gepränge und menschlicher Herrlichkeit umgeben, sondern würde “voller Schmerzen und Krankheit” kommen, um “der Allerverachteteste und Unwerteste” zu sein. Doch, obwohl diese Wahrheit deutlich in der Bibel geschrieben worden war,

“Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.” (Joh. 1,11).

Im großen und ganzen akzeptierte das Volk Israel Jesum nicht als ihren Messias, obgleich er in dieser biblischen Weissagung so vollkommen beschrieben wurde. Der Prophete gibt uns den Grund, warum sie ihn verwarfen, im zweiten Vers unseres Testes,

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.” (Jes. 53,2).

Wir sollen die Juden, die ihn verwarfen, aber nicht härter beurteilen als die Heiden, die ihn meistens auch verwarfen. Spurgeon sagte,

Vergeßt nicht, was von den Juden galt, galt auch von den Heiden. Das Evangelium Jesu Christi ist das einfachste Ding in der Welt, doch niemand versteht es, bis er von Gott gelehrt wird...Die Sünde hat dem Menschengeschlecht in Bezug auf geistliche Sachen eine geistige Unfähigkeit beigebracht...und wie steht es mit euch? Seid ihr auch blind?...Seid ihr auch blind? Ach, wenn ihr so seid, möge [Gott] euch im Glauben Jesu Christi unterrichten (C. H. Spurgeon, “A Root out of Dry Ground,” The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1971 Nachdruck, Band XVIII, S. 565-566).

Wenn wir nun auf den zweiten Vers in unserem Text schauen, da sehen wir drei Gründe, warum Jesus verworfen wird. Leset den zweiten Vers vor,

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.” (Jes. 53,2).

I. Erstens wird Christus verworfen, weil er den Menschen wie ein Sproß, ein Ausläufer aussieht.

Deshalb glauben wenige an Jesum.

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis...” (Jes. 53,2).

Oder, wie Dr. Gill sagte, “Als kleiner Ausläufer, wie das Wort bedeutet, der aus dem Wurzel eines Baumes wächst...den man kaum merkt noch pflegt, von dem nichts erhofft wird; und der Ausdruck bezeichnet das [bescheidene] und nichtsversprechende Aussehen Christi zu seiner [Geburt]; so haben die Juden im Allgemeinen ihm nicht geglaubt und ihn verworfen und verachtet.” (John Gill, D.D., An Exposition of the Old Testament, The Baptist Standard Bearer, 1989 Nachdruck, Band I, S. 310-311).

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis...” (Jes. 53,2).

Das bedeutet, Christus ward geboren und wuchs “vor” Gott dem Vater auf, der auf ihn aufmerksam war und ihn verstärkte. Doch, wie Dr. Young sagte, “Den Menschen jedoch sah der Knecht [Jesus] wie ein Ausläufer aus...Die Menschen schneiden Ausläufer ab, denn sie saugen das Leben aus dem Baum und sind nach der Ansicht der Menschen wegzuschmeißen” (Edward J. Young, Ph.D., The Book of Isaiah, William B. Eerdmans Publishing Company, 1972, Band 3, S. 341-342).

War das doch nicht gerade der Grund, warum die hohen Priester und Pharisäer Jesum loswerden wollten? Sie sagten,

“Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.” (Joh. 11,48).

“Die Menschen schneiden Ausläufer ab, denn sie saugen das Leben aus dem Baum und sind nach der Ansicht der Menschen wegzuschmeißen.” (Young, item). Sie hatten Angst, sie verlieren ihr Volksbewußtsein als jüdisches Volk, wenn sie an ihn glaubten. Als “ein Reis”, ein Ausläufer, sie furchteten, er “sauge das Leben aus dem Baum” ihres Volkes.

Ist das nicht auch eben der selbe Grund, warum auch du verwirfst ihn? Denke ernsthaft daran! Stimmt das nicht auch von dir—du hast Angst, du verlierst etwas, was dir wichtig scheint—wenn du zu ihm kommst und ihm trauest? Ist es nicht wahr, du hast Angst, Christus werde “das Leben aus dem Baum” nehmen, er werde etwas wegsaugen, das dir sehr wichtig ist?

Ich habe Dr. Cagan gebeten, mir eine Kopie eines Artikels, der in der Saturday Evening Post in Oktober, 1929, war. Es war ein Interview mit dem großen Physiker, Dr. Albert Einstein. Der Interviewer fragte ihn, “Akzeptieren Sie, daß Jesus tatsächlich lebte?” Einstein antwortete, “Ohne Zweifel. Niemand kann die Evangelien lesen, ohne die aktuelle Anwesenheit von Jesu zu spüren. Kein Mythos ist so mit Leben gefüllt.” (The Saturday Evening Post, 26 Oktober 1929, S. 117). Einstein hatte eine sehr hohe Ansicht an Christum. Traurigerweise wurde er nie bekehrt. Was hat ihn zurückgehalten? Es was keine intellektuelle Sache. Einstein war aber Ehebrecher, und er wollte diese Sünde nicht aufgeben. Es ist so einfach. Man muß gewisse Sachen aufgeben, echter Christ zu werden.

Ich wäre nun Irrlehrer, wenn ich euch sagte, das stimmt nicht. Wenn ich euch sagte, ihr könnt zu Christo kommen, überhaupt ohne was zu verlieren, da würde ich eine falsche Lehre predigen. Selbstverständlich kostet es etwas, zu Jesu zu kommen! Es kostet dein ganzes Leben! Wie könnte Christus es deutlicher ausdrücken? Er sagte,

“Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben will behalten, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinet-und des Evangeliums willen, der wird's behalten. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele löse.” (Mark. 8,34-37).

Das ist deutlich genug, nicht wahr? Wer zu Christo kommen will muß sich selbst leugnen; man muß die eigenen Einstellungen, die eigenen Vorhaben, die eigenen Ziele aufgeben. Man muß sich zu ihm aufgeben. Christo zu trauen bedeutet eben das. Man traut ihm—nicht sich. Man gibt sich zu ihm über—nicht zu den eigenen Gedanken und Zielen. Man “verliert” das Leben, indem man es zu ihm aufgibt. Es ist nur wenn man das Leben zu Christo aufgibt, und auf der Weise es verliert, daß man für alle Ewigkeit selig wird.

Das Wort, das man mit “Reis” übersetzt, bedeutet also, Christus gibt das Leben vor Gott. Er ist aber, nach der Ansicht der Menschen, einer, der das Leben nimmt, und deshalb verwerfen ihn die meisten Leute. Sie wollen nicht, daß er ihr Leben übernehme! Sie haben Angst, ihr Leben loszulassen und ihn sie führen zu lassen

.

II. Zweitens wird Christus verworfen, weil er den Menschen wie ein Wurzel aus dürrem Erdreich aussieht.

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. (Jes. 53,2).

Meine Zeit ist schon erschöpft, weil ich zu viel Zeit mit meinem ersten Punkt verbracht habe. Wir können aber leicht sehen, wie Christus wie “ein Wurzel aus dürrem Erdreich” aussah. Dr. Young schrieb,

Dürres Erdreich deutet an die bescheidenen Umstände und Hintergrund, bei denen der Knecht [Christus] erscheinen sollte. Est unterstellt die elenden Umstände unter denen der Knecht lebte...Eine Wurzel in dürrem Erdreich kann nur mit Schwierigkeit das Leben behalten. (Young, item, S. 342).

Diese Weissagung geht an die Armut, in der Christus geboren ist. Sein adoptiver Vater war einfacher Zimmermann. Seine echte Mutter Maria war ein armes Magd. Er ist in einem Stall geboren, und unter den Armen aufgewachsen, “wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich”. Sein Lebenswerk war unter den Armen und Bescheidenen. Seine Jünger waren bloß Fischer. Er wurde vom König Herodes, vom römischen Landespfleger Pilato, von den Schriftgelehrten und Pharisäern, “wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich”, verworfen. Sie haben ihn halbtot gepeitscht, und dann nägelten sie seine Hände und Füsse ans Kreuz. Sie legten seine gebrochenes, totes Leib in ein verliehenes Grab. Sein ganzes Leben auf Erden, sein Leiden und sein Tod, geschahen alle “wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.” Aber, Gott sei Dank, er erstand am dritten Tage, “wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich”! Wie der kleine Ausläufer aus einer Pflanze nach einem unerwarteten Gewitter, so ist Christus herausgesprungen, lebendig aus den Toten, “wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.” Halleluja!

Doch die meisten Leute glauben nicht an ihn. Sie halten ihn für einen “Lebensauger” und einen “toten Juden.”

“Aber wer glaubt unsrer Predigt, und wem wird der Arm des HERRN offenbart? Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.…” (Jes. 53,1-2).

III. Drittens wird Christus verworfen, da er keine Gestalt noch schöne hat, da ist keine Schöne, die uns gefallen sollte.

Stehet bitte auf, und leset den zweiten Vers vor.

“Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.” (Jes. 53,2).

Nehmet bitte Platz.

Jesus hat “keine Gestalt noch Schöne,” keine äußerliche Vorgebung der Majestät und Herrlichkeit. Dr. Young schrieb, “Wenn wir den Knecht [Christum] sehen, da sehen wir keine Schöne, die uns gefallen sollte. Wir beurteilen ihn also nach dem äußerlichen Aussehen, und ist weder gerecht noch richtig. Das ist ein trauriges Bild. Der Knecht [Christus] lebte unter den Seinen, und hinter seiner leiblichen Gestalt. Das Auge des Glaubens hätte die wahre Herrlichkeit sehen sollen; aber, weil es nur auf sein äußerliches Aussehen schaute, da fand Israel keine Schönheit, die seinem Auge gefallen sollte...das Aussehen des Knechts [Christi] war solches, daß man, von einem falschen Blickpunkt, ihn vollkommen falsch beurteilen würde.” (Young, item).

Äußerlich hat Jesus weder Schönheit noch Majestät als weltliche Anziehungskraft. Er bietet die Dinge nicht an, die die meisten Menschen anreizen. Er bietet weder Erfolg, noch Ruhm, noch Geld, noch weltliche Vergnügen. Ganz im Gegenteil. Am Anfang dieses Gottesdiensts las Herr Prudhomme das Teil der Schrift, das uns sagt, was Christus anbietet.

“Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben will behalten, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinet-und des Evangeliums willen, der wird's behalten. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele löse.” (Mark. 8,34-37).

Christus bietet die Selbstverleugnung an. Christus bietet den Verlust der Kontrolle über das eigene Leben und Schicksal an. Christus bietet die Seligkeit der Seele, die Vergebung der Sünden, und das ewige Leben an. Das sind Dinge, die nicht greifbar sind, Dinge, die man durch eigene Kraft oder Sicht weder antasten noch sehen kann, Dinge, die von Natur aus geistlich sind. Deshalb wird Christus von jenen verworfen, deren innere Augen von Gott nicht aufgemacht worden sind, denn

“Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein.” (I Kor. 2,14).

Heute Morgen, aber, wundere ich mich, ob Gott vielleicht deinem Herzen spricht. Ich wundere mich ob Gott dir vielleicht sag, "Obwohl es keine Gestalt noch Schöne gibt, die uns gefallen soll, doch ziehe ich dich zu meinem Sohn." Hast du das je in deinem Herzen gespürt? Hast du je gedacht, die Welt biete nichts mehr an, als einen vergänglichen Moment des Vergnügens oder einen vergänglichen Moment des Erfolgs? Hast du je an deine Seele gedacht? Hast du je daran gedacht, wo du die Ewigkeit verbringst, wenn Jesus deine Seele mit seinem Blut nicht reinmacht? Hast du an diese Sachen gedacht? Wenn ja, wirst du im einfachen Glauben zu ihm kommen, der "hat keine Gestalt noch Schöne...keine Gestalt, die uns gefallen hätte"? (Jes. 53,2). Wirst du vor Jesu von Nazareth knien, und ihm vom ganzen Herzen trauen? Ich bete, du werdest das tun.

Laßt uns aufstehen, während Herr Griffith kommt, zwei Verse der Hymne, die er vor dieser Predigt sang, zu singen.

Nimm die Welt, doch gib mir Jesum. Ihre Freuden sind nur ein Name;
Seine Liebe währet aber für immer, Durch ewige Jahre immer die selben.

Nimm die Welt, doch gib mir Jesum, an sein Kreuz is mein Vertrauen;
Bis mit klarerer, hellerer Sicht, ich meinen Herrn ins Angesicht sehe.
Ach, die Höhe und Tiefe des Erbarmens! Ach, die Länge und Breite der Liebe!
Ach, die Fülle der Erlösung, Pfand des ewigen Lebens dort oben!
   (Übersetzung von “Take the World, But Give Me Jesus”
      von Fanny J. Crosby, 1820-1915).

Wenn Gott in deinem Herzen gesprochen hat, und du bist bereit, die Vergnügen dieser vergänglichen Welt zu verlassen, und wenn du bereit bist, dich Jesu Christo untertan zu sein, und du willst zu ihm im Glauben kommen, und du willst, daß sein Blut dich deiner Sünden reinmache, und wenn du darüber reden willst, gehe also jetzt bitte hinten im Saal. Dr. Cagan wird dich zu einer ruhigen Stelle bringen, wo dieses besprechen können. Ich bete, du wirst kommen und durch den einfachen Glauben an Jesum selig wirst. Dr. Chan, kommen Sie bitte, und beten Sie für alle, die geantwortet haben. Amen

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(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
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Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

Schrift vor der Predigt von Herrn Abel Prudhomme gelesen: Mark. 8,34-37.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
      “Take the World, But Give Me Jesus” (von Fanny J. Crosby, 1820-1915).


GRUNDRIß VON

CHRISTUS—VON DEN MASSEN VERWORFEN

(PREDIGT NR. 3 ÜBER JESAJA 53)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Aber wer glaubt unsrer Predigt, und wem wird der Arm des HERRN offenbart? Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.” (Jes. 53,1-2).

(Joh. 12,37-38; Röm. 10,12. 16; Matth. 7,14;
Luk. 13,24; Ap. 8,30-31; Joh. 1,11)

I.   Erstens wird Christus verworfen, weil er den Menschen wie ein Sproß,
ein Ausläufer aussieht, Jes. 53,2a; Joh. 11,48; Mark. 8,34-37.

II.  Zweitens wird Christus verworfen, weil er den Menschen wie ein
Wurzel aus dürrem Erdreich aussieht, Jes. 53,2b.

III. Drittens wird Christus verworfen, da er keine Gestalt noch schöne
hat, da ist keine Schöne, die uns gefallen sollte, Jes. 53,2c;
Mark. 8,34-37; I Kor. 2,14.