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DER CHRISTUS DES KREUZES

THE CHRIST OF THE CROSS
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

Am 20. Oktober 2013
in der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt

“Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums, das ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet, durch welches ihr auch selig werdet: welchergestalt ich es euch verkündigt habe, so ihr's behalten habt; es wäre denn, daß ihr umsonst geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift” (I Kor. 15,1-3).


Das ist die klare und kurzgefaßte Aussage des Apostels Pauli des christlichen Evangelii. Das Wort “Evangelium” heißt einfach “gute Nachricht.” Paulus schrieb an die Kirche zu Korinth, er hatte ihnen die gute Nachricht des Evangelii. Er schrieb ihnen, sie seien durch das Evangelium selig geworden, außer sie eine falsche Bekehrung hätten, “es wäre denn, daß ihr umsonst geglaubt hättet.” Dann wiederholte er die gute Nachricht, die er ihnen geliefert hatte. Das Evangelium hatte drei einfache Pünkte: (1) “Christus ist für unsere Sünden gestorben, nach der Schrift.” (2) “Er ist begraben worden.” (3) “Und er ist am dritten Tage auferstanden, nach der Schrift.” Das ist das Evangelium. Das ist die gute Nachricht, die treue Prediger durch die Jahrhunderte verkündigt haben. Als ich ordiniert wurde stand es in der Bescheinigung, ich sei zum “Dienst des Evangelii” ordiniert worden. Das heißt, man hat mich eingesetzt, das Evangelium zu predigen. Die Hauptsache, die ich im “Dienst des Evangelii” zu tun habe ist, ist das Evangelium zu predigen. (Deshalb wird das meistens auf Deutsch “das Predigtamt” genannt.) Dazu wird jeder Pastor berufen, ordiniert und eingesetzt. Und Paulus schrieb, “Ich erinnere euch...des Evangelii, das ich euch verkündigt habe.” (I Kor. 15,1). Ich muß aber mehrere Sachen von der Berufung, das Evangelium zu predigen, sagen.

I. Erstens machen viele heutigen Pastoren etwas anders als das Evangelium zum Mittelpunkt ihrer Predigt.

Es gibt welche, die über die Politik predigen. Ihre Predigte gehen um die Entwicklungen in der politischen Welt. Solche Prediger betonen selten die Seligkeit, weil sie meinen, das sei nicht notwendig. Das sind bloß politische Menschen. Vor Jahren, in der chinesischen Kirche, wo ich Mitglied war, gab es einen jungen Mann, der meinte, Dr. Lin sollte gegen den Krieg in Vietnam predigen. Anschließend verließ er die Kirche und nahm mehrere jungen Leute mit sich. Sie gliederten sich an die All Saints Episcopal Church in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Man meinte jene Kirche sei ganz “up to date”. Der Pastor, Dr. George Regas, predigte fast jeden Sonntag gegen den Krieg in Vietnam und über andere politischen Sachen. Nach einiger Zeit aber langweilten sich diese jungen Menschen aus unserer Kirche mit nur politischen Reden. Anschließend verließen sie jene Kirche und gingen zurück zur Welt. So weit wie ich weiß geht keiner von ihnen jetzt in die Kirche. So ist es in allen sogenannt führenden protestantischen Kirchengemeinschaften. Linkspolitisches Predigen hält das Volk nicht. Jede der führenden protestantischen Gemeinschaften hat Zehntausende, sogar Millionen, der Mitglieder in den letzten Jahrzehnten verloren, meistens weil ihre Predigte um die Politik und die sozialen Bedingungen gehen.

Dazu gibt es welche, die über die Psychologie predigen. Ihre Selbsthilfepredigte sind derart wie die von Robert Schuller und Joel Osteen. Ab und zu schmeißen sie irgend einen Vers aus der Bibel hinein, aber die Mehrheit ihrer Predigte haben die Bibel nicht als Mittelpunkt. Wie die Gesprächsprogramme im Fernsehen, da gehen ihre Predigte darum, wie man sich gut fühlt und den weltlichen Erfolg erlangt. Am vergangenen Dienstag sprach ich mit einer römisch-katholischen Krankenschwester, die jeden Sonntag zur Messe geht, und auch Joel Osteen am Fernsehen anschaut. Sie ist eine Filipinische Krankenschwester, die in einem Krankenhaus arbeitet, wo ich eine kleinere Operation hatte. Jedes Mal, als ich sie anschaute, hatte sie ein mürrisches Gesicht gemacht. Ich habe ihr einige Witze erzählt, doch ich konnte sie nicht zum Lächeln bringen. Als ich sie endlich von ihrer Religion fragte, da sagte sie, sie gehe in die Messe, und schaue auch Joel Osteen jeden Sonntag an, weil er ihr lehrt, wie man glücklich sein soll! Solche Prediger lassen die Leute sich wohl fühlen, aber haben wenig Einfluß auf ihre persönlichen Leben,, und gewiß wenig oder nicht auf die Seligkeit ihrer ewigen Seelen!

Drittens gibt es jene, die die Bibel Vers pro Vers lehren. Da es in der Bibel viele verschiedenen Sachen gibt, da springen diese Menschen immer umher, von einer Idee zu einer anderen, in ihren Predigten. Die meisten heutigen konservativen Pastoren machen das. Das ist aber zum großen Teil umsonst. Das ist fast immer so voll verschiedener Gedanken und Ideen, das die Predigt die Leben der Zuhörer nicht ändert. Mein Kollege, Dr. Cagan, besuchte die Kirche von Dr. John MacArthur mehrere Monate, bevor er bekehrt wurde. Dr. MacArthur hat interessante Auslegungen gegeben, aber diese haben Dr. Cagan nicht motiviert, die Seligkeit zu suchen. Er kam zu, und ging von, jener Kirche unselig, obwohl er ein ziemlich starkes Interesse daran hatte, Christ zu werden. Das leitende Thema bei den Vers-pro-Vers-Kirchen ist die Einstellung, das Studium der Bibel sei an sich das Ziel der Predigt. Die Bibel selber ist der Mittelpunkt, anstatt der Christus der Bibel. Das heißt Sandemannianism. Viele in solchen Kirchen werden kalt, aber klug, wie die alten Pharisäer.

Schließlich gibt es jene, die die “Anbetung” zum Mittelpunkt machen. Das hat mehrerlei Verdrehungen. Ein Freund, der auch Pastor ist, und ich waren Augenzeugen be einem verheerenden “Anbetungs-” Dienst, wor die Leute wie Löwen brüllten und kratzten einander, während andere schrien und auf dem Fußboden wie Besessene umherrollten. Bei einem anderen “Anbetungs-” Dienst (man kann das kaum “Gottesdienst” heißen) schaute ich mit meiner Frau und Söhnen, wie die Leute tatsächlich Götzen anbeteten, während sie lachten und und sich zu Boden warfen. Wir haben uns so gefühlt als wären wir in einem Irrenhaus! In einem anderen Ort, bei einer angeblich christlichen Universität, sah ich wie die Mädchen wie Huren tanzten, während roter Rauch aus einer Maschine strömte, und die Musik war betaubend laut. Andere, wenig auffallende, “Anbetungs-” Dienste bestehen aus stundenlangem Singen eines einzelnen Chores immer wiederholt, bis es schien, als ob die Leute fast hypnotisiert erschienen.. Bei solchen Diensten gibt es kaum Zeit für die wahrhaftige Predigt. Man braucht kaum zu sagen, Christus steht nicht am Mittelpunkt der Predigt bei solchen Kirchen!

Und der “Christus” von dem man bei solchen Diensten spricht, ist überhaupt nicht der wahre Christus. Der tatsächliche Christus des Evangelii wird zu den eigenen subjektiven Gefühlen des Zuhörers verwandelt. In seinem tiefgreifenden Buch, Christless Christianity, schrieb Dr. Michael Horton,

      Wiewohl wir von einem persönlichen Verhältnis zu Gott durch Jesum Christum reden möchten, da scheint es eigentlich kaum ein Verhältnis, außer mit sich selbst...Jesus wird mein Alter Ego. (Michael Horton, Ph.D., Baker Books, 2008, S. 43).

Ein junger Mann, den ich in letzter Zeit traf, sagte mir, “Ich brauche weder die Bibel noch die Kirche. Ich habe ein persönliches Verhältnis zu Christo, und mehr brauch ich nicht.” Viel modernes Predigen produziert solche Menschen, die meinen, ihre eigenen Gefühle und Gedanken seien Christus. Das ist ein anderer Jesus! Das ist ein falscher Christus! Das ist nicht das Evangelium, wovon Paulus in unserem Text schreibt. Solches Denken, und andere falschen Einstellungen, kommen von zu vielen Pastoren, die etwas anders als das Evangelium zum Mittelpunkt ihrer Predigt. Der Apostel Paulus schrieb von einem anderen “Evangelium, das ihr nicht angenommen habt.” (II Kor. 11,4). Alles, wovon ich hier gesprochen habe, hat am Mittelpunkt dieses “ander Evangelium.” Paulus schrieb in unserem Text,

“Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift” (I Kor. 15,3).

Das ist doch das Evangelium!

II. Zweitens ist der Mittelpunkt des Evangelii das Kreuz Christi.

In allen Arten der Predigt, die ich bis jetzt erwähnt habe, da steht das Kreuz Christi nicht am Mittelpunkt—nicht die Hauptsache—nicht das Fundament des Christentums. Dr. W.A. Criswell schrieb,

      Nehme man den Tod Christi aus der Mitteilung, und da bleibt nichts übrig. Der Prediger hat nicht mehr die “gute Nachricht,” das Evangelium der Vergebung unserer Sünden...Welche von diesen...Sorten der Christenheit ist die Christenheit des neuen Testaments. Ohne Zweifel ist das die Christenheit des Kreuzes. (W. A. Criswell, Ph.D., In Defense of the Faith, Zondervan Publishing House, 1967, S. 67).

Der Apostel Paulus schrieb,

“Es sei aber ferne von mir, mich zu rühmen, denn allein von dem Kreuz unsers HERRN Jesu Christi, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.” (Gal. 6,14).

“Christus ist für unsere Sünden gestorben.” Das war in der Predigt Pauli die Hauptsache. Er schrieb sogar zur Gemeinde zu Korinth, “ Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch, als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten.” (I Kor. 2,2). Wenn es die Christenheit der Bibel ist, so ist es die Christenheit des Kreuzes. Der große Spurgeon, der “Predigerfürst,” sagte, “Das Herz des Evangelii ist die Erlösung, und der Kern der Erlösung ist das stellvertretende Opfer Christi am Kreuz.”

Heute benützen den Symbol einer Taube, den Glauben zu vertreten. Mir scheint das aber fehlerhaft zu sein. Die Taube ist eine Abbildung des heiligen Geistes. Im Evangelium ist aber nicht die Hauptperson der Dreieinigkeit in der Geschichte des Evangelii. Im sechzehnten Kapitel des Johannisevangelium sagte Jesus, der Heilige Geist, “er wird nicht von sich selber reden.” (Joh. 16,13). Dazu sagte Jesus, “Derselbe wird mich verklären.” (Joh. 16,14). Der Auftrag des heiligen Geistes ist nicht, daß man auf ihn schaue, sondern Christum zu verklären. Also ist eine Kirche, deren Verkündigung den heiligen Geist zum Mittelpunkt macht, ist keine echt biblische Kirche. Der Apostel Paulus schrieb, Christus muß in unserem ganzen Amt und in unserer ganzen Predigt den Vorrang haben. Er schrieb, Christus

“.ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde; er, welcher ist der Anfang und der Erstgeborene von den Toten, auf daß er in allen Dingen den Vorrang habe. Denn es ist das Wohlgefallen gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit daß er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz, durch sich selbst.

Wir haben “durch das Blut an seinem Kreuz”--und nur durch das Blut am Kreuz Christi—die Vergebung der Sünden und den Frieden mit Gott!

Bist du bei Jesu für die reinmachende Kraft?
   Bist du im Blut des Lammes gewaschen?
Traust du völlig in dieser Stunde seiner Gnade?
   Bist du im Blut des Lammes gewaschen?
Bist du im Blut gewaschen, im seelenreinmachenden Blut des Lammes?
   Sind deine Kleider unbefleckt? Sind sie weiß wie Schnee?
Bist du im Blut des Lammes gewaschen?
    (Übersetzung von “Are You Washed in the Blood?”
      von Elisha A. Hoffman, 1839-1929).

Ach! Wertvoll ist der Strom
   Der mich weiß wie Schnee macht;
Keine andere Quelle kenne ich,
   Nichts außer dem Blut Jesu.
(Übersetzung von “Nothing But the Blood” von Robert Lowry, 1826-1899).

“Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden... ” (I Kor. 15,3).

Dr. Criswell schrieb,

       Was will er denn mit dem Wort “zuvorderst” sagen? Er redet nicht so sehr von der Zeit wie von der Bedeutung...Die Lehre der stellvertretende Versühnung unserer Sünden durch den Tod Christi [an der Stelle des Sünders] ist der Grundpfeiler der Gnade, das Herz des Evangelii. Keine andere Wahrheit steht so hoch...Alle große Lehren der heiligen Schrift deuten ans Kreuz.
       Ein Kritiker sagte einmel zu Charles Haddon Spurgeon, “Ihre Predigte klingen alle gleich,” und der berühmte Londoner Prediger erwiderte, “Ja, ich nehme meinen Text von irgendwo in der Bibel, und fliege stracks zum Kreuz.” Es gibt keine Vergebung ohne Versühnung; es gibt keinen Erlaß ohne das Vergießen des Blutes; es gibt keine Versöhnung ohne die Bezahlung der Schuld....
       Die Predigt des stellvertretenden Todes Christi ist die kennzeichnende, bestimmende Lehre des neuen Testaments. Sie unterscheidet unseren Glauben von allen anderen Religionen. Die christliche Verkündigung ist unverwechselbar eine der Erlösung. Ihr Grundzweck ist, den Menschen aus den Banden und Urteil der Sünden herauszuholen...Sie ist erstens und hauptsächlich ein Evangelium der Erlösung, die Kundgebung der guten Nachricht, Gott hat uns, um Christi willen, vergeben (W. A. Criswell, Ph.D., In Defense of the Faith, item, S. 68-70).

III. Drittens rettet uns der Christus am Kreuz aus unserer Sünde.

Die Muslimen glauben an Jesum—in einem Sinn. Sie heißen ihn “Isa”. Im Koran steht es auch, er ist von einer Jungfrau geboren. Es steht sogar darin, er ist in den Himmel gefahren. Einige närrische Leute meinen, das reicht. Hunderte aber der jungen Menschen in der muslimischen Welt wenden sich von der “Isa” Jesus des Korans ab. Mehr als je zuvor wenden sie sich zum Jesus der Bibel heute. Sie müssen fast immer die Verfolgung und Leiden erleben, dem Jesu der Christenheit zu trauen. Warum leiden sie, sogar auch Folterung erleben, unserem Jesu zu trauen? Ich sage euch warum! Der Jesus des Korans ist nicht gestorben, unsere Sünden zu bezahlen—darum! Im Koran steht es, er starb am Kreuz nicht, uns zu retten! Der Koran sagt ihnen aber nicht, wie sie ihrer Sünden vergeben werden. Der sagt ihnen, sie sollen gute Werke tun und den Regeln folgen, aber nicht wie man vergeben wird und als Kind Gottes angenommen wird. Der Koran kann das ihnen nicht sagen, weil der Koran leugnet, daß Jesus am Kreuz starb! Diese leiden große Verfolgung, an unseren Jesum zu glauben, weil er allein ihnen den Frieden mit Gott gibt. “Damit daß er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz.” (Kol. 1,20).

Würdest du Verfolgung leiden, um dem Christo am Kreuz zu trauen? Würdest du ausgerechnet dein Leben riskieren, um den Frieden mit Gott “durch das Blut an seinem Kreuz” zu finden? Sie tun's. Sie tun's jeden Tag. Würdest du durchs Feuer des muslimischen Haßes gehen, um Vergebung deiner Sünde zu finden, durch das Blut, das Christus am Kreuz vergoß, dich selig zu machen? Sie tun's. Sie tun's jeden Tag.

In Pastor Wurmbrands Zeitschrift, vor einiger Zeit, sah ich das Gesicht eines jungen muslimischen Mädchens in Indonesien. Sie haben Säure in ihr Gesicht geworfen, weil sie Jesu traute. Nun war ihr Gesicht häßlich, fast nicht zu beschreiben. Aber sie hat gelächelt. Man sagte, sie lächelte immer. Ihrer Meinung nach war es den Verlust ihres Gesichtes wert, das Kreuz Christi zu erlangen! Warum? Weil,

“Christus[ist] gestorben für unsre Sünden nach der Schrift... ”
       (I Kor. 15,3).

Meine Sünde—ach, die Freude dieses herrlichen Gedankens,
   Meine Sünde, nicht teilweise, sondern ganz--
Ist ans Kreuz genägelt worden, und ich trage sie nicht mehr,
   Lobe den Herrn, lobe den Herrn, O meine Seele!
(“It Is Well With My Soul” by H. G. Spafford, 1828-1888).

Ja, Christus ist in den Himmel wieder aufgefahren. Der Koran sagt aber so viel! Wenn du die Himmelfahrt Christi ohne das Kreuz—da hast du keine Seligkeit. Du mußt auch das Kreuz haben! Denn es war am Kreuz, wo Jesus den Preis deiner Sünde bezahlte. Ohne das Kreuz wird die Sünde nicht bezahlt, und es gibt keinen Frieden mit Gott. Nur der Christus am Kreuz kann dich von deiner Sünde retten! Nur der Christus am Kreuz goß sein heiliges Blut aus, dich aller Sünde rein zu machen. Ja,

“Christus[ist] gestorben für unsre Sünden nach der Schrift... ”
       (I Kor. 15,3).

Millionen der Marter und Heiligen haben gesagt, “Ich werde mich selbst für den Christum am Kreuz aufgeben! Ich werde meine Hände und Füsse für den Christum am Kreuz geben! Ich werde mein Leib den wilden Tieren für den Christum am Kreuz übergeben! Ich werde mein ganzes Leben für den Christum am Kreuz geben!”

Sie trafen den drohenden Stahl des Tyrannen,
   Die blutige Mähne des Löwen;
Sie beugten den Hals, den Tod zu spüren
   Wer folgt ihnen denn nach?
(Übersetzung von “The Son of God Goes Forth to War”
       von Reginald Heber, 1783-1826).

Sie sagten, es was das alles wert, und noch mehr, damit vom Christo am Kreuz ihre Sünden vergeben und weggewaschen wurden.

Wirst du Christum empfangen? Wirst du ihm trauen, heute Morgen gleich? Wirst du, wie Dr. Watts, sagen, “Hier, Herr, ich gebe mich selbst auf, Es ist alles, was ich kann”? Sage, “Ich bin bereit, mich dem Christo am Kreuz aufzugeben, der starb, mich von meiner Sünde zu retten.” Verlasse dann deinen Platz und gehe hinten im Saal. Dr. Cagan wird dich zu einem anderen Zimmer bringen, wo du dein Leben ihm einweihen kannst, der starb, dich von deiner Sünde zu retten. Gehe jetz hinten im Saal. Dr. Chan, beten Sie, bitte, daß jemand dem Christo am Kreuz heute Morgen trauen werde. Amen.

(ENDE DER PREDIGT)
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Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

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Schrift vor der Predigt von Herrn Abel Prudhomme gelesen: I Kor. 15,1-4.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“The Old Rugged Cross” (von George Bennard, 1873-1958).


GRUNDRIß VON

DER CHRISTUS DES KREUZES

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums, das ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet, durch welches ihr auch selig werdet: welchergestalt ich es euch verkündigt habe, so ihr's behalten habt; es wäre denn, daß ihr umsonst geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift” (I Kor. 15,1-3).

I.   Erstens machen viele heutigen Pastoren etwas anders als das Evangelium
zum Mittelpunkt ihrer Predigt II Kor. 11,4.

II.  Zweitens ist der Mittelpunkt des Evangelii das Kreuz Christi,
Gal. 6,14; I Kor. 2,2; Joh. 16,13.14; Kol. 1,18-20.

III. Drittens rettet uns der Christus am Kreuz aus unserer Sünde.,
Kol. 1,20.