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DIE GEIER VOM OPFER WEGZUTREIBEN

(PREDIGT #68 ÜBER DAS 1. BUCH MOSE)
DRIVING THE VULTURES AWAY FROM THE SACRIFICE
(SERMON #68 ON THE BOOK OF GENESIS)
(German)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

In der Baptist Tabernacle of Los Angeles gepredigt
Sonntag Abend, den 20. Januar 2013


Als sehr junger Mann ging ich mit meinem Pastor, Dr. Timothy Lin, zur Tagung der Southern Baptist Convention, die in jenem Jahr in San Francisco stattfand. Es gab eine große Kontroverse damals über ein historisch-kritisches Lehrbuch, von einem Baptisten geschrieben, das das erste Buch Mose angriff. Dr. Lin wollte bei jener Tagung gegen jenes Buch sprechen, und das hat er auch getan. Ich war dann erst 22 Jahre alt, aber ich habe dann entschieden, ich werde eines Tages ein Buch schreiben, das das erste Buch Mose verteidigt. Ich kann jetzt vernehmen, dieses Buch wird aus diesen Predigten entstehen. Diese Predigt ist der achtundsechzigste in dieser Serie. Stehet bitte auf, und schaut mit mir 1 Mose 15,11 an.

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

Nehmet bitte Platz.

Abram war ein alter Mann, und er hatte keine Kinder. Gott erschien vor ihm in einer Vision und sagte ihm, sein Nachwuchs werde so viel wie die Sterne des Himmels sein. “Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.” (Röm. 4,3). “Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.” (1 Mose 15,6). Also wurde Abram durch den Glauben an den Herrn selig, und nicht durch seine guten Werke. Abram hat den Herrn aber gebeten, seinen Glauben zu bestätigen. Der Herr hat entschlossen, ihn zu besuchen und mit ihm ein Abkommen zu machen, das ihm und seinem Nachwuchs das Land Kanaan gab. Es wurde Abram gesagt, er soll eine Kuh, eine Ziege, einen Widder, eine Turteltaube, und eine Taube bringen, und die größeren Tiere mitten voneinander zerteilen. Er hat “das Abkommen durchgeschnitten,” welches eine uralte Sitte war, Tiere mitten durch zu zerteilen, damit die Parteien zum Abkommen zwischen den Teilen gingen, und haben abgemacht, ihre eigenen Leben sollen enden, wenn sie das Abkommen nicht hielten (vgl. Jer. 34,18-21). Das Opfer war ein Typ des großen Opfers Christi, der alle Opfer des alten Testaments erfüllte.

Abram hat Gott gehorcht, und die Teile des Opfers auf den Boden hinausgelegt. Dann wartete er, bis der Herr sich offenbaren sollte. Dann kamen aber die Geier. In der Wüste in Arizona habe ich gesehen, wie die Geier so plötzlich erscheinen, es ist wie Zauber. Wenn auf der Autobahn ein Tier von einem Fahrzeug getötet wird, da ist der Himmel fast sofort voll dieser Vögel, die das Aas umkreisen. Ich weiß nicht wie sie so schnell kommen, aber so ist es. Die Wissenschaft hat dieses Wunder wahrscheinlich schon längst gelöst, aber die Lösung weiß ich nicht. Jesus sagte, “Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die [Geier].” (Matth. 24,28).

Dieser Text spricht vom Abrahamischen Bund. Das sollte die Bestätigung sein, des schon im 1 Mose 12,1-3 versprochenen Bundes, in dem Gott ihm versprochen hatte, sein Samen werde das Land Kanaan erben. Unser Ziel heute Abend ist aber nicht diesen Bund zu studieren, sondern das als eine Lehre anzusehen, die auch uns heute zutrifft. Um das zu tun werden wir uns auf diesen Text einstellen:

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

In dieser Predigt werden wir uns auf das Opfer der Aase einstellen, und die Geier, die herniederkamen.

I. Erstens das Opfer der Aase.

Jedes Opfer im alten Testament deutet an das Opfer Christi am Kreuz. Dieses ist nicht anders.

“Abram aber sprach: HERR HERR, woran soll ich merken, daß ich's besitzen werde? Und er sprach zu ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh und eine dreijährige Ziege und einen dreijährigen Widder und eine Turteltaube und eine junge Taube. Und er brachte ihm solches alles und zerteilte es mitten voneinander und legte einen Teil dem andern gegenüber; aber die Vögel zerteilte er nicht.” (Genesis 15:8-10).

Als Abram fragte, wie er wissen sollte, er werde das Land erben, sagt Arthur W. Pink, “Der Herr antwortet ihm damit, daß er Christum, im Typ, vor ihn stellt.” Dann sagte Pink, “Das typische Bild ist wunderbar vollkommen...Jedes [Tier] deutet auf ein bestimmtes Teil der Vollkommenheiten und Werke Christi voraus. Die dreijährige Kuh scheint, an die Frische seiner Kraft zu deuten; die Ziege gab das Sündenopfer; der Widder ist das Tier, das in den levitischen Opfern für die Widmung geeignet war. Die Vögel zeigten einen vom Himmel. Das dreimalige “dreijährig” mag vielleicht an die Zeit des Opfers unseres Herrn, nach drei Jahren des Dienstes geleistet! Merkt, der Tod kam auf sie alle, denn ohne das Vergießen des Blutes geschieht keine Vergebung, und wo es keine Vergebung gibt kann es keine Erbe geben.” (Arthur W. Pink, Gleanings in Genesis, Moody Press, 1981 Auflage, S. 168. 169).

Jeder, der das alte Testament liest, soll wissen, wie wichtig die Opfer der Tiere waren. Und wenn wir das neue Testament lesen, da sehen wir, wie diese Opfer alle zum Leiden und Tode Jesus, uns von unseren Sünden zu retten, deuten. Im Hebräerbrief steht es,

“Denn so der Ochsen und der Böcke Blut und die Asche von der Kuh, gesprengt, heiligt die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!” (Hebr. 9,13-14).

Die Aase jener Tiere und Vögel, von Abram vor dem Herrn hingelegt, deuteten klar und bestimmt an das Opfer Jesus.

Ich lese die Predigte von Spurgeon fast täglich. Ich freue mich sehr, wenn ich seine andauernden Erwähnungen der Leide Jesus lese. Er führt uns oft in das Finsternis des Gartens Gethsemane. Uns wird erzählt von den Schmerzen Jesus, als dort die Sünden der Welt auf ihn geladen wurden. Wir sehen, wie er von unseren Sünden zerdrückt wird, und sein Schweiß, “wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde,” den Boden unter dem ausgestreckten Körper des Heilands durchnäßt.

Dann führt uns der große Prediger zum hohen Priester, wohin Jesus von der brüllenden Pöbel geschleppt worden ist. Wir sehen, wie der Heiland geschlagen und angespückt wird, und wie Büschel aus seinem Bart gerissen werden. Dann führt Spurgeon zum Saal Pilati, und er erzählt uns, wie Jesus Rücken so fürchterlich gepeitscht wird, und die grausame Dornenkrone auf sein Stirn aufgedrückt wird. Zunächst führt er uns die Via Dolorosa entlang, den Weg des Schmerzens, wie der Heiland immer wieder unter dem Last des Kreuzes hinfält. Schließlich erzählt er uns von Jesu, wie die Nägel seine Hände und Füsse durchstechen, wie er an unserer Stelle stirbt, unsere Sünden zu sühnen, am verfluchten Baum!

Dort aber hält Spurgeon selten auf. Er führt uns zum Grab, wo die gebrochene Leiche Jesus gelegt wird, und läßt uns im Dunkeln bleiben, den großen Stein, der das Grab versiegelt, anzuschauen. Dann führt uns der große Prediger durch das Finsternis früh im Morgen, mit den Weibern. Wir stehen voll Wunder mit ihnen, wenn wir den Engel sagen hören,

“Fürchtet euch nicht! Ich weiß, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.” (Matthew 28:5-6).

Alleluia! Alleluia! Alleluia!
Die Todeskräfte haben ihr schlimmstes gemacht
   Christus hat aber ihre Legionen zerstreut
Lasset laute Freudenschreie ausbrechen, Alleluia!

Die drei traurigen Tage sind schnell vorbei
   Herrlich ersteht uns aus den Toten
Alle Herrlichkeit an unser erstandenes Haupt, Alleluia!

He closed the yawning gates of hell; Er schloß das gähnende Höllentor
   Die Sperren fielen von den Türen Himmels
Lasset Lobeshymnen von seinem Sieg erzählen, Alleluia!

Herr, durch die Schläge, die dich verwundeten,
   Vom Stachel des Todes befreie deine Diener,
Daß wir leben und zu dir singen mögen, Alleluia!
   Alleluia! Alleluia! Alleluia!
(Übersetzung von“The Strife Is O’er,” von der englischen
     Übersetzung von Francis Pott, 1832-1909).

“Daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift,und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,” (I Corinthians 15:3-4).

Das ist das Evangelium! Das wollen wir mitteilen! Das ist unser Lied, und das ist unsere Hoffnung! Und zu dem hat Abrams Opfer gedeutet und dargestellt! Amen und amen!

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

II. Zweitens die Vögel, die auf die Aase fielen.

Auf Hebraisch steht es buchstäblich, “die Geier.” Wovon sprechen diese beutegierigen Raubvögel? Was stellen sie dar? Ohne Zweifel sind sie eine Darstellung von Satan und seinen unreinen Geistern. Wie wenig wir nun in unseren Kirchen von Dämonen hören. Gerade im Moment, wenn unser Land in Übel ertrinkt, und wir von Sünden hören, die gar unbekannt waren, als ich jung war—in dieser trüben Stunde—da hören wir in unseren Kanzeln von Satan und seinen Dämonen fast nichts. Wenn sie nur “glückliche” Predigte halten, da haben viele Prediger versagt, uns zu bewaffnen, denn wir kämpfen “mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.” (Eph. 6,12). Wenn sie aber die Dämonologie vernachlässigen, da haben sie unsere Leute als leichte Beute für Satan gelassen, der “geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.” (1 Petr. 5,8).

Der Herr Jesus sagte, “die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf,” bzw. die wertvollen Samen des Evangelii (Luk. 8,5). Und Jesus hat und kein Zweifel gelassen, wer diese Vögel waren, denn er sagte, “darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.” (Luk. 8,12).

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

Wir dürfen nicht zweifeln, diese widerlichen Vögel wurden vom Teufel gesandt, die Opfer zu fressen. Und natürlich es kommt der Teufel bei jeder Gelegenheit, das Evangelium aus den Herzen der Sünder herauszupflücken—und auch aus unseren Kirchen herauszupflücken!

Früh im 20. Jahrhundert kamen die Angriffe auf den stellvertretenden Tod Christi am Kreuz. Es war gegen diesen dämonischen Angriff, daß Spurgeon so eifrig und so wirksam predigte. In unserer Zeit ist der Angriff raffinierter. Die Prediger bekennen mündlich das stellvertretende Opfer Christi—aber selten predigen sie darüber! Auch in fundamentalen Kirchen hören wir fast nie eine ganze Predigt über die Schmerzen und den Tod Christi. Dr. Michael S. Horton hat gedeutet, fast niemand predigt ganze Predigte über einen bestimmten Aspekt Christi. Sein Buch heißt Christless Christianity [Die Christlose Christenheit] (Baker, 2008). Ich wünsche, jeder Prediger in Amerika würde das lesen—und dann sich fragen, “Wann habe ich zuletzt eine ganze Predigt gehalten, die nur über Christum sprach?” Ich meine, viele von ihnen würden sich erstaunen, wenn sie sich das ehrlich fragten.

Die meisten Predigte heute konzentrieren sich auf die Menschen, die Bedürfnisse der Menschen, die Gefühle der Menschen, die Probleme der Menschen, das Glück der Menschen—aber doch nicht auf Christum! Dr. David F. Wells hat auch diesen Trend gemerkt. Er sagte, “So viel evangelikales Predigen...geht um den Menschen selbst, nicht um Gott. Es betrifft was wir tun, was wir bekommen, nicht was Gott getan hat, oder was er uns in Christo schenkt...nicht was Gott uns im Tode Christi an unserer Stelle gegeben hat.” (David F. Wells, Ph.D., The Courage to Be Protestant, Eerdmans, 2008, S. 182. 183).

Meint ihr, er habe sich zu hart ausgedrückt? Fragt euch selber, wann hast du eine ganze Predigt über die Kreuzigung Christi, über seine Auferstehung, sogar über seine Wiederkunft (nicht unsere Aufnahme, sondern seine Wiederkunft!)? Auch in Kirchen, wo die Bibel geglaubt wird, sind die meisten Predigte über unsere Bedürfnisse und Gefühle—nicht über Christum selbst!

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

Irgendwo, irgendwie, jemand muß aufstehen und die Geier vom Opfer Christi wegscheuchen! Irgendwo, irgendwie, jemand muß mit dem Apostel Paulo aufstehen, und sagen,

“Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch, als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten.” (1 Kor. 2,2).

Es sage einer, “Das wird unsere Bedürfnisse nicht befriedigen.” Ich sage, das WIRD unsere Bedürfnisse befriedigen—viel besser als irgendwelche Pop-Psychologie aus einem Fernsehprogramm, Zeitschrift, oder Motivierungssprecher [Oprah Winfrey, The Reader’s Digest, oder Joel Osteen]! Der Apostel sagte,

“Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf daß (wie geschrieben steht), "wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN!"” (I Kor. 1,30-31).

“Sintemal die Juden Zeichen fordern und die Griechen nach Weisheit fragen, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christum, göttliche Kraft und göttliche Weisheit.” (I Kor. 1,22-24).

Christus—die Macht Gottes! Christus—die Weisheit Gottes! Christus ist alles, was ich brauche! Und Christus ist alles, was ihr braucht! Jene, die den Heiland kennen, können mit Paulo sagen,

“Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.” (Phil. 4,13).

Lasset jeden, der diese Predigt hört, entscheiden, den Namen Jesus und sein Sterben am Kreuz hochzuhalten! Lasset uns alle unsere Leben dem alten Evangelio widmen, es glauben, es predigen, und es den Verlorenen bezeugen! Was sie brauchen ist nicht Pop-Psychologie oder Selbsthilfe-Reden. Was sie brauchen ist das von Blut durchnäßte Evangelium Christi!

Ich erzähle gern die Geschichte der unsichtbaren Dinge oben,
   Von Jesu und seiner Herrlichkeit, von Jesu und seiner Liebe.
Ich erzähle gern die Geschichte, weil ich weiß, daß sie die Wahrheit ist;
   Sie befriedigt meine Sehnen, wie sonst nichts kann.

Ich erzähle gern die Geschichte; sie scheint mehr wunderbar
   Als alle goldnen Fantasien in allen unseren goldnen Träume.
Ich erzähle gern die Geschichte, sie hat mir so viel gutes getan;
   Und gerade deshalb erzähle ich sie nun zu dir.

Ich erzähle gern die Geschicht, denn sie, die sie am besten kennen,
   Genau so wollen sie hören, wie alle anderen.
Und wenn, in der Herrlichkeit, ich das neue, neue Lied singe
   Das wird die alte, alte Geschichte sein, die ich so lange liebhabe.
Ich erzähle gern die Geschichte, es wird mein Thema in der Herrlichkeit sein
   Die alte, alte Geschichte zu erzählen, von Jesu und seiner Liebe.
(Übersetzung von “I Love to Tell the Story”
     von A. Catherine Hankey, 1834-1911).

Das Erbarmen hat mein Leben neu geschrieben
   Das Erbarmen hat mein Leben neu geschrieben
Ich war in der Sünde verloren,
   Aber Jesus hat mein Leben neu geschrieben.
(Übersetzung von “Mercy Rewrote My Life”
     von Mike Murdock, 1946-, vom Pastor bearbeitet).

Ich werde ihn loben! Ich werde ihn loben!
   Das Lamm, für die Sünder geopfert, loben;
Gebt ihm Preis, ihr Menschen,
   Denn sein Blut wäscht jeden Fleck weg!
(Übersetzung von “I Will Praise Him” von Margaret J. Harris, 1865-1919).

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

Höre nun mal zu, verlorener Sünder. Christus Jesus ist an deiner Stelle am Kreuz gestorben, deine Schuld zu bezahlen. Er hatte dich im Sinne, als er zum Kreuz ging. Er hatte dich im Sinne, als er blutend und leidend dort hing, deine Schuld zu bezahlen. Er hatte dich im Sinne, als er ausrief, “Es ist vollbracht!” und an deiner Stelle starb, deine Sünden zu versühnen. Und Jesus schaut heute Abend auf dich vom Himmel nieder. Er betet für dich. Er hat dich im Sinne. Er ruft zu dir, “Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Matth. 11,28).

Wirst du zu ihm kommen? Wirst du ihm heute Abend trauen? Der Teufel wird zu dir kommen, und flüstern, “Es geschieht nicht. Du wirst nicht selig.” Scheuche den Teufel weg—wie Abram jene Geier wegscheuchte. Höre dem widerlichen Feind nicht zu! Verwerfe seine Gedanken. Treibe ihm vom Opfer weg! Komme, und vertraue dein Herz zu Jesu. Er wird dich vergeben. Er wird dich rechtfertigen. Er wird dich seligmachen—jetzt gleich! Wir werden nun jene kleinen Choräle singen--”Das Erbarmen hat mein Leben neu geschrieben” und “Ich werde ihn loben.” Wenn du mit uns sprechen willst, wie man selig wird, und wie man echter Christ wird, komme bitte hinten im Saal, während wir singen. Dr. Cagan wird dich zu einem ruhigen Zimmer führen, wo wir reden und beten können. Gehe nun, während wir singen.

Das Erbarmen hat mein Leben neu geschrieben
   Das Erbarmen hat mein Leben neu geschrieben
Ich war in der Sünde verloren,
   Aber Jesus hat mein Leben neu geschrieben.

Ich werde ihn loben! Ich werde ihn loben!
   Das Lamm, für die Sünder geopfert, loben;
Gebt ihm Preis, ihr Menschen,
   Denn sein Blut wäscht jeden Fleck weg!

Dr. Chan, leiten Sie uns bitte im Gebet.

(ENDE DER PREDIGT)
Du kannst Dr. Hymers Predigte jede Woche am Internet lesen, an
www.realconversion.com. “Predigte auf Deutsch” anklicken.

You may email Dr. Hymers at rlhymersjr@sbcglobal.net, (Click Here) – or you may
write to him at P.O. Box 15308, Los Angeles, CA 90015. Or phone him at (818)352-0452.

Schrift vor der Predigt von Herrn Kyu Dong Lee gelesen: 1 Mose 15,1-18.
Solo vor der Predigt von Herrn Benjamin Kincaid Griffith gesungen:
“A Crown of Thorns” (von Ira F. Stanphill, 1914-1993).


GRUNDRIß VON

DIE GEIER VOM OPFER WEGZUTREIBEN

(PREDIGT #68 ÜBER DAS 1. BUCH MOSE)

von Dr. R. L. Hymers, Jr.

“Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.” (1 Mose 15,11).

(Röm. 4,3; 1 Mose 15,6; vgl. Jer. 34,18-21; Matth. 24,28)

I.   Erstens das Opfer der Aase, 1 Mose 15,8-10; Hebr. 9,13-14;
Matth. 28,5-6; I Kor. 15,3-4.

II.  Zweitens die Raubvögel, die auf die Aase fielen, Eph. 6,12; I Petr. 5,8;
Luk. 8,5. 12; I Kor. 2,2; 1,30-31. 22-24; Phil. 4,13; Matth. 11,28.