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CHRISTUS—ÜBERALL ABGEWERTET

(PREDIGT NR. 4 ÜBER JESAJA 53)
CHRIST – UNIVERSALLY DEVALUED
(SERMON NUMBER 4 ON ISAIAH 53)
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Samstag Abend, den 16. März 2013

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. ” (Jes. 53,3).


Dr. Edward J. Young sagte,

Der Unglaube, den Jesaja hier abbildet, ist der selbe Unglaube, der sich überall um uns befindet. Die Menschen sagen angenehme und schmeichelhafte Sachen über [Christum]. Die loben seine Ethik, seine Lehre, sagen er sei ein guter Mann und großer Prophete gewesen, der Einzige, der die Antworte zu den Problemen, die der Welt bevorstehen, hat. Sie wollen aber nicht zugeben, daß sie Sünder sind, die ewige Strafe verdient haben, und daß der Tod Christi ein Opfer an unserer Stelle war, die die Gerechtigkeit Gottes befriedigen und die einen verstoßenen Gott zu Sündern versöhnen sollte. Die Menschen wollen das, was Gott über seinen Sohn gesagt hat, nicht akzeptieren. Auch heute wird der Knecht [Christus] verachtet und verworfen, und die Menschen achten ihn nicht. (Edward J. Young, Ph.D., The Book of Isaiah, William B. Eerdmans Publishing Company, 1972, Band 3, S. 344).

Luther hat gesagt, der 53. Kapitel von Jesaja sei eben das Herz der Bibel. Ich meine, er habe Recht gehabt. Wenn man das akzeptiert, dann hat also unser Text große Bedeutung. Ich glaube, dieser Vers ist eine der klarsten Aussagen über die totale Verdorbenheit des Menschengeschlechts, die sich in der Bibel befinden. Mit “total” wollen wir “vollkommen” sagen. Man wurde durch die Sünde unserer ersten Ur-Eltern vollkommen verdorben. Wie es im Heidelberger Katechismus steht, die Verdorbenheit der menschlichen Natur kommt “Aus dem Fall und Ungehorsam unserer ersten Eltern Adam und Eva im Paradies. Da ist unsere Natur so vergiftet worden, daß wir alle von Anfang an Sünder sind.” (Der Heidelberger Katechismus, Frage 7). Die totale Verdorbenheit zeigt sich in der Feindschaft der Menschen gegen Gott,

“Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott .” (Röm. 8,7).

Diese Feindschaft bezieht auch Christum, der Gott der Sohn ist. Die totale Verdorbenheit ist die Erklärung, warum die römischen Soldaten, die ihn verhafteten,

“spieen ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.” (Matth. 27,30).

Die totale Verdorbenheit ist die Erklärung, warum der römische Landpfleger Pilatus

“[ihn geißeln] ließ... und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.” (Matth. 27,26).

Die totale Verdorbenheit ist die Erklärung, warum die Leute ihn anschrien und beleidigten, als er, sterbend, am Kreuz hing.

Die totale Verdorbenheit ist die Erklärung warum, auch heute,

“Er [ist] der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. ” (Jes. 53,3).

I. Erstens ist die totale Verdorbenheit der Grund, warum die Menschen Christum verachten und verwerfen.

“Er [ist] der Allerverachtetste und Unwerteste,...” (Jes. 53,3).

Das beschreibt wohl die allgemeine Verwerfung von Christo, die wir heute in der Welt sehen. Wir sehen sie an den Umschlägen der amerikanischen Zeitschriften, wie Time und Newsweek (wie in Deutschland Der Spiegel) zu der Weihnachts- und Osterzeit. Diese Zeitschriften haben fast jährlich Leitartikel über Christum in Dezember und April. Ich kann euch aber versichern, diese Artikel sind ihm nie schmeichelhaft. Sie nehmen fast immer ein bizarres Gemälde von Jesu aus dem Mittelalter für den Umschlag der Zeitschrift, ein Gemälde, das Christum dem modernen Sinn merkwürdig und archäisch aussehen läßt. Selbstverständlich tun sie das absichtlich. Sie haben immer einen Leitartikel, der von Menschen am extremen Rand des theologischen Liberalismus geschrieben wird, Menschen die Christum als einiggeborenen Sohn Gottes und das einzige Mittel der Seligkeit verwerfen. Ich bin sicher, solche Artikel erscheinen auch in den britischen Zeitungen und in Zeitschriften überall in der Welt. Christus wird auch am Fernsehen und in Filmen auch offen angegriffen.

Wer Student ist weiß wohl, die Professoren haben nie ein freundliches Wort für Jesum oder das Christentum. Christus und seine Lehren werden ständig von den Professoren angegriffen.

“Er [ist] der Allerverachtetste und Unwerteste,” (Jes. 53,3).

Euere Klassenkameraden und Mitarbeiter mißbrauchen den Namen Christi als Fluchwort, und sprechen fast täglich gegen ihn.

Wenn du aus einer nichtchristlichen Familie kommst, da findst du auch dort keine Zuflucht! Du weißt genau, daß deine nichtchristlichen Eltern den Heiland verachten und verwerfen. Viele von euch wisset wie schwer es ist, die Verleumdung und Spotterei, die sie auf Christum häufen, sowie auch auf dich, da du an ihn glaubst und ernsthafter Christ in einer baptistischen Kirche wirst. Das kommt alles aus dem feindschaftlichen, verdorbenen Herzen der Menschheit.

“Er [ist] der Allerverachtetste und Unwerteste,” (Jes. 53,3).

II. Zweitens ist die totale Verdorbenheit die Ursache der Schmerzen und Krankheit Christi.

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. …” (Jes. 53,3).

Was verursacht die Schmerzen und Krankheit Christi? Was sonst als die Feindschaft und Verwerfung, die ihm eine verlorene Welt gegenüber trägt!

Als er auf Erden lebte, da waren ihm die Pharisäer und hohen Priester so feind, und haben ihn so scharf verworfen, schrie er voller Seelenschmerzen:

“Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! ” (Luk. 13,34).

Christus war so mit Schmerz und Leid, so sehr von der Last der Sünde der Menschen gebogen, da war es im Garten Gethsemane in der Nacht, bevor man ihn kreuzigte, so:

“Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.” (Luk. 22,44).

Dort trug mein Gott meine ganze Schuld,
   Das kann man durch die Gnade glauben;
Die Grausamkeiten, die er erlitt,
   Sind unbegreiflich groß.
Nichts kann durch dich durchbohren,
   Trübe, finstere Gethsemane!
Nichts kann durch dich durchbohren,
   Trübe, finstere Gethsemane!
(Übersetzung von “Gethsemane” von Joseph Hart, 1712-1768;
     vom Pastor bearbeitet; zur Melodie “Come, Ye Sinners”).

Was ließ Christum diese Schmerzen in Leib und Seele erleiden, wenn nicht deine Sünde? Was verursachte sein Schmerz und Leid, wenn nicht die Feindschaft deiner verdorbenen Natur, die das Urteil Gottes auf ihn brachte, damit es notwendig wurde, daß er deine Sünden von Gethsemane zum Kreuz trage?

Mann der Schmerzen, so ein Name
Für den Gottessohn der kam
Ruinierte Sünder zurückzuerlangen!
Halleluja! Welch ein Heiland!

Er trug Schmach und groben Hohn
In meiner Stelle stand er verurteilt;
Siegelte meine Vergebung mit seinem Blut;
Halleluja! Welch ein Heiland!
   (Übersetzung von “Hallelujah! What a Saviour!”
     von Philip P. Bliss, 1838-1876).

Und was ist es in deiner innerlichen Natur, daß auch heute Jesu Schmerzen und Krankheit gibt, als er auf dich vom Himmel herniederschaut? Er ist traurig und voller Schmerzen, weil auch du ihn verachtest und verwirfst. Du magst sagen, du hast ihn lieb. Die Tatsache aber, daß du weigerst, ihm zu trauen, zeigt, daß du in der Wirklichkeit ihn verachtest und verwirfst. Sei ehrlich! Wenn du ihn nicht verachtest und verwirfst, welchen anderen Grund könnte es geben, warum du ihm nicht traust? Deine Weigerung, ihm zu trauen, macht ihm auch heute Abend großes Leid und Schmerzen.

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. …” (Jes. 53,3).

III. Drittens läßt die totale Verdorbenheit das ganze Menschengeschlecht sich vor Christo das Gesicht verbergen.

Schauet den dritten Teilsatz an,

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg ” (Jes. 53,3).

Dr. Gill sagte, “Man verbarg das Gesicht vor ihm; wie man vor einem, der widerlich und greuelhaft ist, abscheut und graust, als wie ihn verhöhnt und verachtet.” (John Gill, D.D., An Exposition of the Old Testament, The Baptist Standard Bearer, 1989 Nachdruck, Band I, S. 311-312).

In ihrem natürlichen Zustand der Verdorbenheit verbergen die Menschen ihre Gesichte vor Christo. Es mag sein, wie Dr. Young sagt, “sie sagen angenehme und schmeichelhafte Sachen über ihn...[aber] sie werden nicht zugeben, daß sie Sünder sind, die ewige Strafe verdient haben, und daß der Tod Christi ein Opfer an unserer Stelle war, die die Gerechtigkeit Gottes befriedigen und die einen verstoßenen Gott zu Sündern versöhnen sollte. Die Menschen wollen das, was Gott über seinen Sohn gesagt hat, nicht akzeptieren.” (Young, item.).

Die nichtchristlichen Religionen entweder verwerfen Jesum ganz, oder lassen ihn nur als “Prophete” oder “Lehrer” gelten. Sie lehnen also den wahren Christum, wie er in der Bibel ist,ab. Die Kulten verwerfen auch den echten Christum. Sie verwerfen das rechtgläubige Christentum, und ersetzen den echten Christum mit “einem anderen Jesu, den wir nicht gepredigt haben.” (II Kor. 11,4). Das hat Jesus prophezeit, als er sagte, “es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen” (Matth. 24,24). Der einzige echte Christus ist der eine, der in den alten und neuen Testamenten offenbart werden. Alle anderen Vorstellungen Christi sind “falsche Christi,” oder, wie es der Apostel Paulus ausdrückt, “ein anderer Christus, den wir nicht gepredigt haben.” Die Mormonen haben einen falschen Christum. Die Zeugen Jehovas haben einen falschen Christum. Auch viele Evangelikalen haben heutzutage einen falschen “Geist-Christum”, einen gnostischen Christum, wie es Dr. Michael Horton in seinem Buch Christless Christianity (Baker Books, 2008) erklärt. Wenn sie an einen falschen Christum glauben, so verbergen sie das Gesicht vor dem echten Christo, der in der heiligen Schrift offenbart wird.

Leider ist das öfters unter den evangelikalen Christen die Tatsache. Dr. A.W. Tozer, ein hochgeachteter evangelikaler Autor, hat das ganz klar gesagt, als er sagte,

      Es gibt viele falsche Christi unter uns (Evangelikalen) heutzutage. John Owen, der alte Puritaner, warnte den Leuten in seiner Zeit, “Ihr habt einen erfundenen Christum, und wenn ihr euch mit einem erfundenen Christo befriedigt, dann müßt ihr euch auch mit einer erfundenen Seligkeit befriedigen.”...Es gibt aber nur einen echten Christum, und Gott hat gesagt, er ist sein Sohn...Sogar unter jenen, die die Gottheit Christi zugeben, gibt es oft ein Versagen, seine Menschheit zu erkennen. Wir sagen ganz leichtfertig, als er auf Erden lebte war er Gott mit Menschen, aber versäumen eine gleich wichtige Wahrheit, daß, wo er auf seinem Thron als Vermittler [im Himmel], er auch Mensch mit Gott ist. Es ist die Lehre des neuen Testaments, daß nun, in gerade diesem Moment, es einen Mann im Himmel gibt, der uns vor Gott vertritt. Er ist genau so sicherich ein Mann, wie auch Adam oder Moses oder Paulus war. Er ist ein Mann in der Herrlichkeit, aber diese Herrlichkeit hat ihn nicht dehumanisiert. Er ist auch heute ein wahrer Mensch, aus dem Menschengeschlecht.
      Die Seligkeit kommt nicht indem man “das vollbrachte Werk akzeptiert,” noch “für Christum entscheidet.” [Die Seligkeit] kommt durch den Glauben an den Herrn Jesum Christum, den ganzen lebendigen, siegreichen Herrn, der, als wahrer Gott und wahrer Mensch, unseren Kampf kämpfte—und siegte; nahm unsere Schuld [der Sünde] an—und sie bezahlte; nahm unsere Sünde auf sich—und starb unter ihnen—und erstand, uns zu befreien. Das ist der echte Christus, und nichts weniger taugt. (A.W. Tozer, D.D., “Jesus Christ is Lord,” Gems From Tozer, Christian Publications, 1969, mit Genehmigung des Send the Light Trust – 1979, S. 24, 25).

Die natürliche Verdorbenheit des menschlichen Herzens läßt die Unseligen das Gesicht vor dem wahren Christo verbergen.

“Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg” (Jes. 53,3).

IV. Viertens läßt die totale Verdorbenheit das Menschengeschlecht Christum abwerten.

Schauet das Ende unserer Perikope, im dritten Vers, an. Lasset uns aufstehen, und die letzte Klause vorlesen, von den Worten “

“Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. (Isaiah 53:3).

Setzt euch, bitte. Als er über die Worte “wir [haben] ihn für nichts geachtet,” da sagte Spurgeon, “der Predigerfürst”,

Das muß das Bekenntnis des ganzen Menschengeschlechts sein. Vom höchsten Monarchen zum gemeinsten [niedrigsten] Bauer, vom höchsten Intellekt zum erniedrigsten Sinne, vom angesehensten Mann zum unbekannten und bedeutungslosen, dieses eine Bekenntnis muß jeder herausgeben: “Wir haben ihn für nichts geachtet.”...Auch die Heiligen...auch sie haben ihn mal “für nichts geachtet”...einmal “für nichts geachtet [bevor sie bekehrt wurden].” (C. H. Spurgeon, “Why Christ is Not Esteemed,” The Metropolitan Tabernacle Pulpit, Pilgrim Publications, 1978 Nachdruck, Band LIII, S. 157).

In der selben Predigt, mit der Titel, “Why Christ is Not Esteemed” (Warum Christus nicht geachtet wird), gab Spurgeon vier Gründe, warum diese verlorerne Welt Christum nicht zu schätzen weiß, warum die Unbekehrten das Wert Christi, ihn nicht hochschätzen, ihn weder achten noch anbeten. Spurgeon sagte, sie achten ihn nicht wegen der folgenden vier Gründe:

(1)  Die Menschen schätzem Christum nicht, weil sie sich so sehr achten. "Eigenliebe," sagte er, "schließt Jesum aus...und je mehr unsere Eigenliebe wächst, desto fester schließen wir die Tür gegen Christum. Eigenliebe verhindert die Liebe an den Heiland."

(2)  Die Menschen schätzen Christum nicht, weil sie die Welt so sehr achten. Spurgeon sagte, "Wir haben ihn nicht geachtet, weil wir die Welt und ihre Torheiten geliebt haben."

(3)  Die Menschen schätzen Christum nicht, weil sie ihn nicht kennen. Spurgeon sagte, "Es gibt einen großen Unterschied dazwischen, die Geschichte von Christo zu wissen und Christum zu kennen...Wer falsch von Christo denkt hat ihn nie gekannt...'wir achteten ihn nicht'...weil wir ihn nicht kannten."

(4)  Die Menschen schätzen Christum nicht, weil sie geistlich tot sind. Spurgeon sagte, "Man darf nicht überrascht sein, daß wir Christum nicht achteten, denn wir waren geistlich tot...wir waren 'tot in Vergehen und Sünden,' und wir wurden, wie Lazarus in seinem Grabe, mit jedem Moment immer verdorbener."


Das sind die Gründe, die Spurgeon gab, warum die Menschen den Heiland verwarfen, warum sie in ihm nichts zu achten sehen. Ich wundere mich, betrifft dieser Text auch dich?

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg ” (Jes. 53,3).

Haben die Worte dieser Predigt dich an deine eigene Verdorbenheit, an den trotzigen Widerstand deines eigenen Herzens gegen Jesum, denken lassen? Hast du etwas von der Verdorbenheit deines Herzens gespürt, das Christum verwirft und ihn nicht achtet? Wenn du etwas von dieser fürchterlichen Verdorbenheit spürest, da kann ich dich versichern, es ist nur durch die Gnade Gottes, daß du sie spürst. Wie John Newton es ausdrückte,

Erstaunliche Gnade! wie süß der Klang,
   Der mich, elend, arm, selig macht!
Ich war mal verloren, doch bin nun gefunden
   War blind, aber jetzt sehe ich.

Es war Gnade, die meinem Herz die Furcht lehrte,
   Und Gnade hat meine Furcht erleichtert;
Wie wert ist diese Gnade erschienen
   In der Stunde, als ich zum ersten Mal glaubte.
(Übersetzung von “Amazing Grace” von John Newton, 1725-1807).
   (Eine der bekanntesten Hymnen in der englischen Sprache.)

Wenn du spürst, daß dein trotziges Herz gegen Christum verschloßen ist, und wenn du überhaupt deine eigene elende Verdorbenheit beim Verwerfen von Christo spürst, wirst du dich ihm nun untertun? Wirst du Christo trauen, den die Welt verachtet und verwirft? Wenn du Jesu trauest, da wirst du sofort von der Sünde und der Hölle durch sein Blut und seine Gerechtigkeit gerettet. Amen.

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

Sie dürfen Dr. Hymers auf Englisch Email senden, an rlhymersjr@sbcglobal.net
oder ihn anschreiben, an P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015, USA. Oder
rufen Sie ihn an (auf Englisch), an (818) 352-0452.

Schrift vor der Predigt vom Pastor gelesen: Jes. 52,13-53,3.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“Amazing Grace” (von John Newton, 1725-1807).


GRUNDRIß VON

CHRISTUS—ÜBERALL ABGEWERTET

(PREDIGT NR. 4 ÜBER JESAJA 53)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. ” (Jes. 53,3).

(Röm. 8:7; Matth. 27,30. 26)

I.   Erstens ist die totale Verdorbenheit der Grund, warum die Menschen
Christum verachten und verwerfen, Jes. 53,3a.

II.  Zweitens ist die totale Verdorbenheit die Ursache der Schmerzen
und Krankheit Christi, Jes. 53,3b; Luk. 13,34; 22,44.

III. Drittens läßt die totale Verdorbenheit das ganze
Menschengeschlecht sich vor Christo das Gesicht verbergen, Jes.
53,3c; II Kor. 11,4; Matth. 24,24.

IV. Viertens läßt die totale Verdorbenheit das Menschengeschlecht
Christum abwerten, Jes. 53,3d.